Der Abend vor dem ersten Mai

„Ein tiefer Sinn wohnt in den alten Bräuchen.“ – Friedrich Schiller

Seit 1933 ist der erste Mai der Tag der nationalen Arbeit. Während jährlich tausende Nationalisten für Freiheit, Arbeit und Brot auf den Straßen der BRD Gesicht zeigen, verbindet uns Deutsche noch etwas anderes mit dem Datum des ersten Tages im Mai: der Vorabend, der in Deutschland auf die unterschiedlichsten Weisen zelebriert wird.

Regionalismus bestimmt diese Bräuche in ihren verschiedenen lokalen Riten und Feierlichkeiten. Alle diese regionalen Differenzen aufzuzählen wäre ein tristes Unternehmen, an dessen Ende eine Reihung von langatmigen Abweichungen stehen würde. Dennoch wollen wir im Folgenden die Bedeutung des „Tanz in den Mai“, der „Walpurgisnacht“ und entsprechender zugehöriger Bräuche und Riten einmal zusammenfassen, um die Bedeutung und das Wesen dieser Nacht zu charakterisieren.

Seit dem frühen 13. Jahrhundert sind die Geselligkeit und das völkische Miteinander des Tanzes in den Mai namhaft. In der Walpurgisnacht am 30. April beginnt der „Tanz in den Mai“. Der feierliche Volkstanz symbolisiert den Übergang der Jahre, indem der Winter des alten Jahres endet und der Frühling als Bote für das neue Jahr beginnt.
Die nächtliche Begehung der Walpurgisnacht verkörpert nicht nur einen Wechsel in den Naturgezeiten, sondern bekundete lange Zeit die Legende eines Bruchs der irdischen Welt mit mystischen Umtrieben. Traditionell dient dabei das Maifeuer als Zeichen der Vertreibung von Heimsuchungen durch Dämonen, Krankheiten und Verderben.

So bekommt auch die Walburga, als Schutzpatronin gegen Unheil und bedrohliche Erscheinungen, ihre volkstümliche Rolle zur Verteidigung vor mystischen Gefahren aller Art.
Aus dem Naturgötter-Kult des germanischen Heidentums übernommen, pflegt seit dem Hochmittelalter auch der Maibaum die Funktion eines festen Bestandteil des deutschen Brauchtums. Durch die Verbindung zur germanischen Überlieferung zieht sich die Bedeutsamkeit des (Mai-)Baumes wie die Muskulatur eines gesunden Körpers durch die Geschichte unseres Volkes. Während in vielen Landesteilen Maibäume im feierlichen Akt in der Mitte des heimischen Dorfes aufgestellt und geehrt werden, dienen anderenorts geschmückte Maibäume – oder Liebesmaien – als Zeichen eines jungen Mannes, der eine Dame umwirbt. Vom kommerziellen Irrsinn abgesehen, halten wir dieses etablierte und modern überlieferte Brauchtum für eines der letzten Achtbaren in der BRD, wenn es denn mit der nötigen Sorgfalt und Ernsthaftigkeit praktiziert wird.

Selbstverständlich muss man sich im Hinblick auf die Walpurgisnacht und den „Tanz in den Mai“ von den Gedanken und der exakten Wörtlichkeit des Aberglaubens und der Spinnerei entfernen und den traditionellen Volksfestcharakter eines solchen Brauchtums anerkennen. Der Respekt und die Achtung für die Größe und enorme Bedeutsamkeit der Natur und ihrer Beschaffenheit erfahren in der Tradition des Maifestes ihre notwendige Geltung. In den Stunden des Maitanzes, in den Minuten der klaren Nacht, in den Sekunden der besinnlichen Zusammenkunft vor dem Maifeuer, erfährt unsereins die Stärke von Gemeinschaft und innigem Zusammenhalt.

Oder um es abschließend wie CSU-Politiker Michael Glos zu sagen: „Wir wollen nicht, dass sich hier Lebensformen etablieren, die nicht Deutsche sind; die nicht unsere Bräuche pflegen.“

Gelesen bei: Revolte auf Beton

Steuerhinterziehung oder: Die höchste Form des zivilen Ungehorsams!

lupo cattivo - gegen die Weltherrschaft

Eine Bemerkung vorweg:
Dieser Artikel enthält die schlimmste Hetze, die sich bundesdeutsche Ermittlungsbehörden vorstellen können, eine kriminelle Handlung weitaus schlimmer als Kindesmissbrauch oder Mord.

Denn er beinhaltet Zeilen und Argumente, die Sie dazu bringen könnten, das schlimmste Verbrechen am Staate Deutschland zu begehen:

aktive, geplante und mit vollster Überzeugung begangene Steuerhinterziehung.

Stehen Sie gern nackt vor Ihrem Bankberater? Das tun Sie aber künftig, weil er jede einzelne Zahlung von Ihnen kennt.
Er weiß deshalb auch, was Sie mit wem letztes Wochenende gemacht haben. Das Finanzamt ebenfalls – mehr hier! 

Wie Schwarzgelder der Steuerhinterzieher gewinnbringend angelegt werden, erfahren Sie hier..!

Steuerhinterziehung oder:
Die höchste Form des zivilen Ungehorsams!

Ein Artikel von Hanno Vollenweider, Autor des vor kurzem erschienenen Buches „Bankster – Wohin Milch und Honig fließen“.
Mein Dank an Jan, sagt Maria Lourdes!

Ich bitte Sie hiermit inständig darum, diesen Artikel nicht zu lesen oder diesen Wisch als…

Ursprünglichen Post anzeigen 3.438 weitere Wörter

Volksverhetzung ist, wenn man die Deutschen gegeneinander aufhetzt

Es ist allgemein bekannt, daß man in der BRD für „Volksverhetzung“ fünf Jahre ins Gefängnis gehen kann. Im allgemeinen wird derjenige wegen „Volksverhetzung“ bestraft, der z.B. nicht glauben kann, daß in Auschwitz Millionen Juden „vergast“ wurden. Wenn also jemand sagen würde, ich kann einfach nicht glauben, daß in Auschwitz Millionen Juden vergast wurden (unter Berufung auf DIE ZEIT, Spiegel-Redakteur Fritjof Meyer und Holocaust-Forscherin Gitta Sereny), dann ginge diese Person bis zu fünf Jahren ins Gefängnis. Obwohl mit einem solch verweigerten Glaubensbekenntnis niemand verhetzt worden wäre.
Auch würde derjenige wegen „Volksverhetzung“ bestraft, der sich auf die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse der Deutschen Zentralstelle für Genealogie beriefe und behauptete, Türken und andere Immigranten hätten einen tieferen Intelligenzquotient (IQ) als Deutsche.
Wenn allerdings der Bayerische Ministerpräsident die Westdeutschen in primitivster Weise auf die Mitteldeutschen hetzt, und umgekehrt, dann bleibt das natürlich ohne jegliche juristischen Folgen. Tatsächlich beleidigte Edmund Stoiber Anfang August 2005 die Mitteldeutschen in nicht gutzumachender Weise. Er geiferte, sie seien sozusagen parasitär, weil sie von Westdeutschland jedes Jahr etwa 130 Milliarden Euro an Finanzausgleich erhalten würden: „Wir leisten jedes Jahr, wir leisten jedes Jahr etwa 120 bis 130 Milliarden Euro Finanzausgleich zur Aufbausituation der neuen Länder.“ Gleich danach beschimpfte er in seiner Rede die Menschen Mitteldeutschlands, sie seien dümmer als die Bayern („Wir haben leider nicht überall so kluge Bevölkerungsteile wie in Bayern.“). Als wären diese gräßlichen Beleidigungen braver deutscher Menschen noch nicht genug gewesen, verglich er sie obendrein noch mit Kälbern: „Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.“
Das ist gefährlichste Volksver- bzw. Volkaufhetzung, das ist Spaltung eines Volkes, das ist gröbste Beleidigung eines großen Volksteiles und vielleicht sogar Hochverrat – und lügt Stoiber.
Jährlich gehen nicht 130, sondern etwa 20 Milliarden Euro als Finanzausgleich nach Mitteldeutschland, aber 300 Milliarden Euro kosten den deutschen Steuer- und Abgabenkuli die lieben Ausländer in der BRD. Mehr noch, Bayern finanziert in Milliardenhöhe den von der türkischen Regierung gesteuerten Islam-Unterricht in bayerischen Schulen – in türkisch, versteht sich. In diesem Unterricht lernen die türkischen Kinder, daß sie Frauen schlagen und Ungläubige auch umbringen dürfen, sofern diese nicht bekehrungswillig sind. Es ist unschwer zu erkennen, wer dem Herrn Stroiber mehr am Herzen liegt, der Islam und die Türken oder die Deutschen der neuen Bundesländer.
Daß die neuen Bundesländer einen Finanzausgleich für ihre von der BRD konfiszierten Betriebe und Industrien erhalten, ist nicht mehr als recht und billig. Was an Geld dafür nach Mitteldeutschland geht, ist sowieso zu wenig.
Die Deutsche Einigung durfte doch ohnehin nur aus dem einen Grund erfolgen, damit das marode US-Bankensystem durch „Anstoßfinanzierungen“ vorübergehend gerettet werden konnte. Die DDR-Betriebe wurden sogenannt „privatisiert“. D.h. jüdisch-amerikanische „Käufer“ erwarben die Betriebe zum symbolischen Preis von einer Mark. Anschließend erhielten die neuen Eigentümer riesige Summen sogenannter Anstoßfinanzierungen zur angeblichen Erhaltung der Arbeitsplätze. Doch wurden weder Arbeitsplätz noch Betriebe erhalten, und die Anstoßfinanzierungen von fast einer Billion (1.000.000.000.000) Mark, also 500 Milliarden Euro, floßen nach Übersee und hielten das amerikanisch-jüdische Bankensystem über Wasser.
Wenn ausnahmsweise einmal ein Betrieb nicht dichtgemacht wurde, wie die Buna-Werke, dann vernichteten die neuen überseeischen Eigentümer (Dow Chemical) 16.000 von 18.000 Arbeitsplätzen. Der US-Konzern bekam darüber hinaus noch 16 Milliarden Mark Bargeld als Starthilfe geschenkt. 10 Milliarden von Brüssel, die der ehemalige Finanzminister Theodor Weigel vorher an die EU-Kasse überwies, und sechs weitere Milliarden Mark direkt aus Bonn. Die Welt (11.11.1995. S. 3) schreibt: „Nachdem Brüssel 9,5 Milliarden Mark Privatisierungshilfe genehmigt hat, ist der Chemiestandort Buna gerettet … Der neue Eigentümer aus den USA stellte Bedingungen: eine kräftige Finanzspritze und weitere Kündigungen … innerhalb eines Jahres verringerte sich die Belegschaft von 18.000 auf 8.000 Mitarbeiter … In diesen Tagen bangt praktisch jeder Bunese um seinen Arbeitsplatz. Denn der neue Eigentümer braucht nur 2.200 Mitarbeiter …“
Der Spiegel (32/1996, S. 63) kommentiert den Buna-Coup wie folgt: „Jeder Arbeitsplatz, den die Amerikaner dort versprechen, kostet den deutschen Steuerzahler – ohne die verdeckten Strompreissubventionen – mehr als 4,4 Millionen Mark.“ Steuern und Strom muß Dow Chemical auf Jahrzehnte hinaus nicht bezahlen.
Mit diesen Summen des deutschen Steuer- und Abgabekulis hätten die Deutschen – wenn sie das Unternehmen behalten hätten dürfen – alle 18.000 Beschäftigte auf Jahrzehnte hinaus (selbst wenn der Betrieb nicht eine Mark Profit abgeworfen hätte) in Arbeit und Brot halten können.
Vor diesem himmelschreienden Unrecht, das den Menschen in den neuen Ländern angetan wurde, maßt sich der egozentrisch-verquerte Stoiber an, diesen ausgeraubten Deutschen vorzuwerfen, sie erhielten jedes Jahr im Rahmen des Finanzausgleichs einen Milliardenbetrag.
Daß die Menschen in Mitteldeutschland überdurchschnittlich intelligent sind, hat sich im September 2004 gezeigt als sie in Sachsen die NPD mit ihrer Stimme quasi zur zweitstärksten politischen Kraft im Landtag machten. Das ist der wirkliche Grund, warum Stoiber vor Wut schäumt. Er kreischt und hetzt, weil er diesen Menschen nicht so leicht etwas vormachen kann, weil er sich von ihnen durchschaut sieht.

