Tagesgedanke – 16ter im Nebelung

Freiheit.

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Hunger…

Als veganer Teilzeitvegetarier ohne Firlefanz und dazu noch bewusst hat mans schon nicht einfach.

Kaffee unterwegs zu trinken  kein leichtes Unerfangen, kundenunfreundlich wie die Meisten nun mal sind, verrät man einem selten welches Produkt sie denn verwenden. Warum ich das wissen muß? Ganz einfach ich will Kaffee und nur Kaffee haben und keine Füllstoffe und Aromen und weiß ich was die da sonst so reinpanschen.

Auswärts essen schenke ich mir von vornherein, das letzte Erlebnis diesbezüglich, wenn auch Monate her, ist noch zu deutlich vorhanden blöde Fragen und verwirrte Blicke inklusive.

Nicht nur die auswärtige Nahrungsaufnahme gestaltet sich manchmal kompliziert, selbst der ganz normale (…wobei was ist eigentlich normal und wer maßt sich an das zu bestimmen?) Einkauf gestaltet sich immer mehr zum Abenteuer. Weder auf BIO noch auf VEGAN gekennzeichnete Produkte ist Verlaß, jedes neue Produkt was den Weg in meinen Korb findet, will erstmal studiert werden. Es ist nervig und zeitraubend.

Egal wie ich es drehe und wende, ich komme ums selbermachen gar nicht drumrum. Das Weltnetz ist mir dabei auch nur eine geringe Hilfe, da die meisten Pflanzenesser auf Soja schwören. Wie die dazukommen, ist für mich nicht schlüssig, außer man steckt doch ein wenig zu sehr im System fest und glaubt den Scheiß den die Medien so von sich geben. Mir ist die Sojabohne höchst suspekt, auch und vor allem aus der heilerischen Sicht – dazu kommt erschwerend, daß sich in sämtlichen Lebens- und Nahrungsmittel das Zeug versteckt, wenn sie soooo gesund wäre, hätte man sie längst auf den Index gesetzt. Und dann ist da noch die Sache mit den GVO… Soll jeder für sich selber entscheiden. ☺

Auch wenn das Kind in mir versucht immer öfter die Oberhand zu gewinnen, manchmal muß es eben doch zurückstecken – man kann nicht alles haben.

 

 

Bewußtwerdung und Wandel

Tagebuch eines Deutschen

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Wenn irgendein Ereignis im Leben als konditionierter System-Sklave dazu führt, daß man für einen kurzen Moment die Augen öffnet und sich die Möglichkeit ergibt durch den Lügen- und Illusions-Schleier des Systems ein paar Reflexionen vom Licht der Wahrheit zu erblicken, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß dies der erste, kleine Schritt auf dem Weg der Bewußtwerdung darstellt.

Verständlicherweise ist man in dieser Frühphase des Erwachens auf der Suche nach Antworten – nach Menschen, die schon weiter sind und einem auf diesem Weg weiterhelfen können.

Nachdem man die Dunkelheit um sich erkannt hat, stolpert man verunsichert auf der Suche nach der Wahrheit durch das – aus Verstandes Sicht –  außer Kontrolle geratene Leben und lässt sich nur zu leicht von irgendwelchen Stimmen, die einem den „Weg ins Licht“ versprechen ablenken und tappt dabei von einer Honigfalle in die nächste – oder bleibt sogar komplett in einer dieser geistigen Fallen hängen.

Vielleicht ist…

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Heimat

Wo de Ostseewellen trecken an den Strand,
Wo de gele Ginster bleuht in´n Dünensand,
Wo de Möwen schriegen, grell in´t Stormgebrus, –
Da is mine Heimat, da bün ick tau Hus.

Well- und Wogenrunschen, wir min Weigenlied,
Un de hogen Dünen, seg´n min Kinnertied,
Seg´n uch mine Sehnsucht, un min heit Begehr,
In de Welt tau fleigen öwer Land un Meer.

Woll het mi dat Leben dit Verlangen stillt,
Het mi allens geben, wat min Herz erfüllt,
Allens is verswunden, wat mi quält un drew,
Hev nu Frieden funden, doch de Sehnsucht blew.

Sehnsucht na dat lütte, stille Inselland,
Wo de Wellen trecken an den witten Strand,
Wo de Möwen schriegen grell in´t Stormgebrus, –
Denn da is min Heimat, da bün ick tau Hus.

Auswandern ist im Moment sehr präsent, oft fällt mir das bei den selbst ernannten Aufgewachten auf.

Was zum Henker treibt jemanden dazu?

Auch wenn wir uns mitten im Krieg befinden, wobei den Meisten das nicht mal klar ist, ist es für mich kein Grund die Heimat zu verlassen?

Zu tief steckt es drin ‚weg zu müssen‘, zu lebendig sind die Erinnerungen.

Hat mal jemand gesagt ‚Wer nicht kämpft, hat schon verloren‘ …

 

 

 

 

Schritt für Schritt

 

Nichts geschieht ohne Grund und immer zum richtigen Zeitpunkt!

In letzter Zeit kommen vermehrt Menschen in mein Leben die wertvolle Hinweise geben, für mich und meinen Weg.

Weitergehen, den Stillstand hinter mit lassen, Veränderungen annehmen im Hier und Jetzt und vorallem JETZT!

Alles werde ich nicht auf den Kopf stellen, das was stimmig ist darf bleiben.

Mein Umfeld räume ich dagegen gnadenlos auf, läuft alles nach Plan vergeße ich auch mal kurzweilig meinen Anstand und gucke was ich draus mache.
Die Seite ist ja ein Teil von mir, irgendwie zumindest, deswegen auch hier Veränderung  –  je nach dem wie schnell das Weltnetz gerade ist, zeigt sich das auch. Es sei mir verziehen daß mir die Lust vergeht wenn man gefühlt mit nem 56 k Modem präsent ist.

