Schluß mit Konsum

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Nicht das kleine Dorflädchen in Mitteldeutschland ist gemeint, vielmehr das ‚muss ich haben auch wenn ich es nicht brauche‘ – Getue. Man gibt Geld (lassen wir ausnahmsweise mal beiseite daß das bunte Papier nichts wert ist) für Dinge aus die meist völlig sinnfrei sind. Könnte man jetzt meinen, daß jeder andere Prioritäten setzt was gebraucht wird und was nicht. Respektiere ich, dann aber bitte um Erklärung und nein wir rollen nicht das Klopapier wieder auf.

Be-wusst ist nach wie vor das ‚Zauber’wort.

Viel zum Überleben braucht der Mensch nicht und die meisten Dinge die der moderne Mensch oder jemand der sich dafür hält in seinem Haus hortet ist Müll. Schlimmer noch machen die meisten sich keine Gedanken dazu woher dieser Müll kommt oder wer ihn produziert und ganz übel wirds  wenn neues einzieht und das alte auf den Müll kommt, nur weils nicht mehr ’schick‘ ist. Recourcenverschwendung im höchsten Maße sowie Zerstörung von Mutter Natur. Nicht wundern wenn die sich dafür rächt…

Konsum macht abhängig und das System hilft denjenigen dabei die sich das gar nicht leisten könnten, womit man wieder in der Falle sitzt. Langsam aber sicher wird deutlich daß die meisten sich in ihrem Käfig pudelwohl fühlen.

hamsterrad

Zugemülltes Heim – zugemülltes ICH. Aus der Nummer bin ich raus, alles was keine Verwendung hat, zieht aus. Die Konsumfeste haben wir vor einiger Zeit schon abgeschafft ohne daß jemand Schaden genommen hat.

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5 Kommentare zu “Schluß mit Konsum

    • Nichts zu danken. 😉 Umzüge sind übrigens perfekt für das ausmustern nicht mehr gebrauchter Dinge – man staune immer wieder wieviel sich in den Jahren so ansammelt. Sind wir teilweise doch noch mit der Aussage „Haben ist besser als brauchen“ aufgewachsen…

      Ich habe jemanden aufgetan, der in richtige Kriegsgebiete fährt um den Menschen vor Ort zu helfen. Falls Interesse besteht, stelle ich den Kontakt her.

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  1. Ich glaube immer mehr daran, daß es so etwas wie ein kollektives Unterbewußtsein gibt. Gerade dieser Tage spüre zunehmend wie sinnlos dieser ganze Konsum ist und merke wie ich immer weniger das Bedürfnis verspüre etwas zu kaufen.

    Ich habe zwar in letzter Zeit viel bestellt, aber 95 % wieder zurückgeschickt, weil ich die minderwertige Qualität gefühlt habe, als ich die Artikel in Händen hielt.

    Was heutzutage vom Fließband läuft gehört eigentlich gleich in die Mülltonne. Schrott ab Werk.

    Alle Produkte dieser Zeit sind wie der Feind: Mehr Schein als Sein.

    Wenn alle in den Konsum-Boykott treten würden, wäre dieses System innerhalb weniger Tage Geschichte.
    Aber die Schlaf-Zombies meinen ja ständig kaufen zu müssen. Für was geht man schließlich malochen?? 😉 Naja, möge Ragnarök sie hinwegfegen…

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    • Ganz bestimmt gibt es das kollektive (Unter) Be-wusstsein. 🙂

      Gute Kleidung bekommt man u.a. noch in Skandinavien, H&M Mal ausgenommen – die lassen Kinderhände für sich produzieren, zwar zahlt man ein wenig mehr bekommt aber Qualität.
      Der lebende Kapitalismus lässt ansonsten grüßen – einer verdient und der Rest kann zu sehen wo er bleibt.

      Der Großteil der Menschen, und nicht nur der Herdentiere, ist darauf programmiert zu haben und zu brauchen oder gesehen und gesehen werden. Was es einem nutzt, können die wenigsten erklären.

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