Gelesen bei: Mut zum Widerstand

Unser Land

 

Irgendwie ist heute mal wieder so ein typischer Stress-Tag. Ärgerliche Sache: Da hat in Hannover einer versucht, meine Tochter von der Straße zu drängen. Jetzt ist ihr Auto beifahrerseitig von zwei dicken Kratzern verziert und der Verursacher hat – selbstverständlich! – Fahrerflucht begangen. Na, mal sehen, so mit Lackstift oder so … Weil ‘ne Neulackierung bei ‘nem Kleinwagen irgendwo in Richtung des Kaufpreises geht.

So etwas ist eben typisch Hannover-Messe: Maßnahme A wie Aussichtslos und Maßnahme R wir Rücksichtslos. Gestern Abend, als ihr das passierte, griff Maßnahme R. Dazu heute noch gefühlte hundertausend Kleinigkeiten um die Ohren, eine Frühschicht, die sich hinzog und eine Spätschicht, die sich noch hinziehen wird. Um’s kurz zu machen: Heute präsentiere ich hier mal wieder aus Zeitgründen “nur” etwas Musik.

Ist euch eigentlich schon einmal aufgefallen, dass kritische Musik praktisch niemals im Radio gespielt wird? Also, ich meine Musik mit kritischen Texten. Davon gibt’s viel – so z. B. “Boss Man” von Gordon Lightfoot, jede Menge von Saltatio Mortis, Welle:Erdball, Deichkind, “Wir sind das Volk” von Kai Niemann usw. Oder nehmen wir mal “nur” Reinhard Mey. Seine humoristischen Stücke, also sowas wie “Männer im Baumarkt”, werden gebracht. Aber “Das Narrenschiff”, “Einhandsegler”, “Der Fischer und der Boss” oder “Sei wachsam”? Absolute Fehlanzeige! Man könnte glatt auf den Gedanken kommen, dass da Absicht dahinter steckt … Honi soit qui mal y pense (ein Schuft, wer Böses dabei denkt).

Dabei sind kritische Texte absolut nicht neu. In welche Richtung sich unsere Gesellschaft entwickeln würde, hat schon 1981 ein Sänger aus Husum völlig korrekt erkannt und auch hervorragend vertont. Ich spreche von dem leider viel zu früh verstorbenen Hans Hartz. Sein Song “Unser Land” (der erste Teil einer Trilogie, bestehend aus “Unser Land”, “Wenn Millionäre schlafen gehn” und “Was bleibt sind die Politiker”) erlangte allerdings aller Kritik zum Trotz eine gewisse Berühmtheit, denn es handelte sich dabei um die Titelmusik der gleichfalls eher kritischen, aber erfolgreichen Fernsehserie “Schwarz Rot Gold“  mit Uwe Friedrichsen in der Hauptrolle. D. h. den Song konnte man sogar zeitweise mal im Radio hören!

OK, alte Zeiten, lange her und vergessen … Nicht ganz. “Unser Land” geht mir schon den ganzen Tag über im Kopf rum. Ist eben ein Ohrwurm. Und weil der heute nie im Radio zu hören ist findet ihr ihn jetzt hier wieder!

Unser Land

Schlafe, mein Prinzchen schlaf ein.
Träum deine Träume allein.
Das Land hat die Augen längst zu.
Drum träume, mein Prinzchen, auch du.

Alptraum!

Von diesen Leuten, von Bossen, von Multis
und wie sie alle heißen.
Die mit Jokern beim Pokern uns so gern
ganz legal bescheißen!
Zwischen uns und denen eine Wand aus Glas.
Weißt du was?
Das ist unser Land, unser Land!
Doch es gehört nicht dir und mir.
Denn dieses unser Land
ist fest in andrer Hand,
wer außen vor steht,
das sind wir!

Alptraum!

Von solchen Leuten, von Haien und Maklern
und wie sie alle heißen,
die mit Samsonites ins Ausland gehen,
vor’m Bankfach steh’n,
wie schön ist es zu reisen.
Zwischen uns und denen eine Wand aus Glas.
Weißt du das?
Das ist unser Land, unser Land!
Doch es gehört nicht dir und mir.
Denn dieses unser Land
ist fest in andrer Hand,
wer außen vor steht,
das sind wir!

Das ist unser Land, unser Land!
Doch es gehört nicht dir und mir.
Denn dieses unser Land
ist fest in andrer Hand
und außen vor
da stehen wir!

Niemandsland, Niemandsland …
Pass auf, so lang noch Zeit ist!
Steck den Kopf nicht in den Sand!
Niemandsland, Niemandsland …

Hat gewiss nichts mit nichts zu tun

 11 einzigartige neue Wolkenarten klassifiziert

Hat gewiss nichts mit nichts zu tun: 11 einzigartige neue Wolkenarten klassifiziert

Der Himmel über unseren Köpfen treibt offensichtlich in den letzten Jahren sonderbare Blüten. Mit zunehmender Häufigkeit finden sich im Weltnetz Fotos und Kurzfilme, welche zum Teil recht sonderbare, bizarre Wolkenformationen zeigen – neben der unausweichlichen Bewunderung der schöpferischen Kräfte oftmals verbunden mit der Frage, ob denn dies “normal“ sei?

Für Normalsterbliche mögen diese Phänomene zwar eine interessante, gar spannende Anekdote sein, doch spielen sie vordergründig in den allerwenigsten Fällen wirklich eine Rolle in unserem tagtäglichen Hamsterradrennen. Geht es allerdings um “Wissenschaft“, dann bildet so manches Vorkommnis in unserer Atmosphäre natürlich die Grundlage für ein geregeltes Einkommen – sowohl für die “Wissenschaftler“ persönlich, als auch für Unternehmen oder Organisationen, welche von entsprechenden Geldern abhängig sind.

So berichtete National Geographic am 24. März 2017, dass “Wissenschaftler“ nun 11 neue Wolkentypen klassifiziert haben:

Als Satelliten begannen Fotos unserer Erde aufzunehmen und in großer Menge Bilder von Oben zur Verfügung stellten, hat dies die Art und Weise revolutioniert, wie wir unsere Atmosphäre sehen. Jetzt gibt uns das Aufkommen persönlicher Technologie, wie Smartphones, eine neue Perspektive des Himmels von unten.

Diese Zunahme der Technologienutzung hat die World Meteorological Organization dazu veranlasst, 11 neue Wolkenklassen zu ihrem internationalen Wolkenatlas hinzuzufügen, einer weltweit anerkannten Quelle für Meteorologen. Weit entfernt von einfachen weißen Bäuschchen rollen und tauchen diese 11 neuen Wolkentypen bedrohlich über den Himmel.