Ernährungstechnisch tätige ich mal wieder grenzwetige Aktionen, bisher gabs aber noch keine Beschwerden, von  daher wirds richtig sein.

 

 

 

 

 

 

Tagesgedanke – 8ter im Nebelung

Ich nehme meine Lebensaufgaben an, gleichfalls es manchmal schmerzhaft und unangenehm ist.  Auch wenn es sich ein wenig verstörend liest, durch den Schmerz weiß ich daß es so richtig ist, wäre der Schmerz nicht, wäre es nicht mein Weg.

Um hier niemanden weiter zu verwirren, was auch nicht meine Absicht ist, ziehe ich mich für heute zurück in die Stille.  Normalerweise würde ich in solchen Momenten mit neuer Kraft versehen mittels lauter musikalischer Unterstützung, das bleibt heute aus – Frau Rosi braucht ihre Ruhe.

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Die Macht des Glaubens

Hab besten Dank!

Tagebuch eines Deutschen

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Glaube an deine Bestimmung auf dieser Ebene.

Glaube an deine Verbindung zum Ursprung und der Weg des Schicksals wird sich vor Dir auftun.

Glaube mit aller Macht.

Glaube an tristen, dunklen Tagen.

Auch wenn es Dich zermürbt in der Nacht und Tränen der Verzweiflung über deine Wangen fließen.

Glaube, wenn Schnee und Eis das Land bedecken.

Glaube, wenn die Sonne heiß brennt.

Glaube am Ende langer Tage,

wenn keiner mehr die Wahrheit kennt.

Glaube, wenn die Anderen nicht hinsehen und ihren Geist verschließen.

Glaube, wenn sie falsche Wahrheiten in ihr Herz lassen.

Glaube weiter – unverzagt.

Wenn sie sagen es sei Zeit zu vergessen dann versuche erst recht Dich wieder zu erinnern.

Selbst wenn die, die Dir am nächsten stehen sagen, daß dein Glaube nicht richtig sei, halte trotzdem daran fest.

Selbst wenn die, die Dir geblieben sind glauben die Hoffnung sei dahin, halte deinen Glauben weiterhin aufrecht.

Und wenn…

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Wozu?

 

Wozu braucht man kistenweise Chemie im Haus wenn es ein paar wenige Dinge auch tun?

Wozu 20 Paar Schuhe wenn man doch nur 2 Füße hat?

Wozu Nahrung mit unzähligen Zutaten wenns doch alles gleich schmeckt?

Wozu Hochleistungsküchengeräte wenn man gar nicht kochen kann?

Wozu in die Ferne reisen wenn die Heimat so wunderbare Ecken hat?

Immer schön fragen: Wem nutzt es? 😉

 

 

 

Fest der Dunkelheit – Samhain

Mutter Natur ist auf dem Rückzug und wendet sich nach innen. Die ‚dunkle Zeit‘, der Winter ist in seinen Anfängen.

Auf Frey, dem neun Nächte schien wie ein Jahr,
auf Odin, der nimmt und der gibt;
auf Njörd und Skadi, ungleiches Paar,
auf Freya, die trauert und liebt.

Auf Balder, der sein Schicksal erträgt,
auf Lofn, die Hilfe erteilt;
auf Tyr, der Gerechtigkeit auferlegt,
auf Eira, die tröstet und heilt.

 

Wie an jedem Festtag, so auch an Samhain, sind die Schleier zwischen dem Diesseits und dem Jenseits sehr dünn. Die Ahnen kommen herüber zu uns, aber auch nicht dienliche Wesenheiten.

Richtig genutzt ist der Schwellenmoment eine gute Möglichkeit sich mit  dem Frieden schaffenden, dem Aufbauenden zu verbinden.
Nehmen wir uns also die Zeit würdigen den Übergang und stellen Verbindung her zu den Göttern und den positiven Kräften und Energien.

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Jedes Ende ist ein neuer Anfang. Wir sind niemals allein und nichts, was wir tun, ist ohne Wirkung im großen Netzwerk des Lebens – Verheißung und Verantwortung zugleich.

Mit einem Lichtermeer, verräucherten Kürbiskernen und Getreidebehang begrüssen wir den Winter.

Brauchtum Räuchern

 

Räuchern samt Vorbereitung ist für mich eine Würdigung an die Ahnen, an die Götter, an die Natur, an die Menschen, an mein höheres Selbst, an mein inneres Licht.

Zu den Jahreskreisfesten, zu besonderen Ereignissen wie Niederkunft, Eheleite, Abschied, zur Gesundung, zum Schutz, zur Harmonisierung, zur Energetisierung – es gibt so viele Möglichkeiten, den Zeitpunkt bestimmt ihr selbst.

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Es braucht nicht zwingend extravagante Kräutermischungen die teilweise von weither kommen, unsere Natur hat sovieles zu bieten: Wurzeln, Kerne, Blätter, Blüten, Schalen, Rinden, Harze, Kräuter.

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Wodrin?

Stövchen mit Sieb und Teelicht, feuerfester Topf – am besten gusseisern – mit glühender Holzkohle oder Feuerschale mit glühenden Kohlen darin.

 

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Für kleine Räumlichkeiten wie bspw. ein Kraftfahrzeug greife ich auf Räucherkegel zurück, da ist mir das handhaben mit Teelicht oder glühenden Materialien zu heikel.

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Mit oder ohne Worte – jedem wie es ihm beliebt.