Selbstverständlich wurden diese 11 neuen Typen mit lateinischen Namen versehen, was den Gründer der Cloud Appreciation Society, Gavin Pretor-Pinney, zu einer Stellungnahme im National Geographic veranlasste:

»Die Menschen mögen sich fragen: “Spielt es wirklich eine Rolle, diese lateinischen Namen für Wolken zu haben?“. Die Namen verschiedener erkennbarer Merkmale zu lernen bedeutet, sich mehr auf die Schwingung des Himmels einzulassen. Es stellt sich gegen den Druck der digitalen Welt, denn wenn man den Himmel anblickt, dann lenkt einen dies vom Druck auf dem Boden ab.«

Es ist dabei durchaus interessant zu bemerken, dass der Wolkenatlas seit 30 Jahren keine Aktualisierung mehr erfahren hat und die Tatsache, dass eine derart große Menge an Bildern und Filmbeiträgen über bizarre Wolkenformationen im Netz hochgeladen und geteilt werden, als Grund für die Aktualisierung angegeben wird.

Laut National Geographic »begeistert« ein Wolkentyp mit der nun neuen Bezeichnung “Asperitas“ die bürgerlichen Forscher am Meisten. Das Wort “Asperitas“ lässt sich vielfältig übersetzen, unter anderem in “Rauheit“, “Unebenheit“, “Wildheit“, oder aber auch in “das Beleidigende“ – ein Schelm… .

Hier ein kurzer Zeitrafferfilm von verschiedenen “beleidigenden“ Wolkenformationen. Viel Vergnügen und ganz wichtig, stellen Sie um Himmels Willen keine Fragen, insbesondere nicht über die langfristigen Auswirkungen des weltweit über unseren normalsterblichen Köpfen durchgeführten Geoengineerings:

Solche mit zunehmender Häufigkeit beobachteten und aufgezeichneten, zum Teil recht beunruhigenden Phänomene, müssen den Schafen halt erklärt werden und dafür reicht es in den meisten Fällen aus, wenn einfach nur ein offiziell vergebener Name ersonnen wird.

»Was ist das bloß für eine Wolke, Papa? Da bekomme ich aber Angst!« … »Ach, keine Sorge mein Kind, das ist nur ein Undulatus Asperatus. Das liegt an der Klimaerwärmung, weißt Du, da spielt der Himmel ein bisschen verrückt.«

Alles läuft nach Plan…

Gelesen beim: N8wächter

Die Angst eines deutschen Mädchens


Liebe Leser, liebe Systemkritiker,

wer meine Artikel verfolgt hat, dem mag aufgefallen sein, dass ich sie vor etwa zwei Monaten habe still legen lassen. Viele mögen sich fragen „warum“?

Nun, ich will kein Geheimnis daraus machen. Die Wahrheit ist: Aus Angst!

Ich bin eine junge Frau, ich stehe mitten im Leben und habe den Großteil meiner Zeit, so Gott will, noch vor mir. Ich habe Träume und Wünsche, wie vermutlich jeder von uns. Und wie jeder von uns möchte auch ich ein möglichst gutes Leben in Frieden, Wohlstand und Freiheit führen.

Kurzum: Ich hatte Angst um dieses Leben. Nicht im wörtlichen Sinne, doch im übertragenen. Ich hatte Angst vor der „deutschen“ Justiz!

Ich habe mir viele Gedanken gemacht und auch viele Freunde befragt, sie gebeten meine Texte zu lesen und mir ihre Meinung dazu mitzuteilen. Ich habe sie gebeten mir zu sagen, ob ich damit gegen ein Gesetz verstoße oder nicht. Niemand konnte mir darauf wirklich eine Antwort geben. Vielleicht könnte es ein Rechtsanwalt, das weiß ich nicht.

Ich habe natürlich trotzdem weiter verfolgt, was in unserem Land derzeit geschieht und nach wie vor ärgere ich mich über die Unterdrückung und die Meinungsverfolgung, die inzwischen Ausmaße annimmt, die in der Geschichte einmalig sind!

Ständig habe ich mich geärgert über die „schweigenden Menschen“, die die Wahrheit kennen, aber sich nicht trauen sie auszusprechen. Die aus den selben Gründen schweigen, aus denen ich meine Artikel aus dem Netz habe nehmen lassen. Und ständig verfolgte mich der Gedanke, dass es geradezu irrwitzig ist, dass uns das alles erspart bliebe, wenn wir nur endlich aufhören würden, uns unterdrücken zu lassen.

Ein Gesetz, ob nun zu Unrecht geschaffen oder nicht, hat nur so lange Macht über uns, wie wir es zulassen. Man stelle sich vor, es würde ein Gesetz erlassen und niemand schert sich darum. Was wollen sie machen? Das ganze Land inhaftieren? Wir selbst sind es, die es erst möglich machen, dass ein so unvorstellbares Unrechtssystem und diese absurde Meinungsverfolgung überhaupt existieren.

Und ohne es zu wollen, leider Gottes aber mit einem zentnerschweren Gewissen, habe ich mich ebenfalls untergeordnet und mich samt meiner Texte feige verkrochen! Ich ärgere mich also über diejenigen, die dasselbe tun wie ich und tue es ihnen dennoch gleich. Und dieses Wissen belastete mich noch mehr!

Letztlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich immer noch nicht weiß, ob ich sagen darf was ich sage oder nicht! Aber dies ist auch gar nicht der entscheidende Punkt. Der entscheidende Punkt ist, dass ich sagen dürfen sollte, was ich wirklich denke. Und nicht nur ich, sondern jeder von uns! In was für einer „Demokratie“ leben wir denn, wenn ich keine gewaltfreien Meinungen mehr äußern darf ohne rechtliche oder persönliche Repressalien fürchten zu müssen?

Nun, der einzige Weg aus dieser Unterdrückung, ist ihr mutig die Stirn zu bieten und sich eben nichts verbieten zu lassen. Schon gar keine „Gedanken“! Deshalb habe ich beschlossen meine Texte wieder freischalten zu lassen und ich hoffe, das viele Menschen mir folgen mögen, dass viele Menschen anfangen nachzudenken und sich ebenfalls trauen ihre wahre Meinung kund zu tun!

So gelingt es uns über kurz oder lang vielleicht eine Welt zu erschaffen, in der man wieder ein wirklich freier Mensch, mit einer eigenen Meinung, sein darf. Denn eines ist gewiss:

„Wenn die Klugen schweigen, dann wird die Welt von Dummen regiert!“

Und ob etwas klug und richtig ist oder nicht, können wir erst entscheiden, wenn es ausgesprochen wurde!

Das Schlusswort überlasse ich der ehrenwerten Frau Haverbeck, die sich in ihrem ganzen Leben, trotz Strafandrohungen niemals ihre eigenen Gedanken hat verbieten lassen. Als „Nazi-Oma“ degradiert, von den Medien aufs Böswilligste zerrissen und von den „Linken“ geächtet und verschmäht, hat sie diesem Goliath der Meinungsdiktatur stets treu die Stirn geboten und sich durch nichts und niemanden entmutigen lassen!

Ich habe ihre Gedanken, Videos und Schreiben verfolgt und konnte nicht ein einziges finden, in dem sie zur Gewalt aufrief, unhöflich oder beleidigend war. So lange man so agiert und seine Gedanken auf solch edle Weise zum Ausdruck bringt wie Frau Haverbeck, sollte man von Staatswegen nichts zu befürchten haben.

Jede Regierung, die einen Menschen anklagt und einsperrt, der in solch selbstständiger Weise denkt und in aller Höflichkeit seine Meinung zum Ausdruck bringt, muss man, wenn man nicht selbst total verblödet ist, eigentlich nur noch als „Unrechtsregime“ bezeichnen. Und kein Mensch von wahrem Charakter, ganz gleich welche Ansicht er auch immer vertritt, kann dabei tatenlos zusehen.

Deshalb gehe ich jetzt den Schritt und schalte meine Texte wieder frei, in der Hoffnung, dass viele mir folgen und sich wieder trauen werden, ihre Stimme zu erheben!

Ich rede hier nicht von Leichtfertigkeit, man sollte schon wissen, was man sagt. Doch man sollte sich auch niemals das Recht nehmen lassen, gewaltfrei sagen zu dürfen, was man denkt. Keine Regierung hat das Recht ihrem Volk das Denken und Freisprechen zu verbieten. Und wenn sie es tut ist sie alles, aber ganz sicher keine Demokratie!

Ein deutsches Mädchen


Gelesen bei: Journal alternative Medien

Die Illuminaten wollen uns alle tot sehen

Bekenntnis eines abtrünnigen Illuminaten

Die Zahl der Menschheit stellt für die Elite ein Problem dar, denn sie kann  ohne eine groß angelegte Pest oder einen Krieg nicht alle Notwendigen auszurotten, und nach einem solchen Ereignis könnte der Planet selbst nicht mehr nachhaltig sein.

Georgia Guidestones

Die Schlüsselfrage für die Elite: Wie kann man etwa 6 bis 6 ½ Milliarden Menschen töten, ohne die Welt zu zerstören?

Die effizienteste Methode wäre ein begrenzter Atomkrieg, der genügend wichtige Ziele zerstörte, um die Nachkriegs-Wirksamkeit der Großmächte zu minimieren, und zwar in einer Weise, die die meisten Kriegsnationen nicht bestrahlt. Der Schlüssel zur ganzen Gleichung ist, die Vereinigten Staaten auszulöschen.

Der EMP (Electromagnetic Pulse – HAARP) ist die Waffe der Wahl. Dies würde die gesamte Infrastruktur lahmlegen, wie es in dem Buch “Ein zweites Mal” umrissen wurde mit  Reduktion der Bevölkerungen in vorindustriellen Gesellschaften zur Folge.

Die abgeschirmten  Gemeinden der Elite könnten sich einfach zurücklehnen und den Bevölkerungen erlauben, sich selbst zu zerstören und ihre Anzahlen zu reduzieren. Nach einer Zeit (höchstwahrscheinlich schon geschätzt und vorbestimmt) könnten Söldnerkräfte der Elitisten entstehen, um die Überreste aufzukehren, sie zu versklaven und zu unterwerfen.

Die Frage ist nicht, ob dies im Gange ist: denn das ist es. Die Elite verfolgt solche Pläne, wie sie im Iron Mountain Report * offenbart wurden, und die Geld-Interessen haben ihre Pläne schon lange fertiggestellt, bevor (Rothschild Agent) Edward Mandel House den “Philip Dru, Administrator” schrieb.
Sie haben noch nicht ihre Ära eingeleitet; Sie werden es nicht tun, bis sie sicher sind, dass sie es mit Erfolg tun können können, aber sie werden es schließlich versuchen.

* Krieg war ein Teil der Wirtschaft. Daher war es notwendig, einen Kriegszustand für eine stabile Wirtschaft zu konzipieren. Die Regierung, die Gruppe theoretisiert, würde ohne Krieg nicht existieren, und Nationalstaaten existierten, um Krieg zu führen. Jedoch Substitute für Krieg, um Krisenstimmung zu machen, seien Fiktionen wie Aliens und “Klima-Wandel”.

Henry Makow 25 April 2017: Der niederländische Finanzmann Ronald Bernard bestätigt, die Illuminaten seien “eine vernichtende Kraft, die unsere Eingeweide hassen, sie hassen die Schöpfung, sie hassen das Leben. Und sie wollen alles tun, um uns völlig zu vernichten. “

 

Er bestätigt auch, dass alle Geheimdienste diesen Satanisten dienen, die Kinderopfer benutzen, um ihre Mitglieder zu erpressen.

Irma Schiffers im Gespräch mit Ronald Bernard
Hier ist die Abschrift der englischen Untertitel des obigen Videos.

Bernard: … Eines der Dinge, die ich herausgefunden habe … geht um Geheimdienste; Sie denken, dass sie da seien, um ein Volk, ein Land usw. zu dienen und zu schützen, aber sie sind tatsächlich kriminelle Organisationen. Wir reden über die Finanzierung von Kriegen, die Schaffung von Kriegen, so dass sie im Grunde viel Elend in dieser Welt schaffen. Geheimdienste werden vor nichts zurückweichen. Nichts. Aber sie haben auch ihre Geldströme, weil sie mit Drogen oder Waffen handeln oder sogar Menschen. All das Geld muss irgendwo hingehen. Alles muss finanziert werden

Schiffers: Du sagst “wenn”, aber du könntest bestätigen, dass sie es alle tun. Alle?

Bernard: Sie alle, ja.

Schiffers: In Ordnung. Kannst du mir das Schlimmste erzählen, was passiert ist, was den Kipppunkt in deiner Situation verursacht hat?

Bernard: ... Ich habe darauf trainiert, Psychopath zu werden, und ich bin gescheitert. Ich habe das Training nicht abgeschlossen und bin kein Psychopath geworden. Mein Gewissen kam zurück und der schwierigste Teil für mich war, weil ich dort einen so großen Status hatte. Ich war erfolgreich Ich wurde mit den Leuten vertraut, die auf dieser Ebene spielen. Diese Leute, die meisten von ihnen, waren Luziferianer. Dann kann man sagen, Religion sei ein Märchen, Gott existiere nicht, nichts davon istrichtig. Nun, für diese Leute ist es Wahrheit und Wirklichkeit. Und sie dienten  und hier und hier etwas Geistiges, was, sie Luzifer nannten. Ich war auch in Kontakt mit diesen Kreisen, nur ich lachte darüber, denn für mich waren sie nur Klienten. Also ging ich zu Orten namens Kirchen des Satans

Bernard: Ja, meiner Meinung nach ist die Finsternis und das Böse in den Menschen selbst. Ich habe noch nicht die Verbindung gemacht. Also war ich Gast in diesen Kreisen und es amüsierte mich sehr, alle diese nackten Frauen und die anderen Dinge zu sehen. Es war das gute Leben und dann, irgendwann wurde ich eingeladen, weshalb ich Ihnen das alles erzähle, um an Opfern im Ausland teilzunehmen. Das war der Bruchpunkt. [Mord an] Kindern

Dann fing ich langsam an zu einzubrechen. Ich habe sehr viel als Kind erlebt und die Wirklichkeit hat mich zutiefst berührt. Alles hat sich geändert. Aber das ist die Welt, in der ich mich selbst gefunden habe. Und ich habe angefangen, Aufträge in meinem Job zu verweigern. Ich konnte es nicht mehr machen Das hat mich zu einer Bedrohung gemacht. Für sie natürlich. Ich war nicht mehr in der Lage, optimal zu funktionieren.

Der Zweck der ganzen Sache ist schließlich, dass sie die Welt  in ihrer Tasche haben.  Mich zu erpressen erwies sich als sehr schwer, wenn ich auf sie zurückblicke. Sie wollten das mittels diese Kinder tun. Und das hat mich gebrochen.

Schiffers: Ist das …  erzählst du  mir nichts Neues … was machen sie auch in der Politik?

Bernard: Wenn Sie dies googlen, finden Sie genug weltweite Konten, um zu wissen, dies ist kein Walt Disney Märchen. Leider ist die Wahrheit, dass sie weltweit dies seit Tausenden von Jahren tun. Ich habe einmal Theologie studiert und sogar in der Bibel finden Sie Hinweise auf diese Praktiken mit Israeliten. Der Grund, weshalb die ersten zehn israelitischen Stämme verbannt wurden, war wegen dieser Rituale mit Kindern, einschließlich des Opfers der Kinder (Moloch-  Hinnoms Tal). Es gibt eine ganz unsichtbare Welt. Sie ist real. Sie sprechen wirklich über eine finstere Kraft und eine Manifestation des Lichts. Also war ich darauf angewiesen, Theologie zu studieren, um alles zu verstehen …

Schiffers: Das ist beängstigend, denn wenn du darin gräbst, findest du das Tavistock Institute und Geisteskontrolle, MK Ultra / Monarch und dergleichen …

Bernard: In all diesen Studien und Entdeckungen fand ich ein Dokument, das sie natürlich behaupten, Dreck sei. Die Protokolle von Zion. Heutzutage empfehle ich jedem, das ganze unglaublich langweilige Dokument zu lesen, es bloss  durchzuarbeiten und es durchzulesen.

Schiffers: Wir reden über den Zionismus.

Bernard: Ja. Na sicher. Wenn Sie die Protokolle von Zion lesen und sie wirklich studieren und verstehen, dann ist es wie das Lesen der Zeitung des täglichen Lebens. Die Menschen erkennen nicht, was die Realität ist. Und wir sind alle programmiert, wenn man es wagt zu sagen, dass man gegen den Zionismus ist, dann bist du als Antisemiter gebrandmarkt. Dann bist du böse, gem. den Luziferianern, den Satanisten, was auch immer man sie nennen willt

(Die Illuminaten) tragen einen intensiven Hass, Wut, die Leute, die die Schwere davon verstehen, sind nur wenig. Denn das ist eine vernichtende Kraft, die uns bis in die Seele hasst. Sie hasst die Schöpfung. Sie hasst das Leben. Sie wollen alles tun, um uns völlig zu zerstören. Die Menschheit zu teilen und erobern, das ist ihre Wahrheit. Solange man sie auf der Grundlage von politischen Parteien, Hautfarbe usw. teilt, dann macht man aus luziferischer Sicht das, um die vollen Fähigkeiten ihres Feindes zu unterdrücken. Sie können nicht für sich selbst aufstehen, denn wenn das passieren würde, würden die Luziferianer verlieren. Dann würde dieses Monster, das gierige Monster, verschwinden.

Vereinen. Vereinen. Kommt zusammen, und die ganze Scheißgeschichte hört auf zu existieren.

Gelesen bei: brd-Schwindel

Wurde Merkel mit den Rosenberg-Tagebüchern erpresst?

Morbus ignorantia - Krankheit Unwissen

Mitte Juni 2013 kam aus den USA die Sensationsmeldung, dass man die Tagebücher des in Nürnberg ermordeten ehemaligen Reichsminister Alfred Rosenberg gefunden hätte. Die Überschriften in den Zeitungen lauteten: „Papiere des NS-Chefdenkers verändern Geschichte.“ Und dann: „An die wiedergefundenen Unterlagen von Hitlers Ideologen Alfred Rosenberg knüpfen US-Forscher große Hoffnungen: ‚Wir glauben, dass Teile dieser Materialen die geschriebene Geschichte widerlegen.’“ [1]

Wenn die Tagebücher von Alfred Rosenberg „die Holocaust-Geschichte verändern“, dann ja wohl nur im Sinne der Wahrheit, denn die Lüge kann nicht mehr ausgeweitet werden, die Karten sind ausgereizt. Wir kennen die 6-Millionen-Story, mehr können es nicht mehr werden, weil sonst die biblischen Prophezeiungen nicht mehr mit der Lüge übereinstimmen. Grausamer als das, was uns bislang aufgetischt wurde, kann es auch nicht mehr werden, denn alles, was die kranken Gehirne ausbrüten konnten, wurde bereits ausgebrütet.

Wir können also davon ausgehen, dass die Tagebücher Rosenbergs die Holocaust-Geschichte im Sinne der Wahrheit…

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Neue Rechte – Was steckt dahinter?

Tarnen & Täuschen – Rechtspopulistische Bewegungen schießen wie Pilze aus dem Boden! Angeblich steht Russland hinter den sogenannten neuen Patrioten! Tatsächlich ist aber nicht Russland ihr gemeinsamer Nenner, sondern Israel! Alle großen und wichtigen Rechtspopulisten bekennen sich zur israelischen Besatzungsmacht! Auf arglistige Weise werden ihre Wähler getäuscht! Die ewige Israel-Connection Im Fahrwasser der Anschläge von Paris ist sie erneut hoch im Kurs, obwohl sie unter der Oberfläche nie aufhörte ihre Metastasen zu verbreiten: Die Israel-Connection innerhalb der europäischen, sogenannten „Rechtsparteien“. Eine blinde Israel- und Zionisten-Hörigkeit, die es ihnen gestattet, zum Zwecke des Wählerfangs gegen den Islam zu schimpfen, gleichsam Israel zu verherrlichen. Als die EU in Erwägung zog den Palästinenser-Staat anzuerkennen, stemmte sich die FPÖ gemeinsam mit den Grünen dagegen. Und als die Anschläge von Paris noch nicht aufgeklärt waren, versammelten sich Wiener FPÖ-Abgeordnete mit Kerzen in den Händen und Betroffenheitsmienen in der Innenstadt und bekundeten sie wären „Charlie Hebdo“ („Je suis Charlie“). Wann sah man diese Heuchler jemals zuvor, die Solidarität hochhaltend, für ein Opfer der österreichischen Gesinnungsjustiz auf die Straße gehen? Und dazu passend spricht die FPÖ, ganz im Sinne der Vorgabe, vom „11. September für Europa“, der es nun erlaube, endlich die totale Überwachung gegen Terroristen (und natürlich so nebenbei auch gegen alle anderen Bürger) durchzusetzen. Aus gegebenem Anlass sei also ein umfangreicher und wichtiger Aufsatz von Dr. Claus Nordbruch (Südafrika) über die ISRAEL-CONNECTION in Erinnerung gerufen: Dr. Claus Nordbruch: Koscher und politikfähig »Wir tragen Jerusalem alle in unserem Blut, in unseren Genen. Wir alle leben und atmen Jerusalem. Wir sprechen Jerusalem, wir träumen Jerusalem. Einfach, weil die Werte des alten Israels zu den Werten des Westens geworden sind. Wir alle sind Israel und Israel ist in uns allen.“ Geert Wilders Seit den Anschlägen vom 11. September 2001, also der Zeit, als der Westen noch auf der Suche nach einem neuen Feindbild war, erscheinen immer mehr Seiten im Weltnetz, die sich gegen den Islam richten. Mit der sich ständig wiederholenden Botschaft, der Islam stelle für Israel und Europa gleichermaßen eine Bedrohung dar, wird die Schlußfolgerung gezogen, Israel sei der natürliche Verbündete Europas und würde daher eine »moderne europäische Rechte«, die sich gegen die Islamisierung Europas wende, unterstützen. Allen voran wird diese Linie beim Nachrichtenportal Politcally Incorrect (PI) zur Schau gestellt, das sich selbst als »proamerikanisch, proisraelisch und gegen die Islamisierung Europas« verortet. Die auf ihr geschalteten Werbeanzeigen sprechen für sich; hierunter finden sich einschlägige Bücher zum Thema Islam, die Wochenzeitung Junge Freiheit, Die Konservativen e.V., Patrik Brinkmann und die extremistische Jüdische Verteidigungsliga. Wie das Magazin Volk in Bewegung 2009 dokumentierte, hat sich im Laufe der letzten Jahre ein zunächst informeller Pakt entwickelt, der sich vom Vlaams Belang (Belgien) über die British National Front (Britannien) bis hin zur Freiheitlichen Partei Österreichs erstreckte. Inzwischen haben sich auch mehrere kleinere politische Gruppierungen in der BRD dieser »Europäischen Allianz« angeschlossen. Rigolf Hennig sieht im Wesentlichen drei Aspekte, unter denen dieses Zusammenspiel funktionieren soll: 1) Die nationale/patriotische Gruppe oder Partei sollte zeigen, daß sie sich vom Drittem Reich und vom Revisionismus distanziert und sich statt dessen auf die Bekämpfung der Islamisierung Europas konzentriert. 2) Die nationale/patriotische Gruppe oder Partei übt keine Kritik (mehr) an der Politik Israels und am Zionismus. 3) Als Gegenleistung winkt der nationalen/patriotischen Gruppe oder Partei eine Medienpräsenz mit relativ objektiver Berichterstattung – im Klartext: Sie wird in den Stand der »Politikfähigkeit« erhoben. Damit würde die Sackgasse der Nationalen/Patrioten überwunden werden, der Weg in die Parlamente stünde offen. Wir wollen im folgenden dieses mittlerweile offenkundige Zusammenspiel europäischer Rechtsparteien mit israelischen Interessen, oder anders ausgedrückt: die zionistische Einflußnahme auf gemeinhin als »rechts« bezeichnete nationale und patriotische Gruppen und Parteien Europas, als Israel-Connection bezeichnen. Die Israel-Connection Seit jeher kommt die Solidarität mit Israel von prozionistischen, fundamentalistisch christlichen Gruppen in den USA. Sie unterstützen den Zionistenstaat bedingungslos und rechtfertigen israelische Verbrechen, die sie freilich als solche nicht bezeichnen, sondern sie entweder rechtfertigen oder gar begrüßen. »Christlicher Zionismus« wird diese rasch wachsende Bewegung genannt, der bereits Zehntausende konservativer Christen vor allem im Süden und Mittleren Westen der USA angehören.[1] Mittlerweile ist jedoch eine prozionistische Parteinahme auch von europäischen Gruppen festzustellen, die vom systemerhaltenen Establishment allerdings noch als »rechtsextrem« stigmatisiert werden. In der Regel widerspiegelt sich deren Unterstützung entweder in offenen Solidaritätserklärungen mit Israel oder aber indirekt in Aktivitäten gegen die muslimische Glaubensgemeinschaft. Die flämische nationalistische Partei Vlaams Belang beispielsweise betreibt seit einigen Jahren eine ausgesprochen projüdisch bzw. proisraelisch ausgerichtete Politik, die dadurch gekennzeichnet ist, gegen den Islam und gegen den Bau von Moscheen in Belgien gerichtet zu sein. Für dieses Engagement wird die Partei nicht zuletzt auch bei Wahlen von den jüdischen Gemeinden vor allem in Flandern unterstützt. Ähnliches ist auf der britischen Insel zu beobachten. Auch die British National Party stellt sich aktiv gegen den Islam in Britannien und betrachtet Muslime generell als Quelle terroristischer Aktivitäten. Die Durchführung des Planes, »rechte« Parteien für die Interessen des Zionismus einzuspannen, nimmt seit geraumer Zeit deutlich an konkreter Form zu. 2006 gründete der schwedische Aktienspekulant Patrik Brinkmann eine angeblich kulturellen Zwecken dienende Kontinent Europa Stiftung (KES), um nationale/patriotische Vordenker in Europa zu bündeln. Nach vergeblichen Versuchen, sowohl bei der NPD als auch der DVU Fuß zu fassen, landete Brinkmann, der, vieles deutet darauf hin, seine Reden und Schriften von einem Ghostwriter, namentlich dem Mitinitiator und Vorstandsmitglied der KES, Andreas Molau, schreiben läßt,[22] bei der Pro-Bürgerbewegung. Bemerkenswert ist, daß es 2009 interessierten Kräften fast gelungen wäre, Molau zum Vorsitzenden der NPD zu machen. Nach dessen Scheitern versuchte Molau sich kurze Zeit bei der DVU, um dann ebenfalls bei der Pro-Bürgerbewegung zu landen. Gerade an den Äußerungen Brinkmanns zeigt sich, daß viele Prozionisten oder Israelfreunde über ein komplexes Weltbild auf fundamentalchristlicher Grundlage verfügen. Auffallend ist daran, daß sie sich ganz offen zu den Wurzeln des Christentums bekennen und daraus ihre Forderung nach Sympathie für das jüdische Volk ableiten. Im Juli 2007 erschien in Frankreich ein Buch aus der Feder des bis zu diesem Zeitpunkt als Vordenker der französischen Neuen Rechten zählenden Publizisten Guillaume Faye mit dem bezeichnenden Titel La Nouvelle Question Juive. Die allgemeine Grundaussage des Werkes ist, daß der jüdische Geist in der Nähe des Hellenischen stünde, der einzige Feind Europas der Islam sei und der Revisionismus aus einer methodologischen Absurdität bestünde und deshalb abzulehnen sei. Zudem thematisiert Faye in seinem Buch öfters den Holocaust bzw. die Shoah. Wenige Monate später, im September 2007, erschien in Deutschland – verlegt von der KES – unter dem Pseudonym Gideon Harvey das Buch Feindliche Übernahme? Der Kampf des Islams um Europa. Das Werk ist, seinen Kritikern nach zu urteilen, »intellektuell grotesk und weltanschaulich haarsträubend, ein unbeholfener Mischmasch aus Greuelpropaganda und biblischem Fundamentalismus«. Tatsächlich wiederholt Harvey nicht nur die bekannten Mutmaßungen und Ergebnisse aus der etablierten Zeitgeschichtsschreibung, er übertrifft diese insofern, als das Werk kritiklos dem Philosemitismus eine Bresche schlägt.[3] Retter Europas? Der Bürgerbewegung Pro Köln geht es wie Brinkmann in erster Linie um die religiöse Dimension der Zuwanderung, und nicht um die ethnische. Das Abstammungsprinzip spielt in der Programmatik der Fundamentalchristen und Rechtspopulisten keine Rolle. So erklärte Judith Wolter, Fraktionsvorsitzende der Bürgerbewegung Pro Köln/NRW im Rat der Stadt Köln, in dem Kurzfilm Pro Köln über Rassismusvorwürfe: »Jeder Ausländer, der sich hier integriert, ist von uns ganz herzlich willkommen. Wir haben auch Ausländer in unseren Reihen und sind sehr froh, daß diese mit uns für den Erhalt unserer kulturellen Identität eintreten. Das begrüßen wir ausdrücklich.« Pro Köln setzt sich also nicht vorrangig für die Erhaltung bzw. Wiederherstellung eines ethnisch möglichst homogenen Volkskörpers ein, sondern klassifiziert Ausländer in »integrationsunwillige«, die der »Gesellschaft« schaden, und »integrationswillige«, die sogar im Kampf »für den Erhalt unserer kulturellen Identität« von Nutzen sein könnten. Diese Positionierung ist, wie Judith Wolter in dem Film Hat Pro Köln doch recht? bekennt, auch der Hauptgrund für die Ablehnung des Baus einer Großmoschee in Köln: »Wir sind vor allem deshalb gegen den Bau dieser Großmoschee, weil wir der Auffassung sind, daß die Integration hierdurch hintertrieben wird. Die Parallelgesellschaft erfährt hierdurch eine Verfestigung und das ist nicht im Sinne eines gedeihlichen Zusammenlebens«. Der Vorsitzende der Pro-Bürgerbewegung, Markus Beisicht, bestätigte in einem Interview mit der Wochenzeitung Junge Freiheit im September 2008 ausdrücklich sich für die Integration von Ausländern einzusetzen. Der vermeintliche Kampf zwischen Christentum und Islam ist die zentrale Komponente im Denken der Protagonisten dieser Bürgerbewegung. Nicht etwa das liberalkapitalistische System, das ja erst die Voraussetzungen für die millionenfache Masseneinwanderung geschaffen hat, wird als Feind deklariert, sondern die moslemische Religion. Der Islam ist der alleinige Sündenbock für multikulturelle Kriminalität, für Parallelgesellschaften und gescheiterte Integration. Anstatt die wahren Verursacher von Überfremdung und kultureller Zersetzung des Abendlandes klar zu benennen und zu bekämpfen, wird allein ein vermeintlicher Weltherrschaftsanspruch des Islam ins Feld geführt, den es abzuwehren gelte. Dabei biedern sich die Pro-Protagonisten unverhohlen der Israel-Lobby an und nehmen so am Spiel der Globalisten teil, deren Ziel unter anderem die Auflösung der völkischen Identität der europäischen Nationen ist. Ins Bild passen dementsprechend Pro-Aktivisten, die auf Veranstaltungen Israel-Fahnen und proisraelische Banner (Unsere Freiheit wird in Israel verteidigt!) schwenken. Vertretung zionistischer Interessen Noch deutlicher wird die Interessenvertretung Israels bzw. die Vertretung zionistischer Positionen durch den Vorsitzenden der niederländischen Partij voor de Vrijheid (Freiheitspartei), Geert Wilders, der als Jugendlicher einige Jahre in israelischen Moschawim verbracht hat und seither den Zionistenstaat regelmäßig besucht, dort als Redner auftritt und einschlägig Stellung bezieht. Bei einer Rede auf einer Konferenz der zionistischen Hatikva-Partei Mitte Januar 2011 beispielsweise rief er dazu auf, den Siedlungsbau zu verstärken: Die Bauarbeiten müßten fortgesetzt werden, damit Israel eine Grenze erhalte, die zu verteidigen sei, behauptete Wilders. Die jüdischen Siedlungen im Westjordanland seien kein Hindernis für den Frieden. Sie seien vielmehr Ausdruck des jüdischen Rechts, in diesem Land zu leben.[4] Vom 14. bis zum 15. Dezember 2008 fand in Jerusalem ein sogenannter Anti-Islamisierungskongreß statt. Gastgeber war Aryeh Eldad, seines Zeichens Vorsitzender der Hatikva-Partei, welche den vierten Teil des ultranationalistischen Parteizusammenschlusses National Union bildet. Wilders bezeichnete Jerusalem als »Hauptstadt der einzigen Demokratie im Nahen Osten« und fuhr in für bundesdeutsche Ohren nicht unbekannter Weise fort, Israel sei »das einzige Land in der Region mit einem funktionierenden Parlament, mit einem Rechtsstaat und freien Wahlen. Das einzige Land in der Region, das die Werte unserer westlichen Gesellschaft teilt und tatsächlich eine der Grundfesten unserer jüdisch-christlichen Identität ist.« Unsere Identität! Wilders verortet – wenn auch wohl philosophisch gemeint – die Vorfahren und die Ursprünge der Niederländer und anderer europäischer Völker nicht etwa bei den Kelten und Germanen, sondern allen Ernstes im Orient: »Wir tragen Jerusalem alle in unserem Blut, in unseren Genen. Wir alle leben und atmen Jerusalem. Wir sprechen Jerusalem, wir träumen Jerusalem. Einfach, weil die Werte des alten Israels zu den Werten des Westens geworden sind. Wir alle sind Israel und Israel ist in uns allen.« Wer angenommen hatte, dieser Fauxpas könne nicht mehr übertroffen werden, wurde rasch eines besseren belehrt: »Dank der israelischen Eltern, die zusehen, wie ihre Kinder zur Armee gehen und die deswegen nachts wach liegen, können Eltern in Europa und Amerika gut schlafen und süße Träume haben – unbewußt der lauernden Gefahren.« [5] Trotz dieser irrigen und pathetischen Ergüsse kann Wilders die Problematik der Überfremdung der Niederlande und Europas etwas sachlicher darstellen. Zur Masseneinwanderung erklärt er, daß jährlich »eine gigantische Anzahl neuer Immigranten« ankäme, »viele von ihnen sind Muslime, oft ohne Ausbildung, wenn nicht sogar Analphabeten. Sie bringen ihre lokalen Gebräuche aus den Bergen und Wüsten ihrer rückständigen islamischen Herkunftsländer mit.« Dieser massive Zustrom bringe »viele Probleme mit sich: Die Immigranten sind bei den Sozialleistungsbeziehern und in den Kriminalstatistiken überrepräsentiert und überall explodieren die Kosten«. So weit, so gut! Nur, welche Folgerungen zieht Wilders aus dieser Bestandsaufnahme? »Wie soll Amsterdam die homosexuelle Hauptstadt Europas bleiben, wenn Schwule regelmäßig von nicht-westlichen Zuwanderern verprügelt werden, oft von Muslimen? Wie sollen die jüdischen Gemeinschaften in Europa überleben bei einer wachsenden Präsenz einer Ideologie, die dermaßen offenkundig antisemitisch ist?« Auf diese Problematik aufbauend schlußfolgert er, daß »unsere westlichen Prinzipien« ausgehöhlt würden, wenn »wir« uns nicht besännen, »wer wir sind und woher wir kommen« – womit sich der Kreis in Wilders’ Philosophie wieder schließt: »Wir sind nicht aus Saudi-Arabien. Wir sind nicht aus dem Iran. Wir stammen aus Rom, Athen und Jerusalem. Dies macht unsere Zivilisation zu etwas Besonderem und mit Sicherheit zu etwas, das der Bewahrung wert ist.« [6] Obgleich Wilders Umfang und Auswirkung der zunehmenden Überfremdung durchaus richtig formuliert, sieht er nicht etwa in der Zuwanderung von Millionen Menschen aus fremden Kulturen und Ethnien die Gefahr für den Fortbestand europäischer Völker. Mit Schwulen aus Arabien oder Christen aus Nigeria dürfte er keine Probleme haben. Wilders, wie die »Politikfähigen« von den BRD-Patrioten der Pro-Bürgerbewegung bis zur British National Front, »setzen sich für ›Integration‹ ein und verkennen dabei, daß es das gegenwärtige Politik- und Gesellschaftssystem ist, das erst die millionenfache Einwanderung von Angehörigen fremder Kulturkreise und damit auch die diesbezüglichen Probleme für die europäischen Völker ermöglicht hat.«[7] So geht es diesen Kräften nicht um den Schutz und Erhalt der europäischen Völker als ethnisch gewachsene, homogene Gemeinschaften, sondern um die Verteidigung »unserer jüdisch-christlichen Identität«. Sie stehen nicht »für eine europäische Wiedergeburt, sondern für die Zementierung des liberalkapitalistischen Status Quo in Europa.« Es ist bezeichnend, daß führende Vertreter des organisierten politischen Judentums in Deutschland, die Einwanderung von fremden Massen nach Deutschland befürwortet, gleichzeitig aber an Israel gänzlich andere Maßstäbe ansetzt. So erklärt beispielsweise Michel Friedman auf die BRD bezogen: »Ich plädiere für eine multikulturelle Gesellschaft«.[8] Der bekannte israelische Friedensaktivist Oren Medicks wiederum erklärt, daß Israel selbst aber nicht im geringsten interessiert ist, in einen multikulturellen, demokratischen und weltlichen Staat transformiert zu werden.[9] Ähnlich wie Wilders mimt Brinkmann den Kulturphilosophen und behauptet, daß zur europäischen Identität »notwendiger Weise auch, neben dem griechischen, dem germanischen und dem römischen Erbe, das Jüdisch-Christliche Element« dazugehöre. Darüber hinaus sei er »sehr froh, daß wir mit dem Buch Feindliche Übernahme von Gideon Harvey hier selbst schon vorher als Eisbrecher tätig werden konnten.« Wer »seine eigenen Wurzeln« verteidige, philosophiert er fort, könne »sie nicht selbst abschneiden. Die Bekämpfung des jüdischen Elements, wie sie von einem Teil der alten Rechten aber noch immer betrieben« werde, sei »eben am Ende ein Kampf gegen sich selbst.« Spätestens an dieser Stelle dürfte nicht wenigen Lesern ein Wort Friedrich Nietzsches einfallen: »Das Christenthum, aus jüdischer Wurzel und nur verständlich als Gewächs dieses Bodens, stellt die Gegenbewegung gegen jede Moral der Züchtung, der Rasse, des Privilegiums dar: es ist die antiarische Religion par excellence.«[10] Brinkmann (Originalton: »Der Islam zeigte hier sein haßerfülltes Gesicht«) endet seine Ausführungen allen Ernstes mit der Forderung: »Die islamischen Gemeinden haben sich ausdrücklich zu den Grundwerten unseres Grundgesetzes zu bekennen, unserem Lebensstil anzupassen und sich vom Koran zu distanzieren. […] Kein Halal geschlachtetes Fleisch darf auf dem Berliner Markt angeboten werden.«[11] Es ist selbstredend davon auszugehen, daß hingegen Juden weiterhin schächten und koscheres Fleisch feilbieten dürfen. Wie in diesem Komplex ohnehin mit zweierlei Maß gemessen wird! So sei Wilders zufolge, »der Koran kein staubiges, altes Buch« sondern »Quelle der Inspiration« und diene »als Rechtfertigung von Haß, Gewalt und Terrorismus«.[12] Könnte man dasselbe, und das aus gutem Grund, aber nicht auch über den Talmud und den Schulchan aruch sagen?[13] Zu den Vertrauten des Vorsitzenden der FPÖ, Heinz-Christian Strache, zählt David Lasar, Gesundheitssprecher der FPÖ und Mitglied der Israelitischen Kultusgemeinde, welche als die österreichische Variante des Zentralrat der Juden in Deutschland zu sehen ist. Nicht ohne Stolz verkündete er schon im Vorfeld, bereits einige IKG-Mitglieder für die FPÖ angeworben zu haben. Selbstverständlich unterstütze er als Generalsekretär der Likud-Fraktion in der Kultusgemeinde die Regierungskoalition in Israel und deren restriktive Haltung in der Palästinenserfrage »voll und ganz«.[14] Entsprechend herzlich war denn auch der »Informationsbesuch« bei israelischen Siedlern: »Wir sind froh über diesen Besuch aus Europa, damit mehr Menschen unsere Situation verstehen«, erklärte Elykaim Haetzni, ein 1926 in Kiel als Georg Bombach geborener zionistische Aktivist (Haganah und Tehiya-Partei) und Gründer der jüdischen Siedlerbewegung an der Westbank.[15] Übertroffen wurden die Treffen mit »Persönlichkeiten und Intellektuellen« in Israel nur von Geert Wilders, der bereits mit Außenminister Avigdor Lieberman zusammentraf, der, wie in Machtfaktor Zionismus detailliert dargelegt wird, mit Recht als Faschist zu bezeichnen ist. Selbstverständlich ist die bloße Tatsache, daß in besagten »modernen Rechtsparteien« auch jüdische Mitglieder aktiv sind, nicht verwerflich. Es ist in der Vergangenheit in genügendem Maße darauf hingewiesen worden, Juden nicht über einen Kamm zu scheren. Nur zur Erinnerung: Zu den schärfsten Gegnern des zionistischen Regimes in Israel zählen gerade Juden. Entscheidend ist die politische Ausrichtung der Aktivisten in besagten Parteien. Es ist deshalb aufschlußreich feststellen zu müssen, daß es sich bei ihnen ausschließlich um prozionistische Akteure handelt. Dieser Umstand wiederum ist ein deutlicher Indikator dafür, inwiefern die hier in Rede stehenden Parteien einen Kurswechsel oder Richtungsschwenk vorgenommen haben. Patricia Richardson, die als Ratsmitglied und Vorsitzende der BNP-Fraktion im Londoner Bezirk Loughton agiert, erklärte im April 2008, daß sie gerade als Jüdin von der zunehmenden Islamisierung des Landes betroffen sei und sich niemand außer der BNP gegen diese ausspreche. Folglich wachse die Dialogbereitschaft zwischen Juden und der BNP, deren Website, so Ruth Smeed, vom Board of Deputies of British Jews – vergleichbar mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland – »jetzt eine der zionistischen im Netz« sei. Sie ginge bezüglich der Unterstützung Israels weiter als jede Internetseite der etablierten Parteien. [16] Jüdische Vorfahren zu haben, zählt offenbar als Bonus unter den »modernen Rechten«. Wie sonst ist es zu erklären, daß bekanntere Protagonisten dieser Richtung mit ihrer Abstammung regelrecht hausieren gehen? Was bezwecken sie damit? Patrik Brinkmann berichtet beispielsweise: »Ich selbst habe in meiner Familie ein tragisches Schicksal. Meine Großmutter hatte in den dreißiger Jahren ihre große Liebe gefunden: Ihr großes Pech für damalige Verhältnisse, der Mann war Jude. Das noch größere Problem aus damaliger Sicht: 1937 entstand aus dieser Beziehung ein Mädchen. Der jüdische Vater wurde später in ein Konzentrationslager verbracht und dort ermordet.«[17] Auch Andreas Molau hatte sich bereits im November 2004 gegenüber der National-Zeitung nicht ohne Stolz zum jüdischen Anteil seiner Vorfahren bekannt als er von der Verhaftung seines Onkels Günther Molau berichtete, dem 1943 als »Vierteljude« der weitere Bildungsweg versperrt worden sei. Aussagen im Weltnetz zufolge soll sich Molau nach diesem »Outing« damit gar gebrüstet haben, daß seine Familie im III. Reich »rassisch verfolgt« worden sei. Der Generalsekretär von Pro-NRW, Markus Wiener, trägt zumindest einen ehrwürdigen jüdischen Nachnamen. Er teilt diesen mit Jacob Wiener, der aus dem niederrheinischen Dorf Hoerstgen stammt und als Gründer der ersten Briefmarke Belgiens gilt. Nebenbei bemerkt, bezeichnet sich der Vorsitzende der Bürgerbewegung Pro Deutschland, Manfred Rouhs, ehemaliger Herausgeber des patriotischen Magazins Signal, in der er noch Anfang dieses Jahrhunderts klare prodeutsche und BRD-kritische Stellungnahmen vertrat, auf Facebook nun als ein »Israel Online Ambassador«. Auf der offiziellen Netzseite der Bürgerbewegung Pro Deutschland beklagt sich der virtuelle Botschafter Israels Rouhs denn auch darüber, daß in Deutschland das Wort Jude als häufiges Schimpfwort gebraucht werde.[18] Keinen genealogischen Zweifel gibt es wiederum bei Kent Ekeroth, der Vertreter der Schwedendemokraten, die mit Strache und Filip Dewinter Anfang Dezember 2010 nach Israel gereist waren. Wie die PI-News sich in Lob ergehen, sei Ekeroth während der Reise nach Jerusalem »durch kluge Statements und klar formulierte Reden« aufgefallen. Selbst ein Jude, sei der Nachwuchspolitiker »angenehm pragmatisch, sachlich und rational denkend, ein tief überzeugter Islamkritiker und Verteidiger Israels.[19] Reise nach Jerusalem Der Parteivorsitzende der FPÖ, Heinz-Christian Strache reiste also unter anderen mit dem Wiener Gemeinderat David Lasar, dem Ex-Volksanwalt Hilmar Kabas und dem Europaparlamentsabgeordneten Andreas Mölzer nach Israel. Der Generalsekretär der FPÖ, Harald Vilimsky, stellte immer wieder in den Vordergrund, daß die Delegation eine »offizielle Einladung« angenommen habe, welcher Strache »mit erhobenem Haupt« gefolgt sei. Ziel dieser Reise sei es gewesen, einerseits ein »reales Bild vor Ort« zu gewinnen und andererseits eine internationale Konferenz zum Thema »Islamismus und Terrorismus« zu besuchen.[20] Schon die Wahl der Gesprächspartner und Reiseziele führt dieses angebliche Ansinnen ad absurdum. Zu den »objektiven« Quellen, den Informationsdurst zu stillen, gehörten unter anderen Rabbi Nissim Zeev von der ultraorthodoxen zionistischen Shas-Partei und der Bürgermeister von Ariel, Ron Nachman, ein ehemaliger Likud-Abgeordneter der Knesset. Die Delegation besuchte außerdem eine Panzerbrigade, passenderweise als Außenposten am Gazastreifen stationiert, die jüdischen Siedlungen in der Westbank und die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.[21] Nicht besucht wurden Palästinenser und keine Gespräche wurden mit Vertretern israelischer Menschenrechtsgruppen, Antizionisten oder nichtzionistischen Geistlichen geführt. Bei der vorgegebenen Einseitigkeit entsprechen die Auslassungen des FPÖ-Chefs durchaus den Erwartungen. Israel, so Strache, sei ein Land, »zu dem wir Europäer eine besondere Beziehung haben und für das wir eine besondere Verantwortung tragen«. Schließlich sei dieses Land in der Hauptsache »gegründet und aufgebaut« worden von Menschen, »die aus Europa kamen« und die »auf diesem geschichtsträchtigen Boden«, einen »neuen Staat errichtet und ihn zu einer blühenden Gemeinschaft entwickelt« hätten. Strache betonte: »Die Freiheitliche Partei Österreichs bekennt sich voll und ganz zum Existenzrecht Israels. Auch Israels Recht zur Selbstverteidigung wird von uns nicht in Frage gestellt.« Israel stehe heute wie die gesamte westliche Welt einer Bedrohung gegenüber: namentlich dem radikalen Islamismus: »Gegenüber dieser extremistischen Ausprägung einer Religion, welche politisch mißbraucht wird, kann und darf man nicht neutral sein«, suggerierte der FPÖ-Chef, denn diese Ideologie (!) stehe »den christlich-jüdischen Wurzeln des europäischen Abendlands diametral und unvereinbar entgegen. Bewußt eingeschleuste Haßprediger«, so wußte Strache nachzuplappern, »propagieren in Moscheen den Heiligen Krieg.« Ein »solches mittelalterliches Glaubensbild« dürfe »aber in unserer westlichen Wertegemeinschaft, der auch Israel angehört, keinen Platz haben.« Strache endete seine religionsphilosophischen Ausführungen mit einem prozionistischen Bekenntnis: »Israel wird in uns immer einen Freund und Dialogpartner haben, denn dieses Land ist durch das Band der gemeinsamen christlich-jüdischen Werte untrennbar mit Europa verbunden. Israel ist ein wichtiger befreundeter Staat Österreichs. Ich wiederhole es noch einmal nachdrücklich, daß wir uns voll und ganz zum Existenzrecht Israels innerhalb sicherer und völkerrechtlich gültiger Grenzen bekennen.«[22] Diesen unflektierten Äußerungen eines Oppositionspolitikers (!) unterscheiden in nichts von fast wortgleichen Bekundungen anderer Repräsentanten des Systems, wie Angelika Merkel, Joschka Fischer, Christian Wulff, Guido Westerwelle, Ursula Plassnik oder irgendeines anderen Repräsentanten des politischen Systems der BRD oder Österreichs. Nicht ein einziges Wort der Kritik, nicht ein einziger Anflug des Zweifels ergriff die freiheitlich-konservativen Jerusalem-Reisenden, was nicht gerade ihren fundierten Wissenstand über die Verhältnisse in Israel unterstreicht. Israel, die »einzige Demokratie im Nahen Osten«! Die Reiseteilnehmer kamen ausschließlich mit zionistischen Vertretern zusammen, deren politische Parteien die Palästinenser nicht anerkennen, im Gegenteil, für die sie nur Ungläubige und Tiere sind, die man getrost vertreiben und ausrotten sollte. (Anmerkung der Redaktion: Entsprechende Beispiele sind in den Büchern des Verfassers Judenfragen und Machtfaktor Zionismus dokumentiert.) Niemand von Straches Reisetruppe hat den zionistischen Siedlern widersprochen, die den Boden, auf dem die völkerrechtswidrigen israelischen Siedlungen errichtet wurden/werden, überheblich als »israelischen« oder gar »jüdischen Boden« bezeichnet haben. Die völkerrechtswidrige Land- und Seeblockade von Gaza, der kürzlich ausgeführte israelische Überfall auf die Mavi Marmara, bei der türkische Zivilisten gezielt mit Kopfschuß ermordet wurden, ein Verbrechen, das keinerlei Konsequenzen seitens der internationalen »Staatengemeinschaft« nach sich zog,[23] berührte keinen der Reisenden. Selbstverständlich stand ein Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem auf dem Reiseplan – daß im selben Gebiet Ende der 1940er Jahre ganze arabische Dörfer dem Erdboden gleichgemacht und ihre angestammte arabische Bevölkerung von zionistischen Terroristen bzw. Untergrundarmee vertrieben und ermordet wurden, um die Gründung des Staat Israels, die »einzige Demokratie im Nahen Osten« in die Tat umzusetzen, interessierte keinen der reiselustigen Freiheitlichkonservativen. Im Gegenteil, unter ihnen befand sich bekanntlich auch der Vorsitzende der Bürgerrechtspartei für mehr Freiheit und Demokratie (Die Freiheit), René Stadtkewitz, der im Überschwang an die Öffentlichkeit trat: »Im Anschluß an den Besuch in der Knesset fuhren wir ins Gush-Kativ-Museum. In diesem Haus werden Erinnerungen an das jüdische Leben im Gaza-Streifen bewahrt. »Die Dokumente«, so erklärt der Lokalmatador aus Berlin, »zeigen die abgerissenen und zerstörten Siedlungen und belegen den historischen Fehler Israels, sich aus dem Gaza-Streifen zurückzuziehen.« Unter völliger Verkennung der geschichtlichen Tatsachen behauptet Stadtkewitz: »Wir haben in Sderot erfahren, wie schrecklich es ist, unter ständigem Raketenbeschuß aus dem praktisch freiwillig übergebenen Gazastreifen zu leben. Aus diesem Grund halten wir es für falsch, auch nur einen weiteren Millimeter weiter zurück zu weichen«. Worte, die bei Gastgeber Hillel Weiss, einem radikalen Zionisten, auf fruchtbaren Boden fielen: Zum Abschluß der Reise, so freut sich Stadtkewitz, durfte er während einer Hanukkah-Zeremonie »persönlich eine Kerze anzünden«.[24] Jerusalemer Erklärung Zum Abschluß ihrer Reise unterzeichneten die europäischen Rechtspolitiker die sogenannte Jerusalemer Erklärung, deren Wortlaut von FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache, dem Vlaams-Belang-Vorsitzenden Filip Dewinter, von Kent Ekeroth (Schwedendemokraten) und von René Stadtkewitz (Die Freiheit) formuliert und veröffentlicht worden ist. In dieser Erklärung heißt es unter anderen: »Die Grundlage unserer politischen Tätigkeit ist unser unverbrüchliches Bekenntnis zu Demokratie und freiheitlichem Rechtsstaat, zu den Menschenrechten im Sinne der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, zum Völkerrecht und zum Wertekanon der westlichen Zivilisation, der auf dem geistigen Erbe der griechisch-römischen Antike, der jüdisch-christlichen kulturellen Werte, des Humanismus und der Aufklärung basiert. […] Damit stehen wir an vorderster Front des Kampfes für die westlich-demokratische Wertegemeinschaft. […] Israel als einzige wirkliche Demokratie im Nahen Osten ist uns wichtiger Ansprechpartner in dieser bewegten Weltregion. Eine Region, die sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder mit Extremismus und Terror auseinander setzen mußte. Ohne jede Einschränkung bekennen wir uns zum Existenzrecht des Staates Israel innerhalb sicherer und völkerrechtlich anerkannter Grenzen. Ebenso ist das Recht Israels auf Selbstverteidigung gegenüber allen Aggressionen, insbesondere gegenüber islamischem Terror, zu akzeptieren.[25] Rund zwei Wochen später, flog auf Einladung von FPÖ-Bundesparteiobmann Strache der israelische Vize-Minister Ayoob Kara, der übrigens seinen Nachnamen mit dem Schöpfer des Schulchan aruch teilt, nach Wien. Kara, Mitglied des Likud, also des konservativen Parteienbündnisses in Israel, erteilte den Freiheitlichen gewissermaßen den Segen zur Politikfähigkeit: »Ich habe das Parteiprogramm der FPÖ durchgelesen und habe keinen Punkt gefunden, der gegen eine Zusammenarbeit sprechen würde. Man kann also sagen, daß das Programm der FPÖ koscher ist«.[26] Unabhängig von den Jerusalem-Reisenden sprach Wilders am 5. Dezember 2010 in Tel Aviv einmal mehr eine deutliche Sprache: »Ich schäme mich nicht, daß ich zu Israel stehe, sondern ich bin stolz darauf. Ich bin Israel dankbar. Ich werde Israel immer verteidigen. Ihr Land ist die Wiege der westlichen Zivilisation. Wir nennen sie nicht ohne Grund die jüdisch-christliche Zivilisation. […] Wenn das Licht in Israel gelöscht wird, dann werden wir alle in der Dunkelheit sein. Wenn Israel fällt, dann fällt der gesamte Westen. Deshalb sind wir alle Israel. […] Die Zukunft der Welt hängt an Jerusalem. Wenn Jerusalem fällt, dann werden Athen, Rom – und Paris, London und Washington – die nächsten sein. Deshalb ist Jerusalem die vorderste Front die unsere gemeinsame Zivilisation schützt. Wenn die Flagge Israels nicht länger über den Mauern von Jerusalem weht, dann wird der Westen nicht mehr frei sein. […] Laßt uns zu Israel stehen, weil die Geschichte unserer Zivilisation hier begann, in diesem Land, dem Heimatland der Juden. Laßt uns zu Israel stehen, weil der jüdische Staat verteidigbare Grenzen benötigt um sein eigenes Überleben zu sichern. Laßt uns zu Israel stehen, weil Israel in der vordersten Linie steht in dem Kampf um das Überleben des Westens.«[27] Wie auffallend diese martialischen Worte denen der Jerusalemer Erklärung ähneln! Diejenigen, die zwar keine »offizielle Einladung« erhalten hatten, aber auch gern eine »Politikfähigkeit« bescheinigt bekommen möchten, solidarisierten sich kurzerhand ohne gefragt zu werden mit dem Text. Der Bundesvorsitzende der Republikaner, Rolf Schlierer, unterstütze »die von Vertretern freiheitlicher und islamkritischer Parteien aus mehreren europäischen Ländern anläßlich einer Zusammenkunft in Israel verabschiedete ›Jerusalemer Erklärung‹. Das Dokument betone wichtige Prinzipien, die von freiheitlich-konservativen Kräften in Deutschland und ihren europäischen Partnern geteilt würden«, hieß es in der REP-Pressemeldung Nr. 85/10 vom 7. Dezember 2010. Die Erklärung belege, »daß es eine gemeinsame und erfolgversprechende Grundlage für eine freiheitliche Sammlungsbewegung in Deutschland gebe, wie sie von den Republikanern und der Pro-Bewegung angestrebt werde«.[28] Auch der pro-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht reagierte unverzüglich. Er begrüßte »diese Initiative der beiden wichtigsten europäischen Partnerparteien der Pro-Bewegung als weiteren Beitrag zur Enttabuisierung freiheitlich-patriotischer Politikansätze in Europa.« Daß »islamkritische und freiheitliche Politiker sich auch mit israelischen Politikern austauschen«, halte er »für einen wichtigen Schritt. Der Gegensatz, den weite Teile der Altrechten gegen Israel« aufbauten, sei überholt und lenke »von der Bewältigung der heutigen Probleme ab«. Abgelenkt wird hier in der Tat! Taler, Taler Du mußt wandern Hatte die BNP in der Vergangenheit noch auf den europäischen, weißen Charakter Britanniens hingewiesen, änderte sich diese Haltung spätestens Mitte 2009, als ihr Vorsitzende Nick Griffin erklärte, wenn die schwarzen und asiatischen Briten (!) »unseren Sitten und Werten zustimmen, wenn sie hier legal sind, in unser System einzahlen, unser Land nicht zu etwas anderem verändern wollen, dann haben wir mit ihnen überhaupt kein Problem.« [29] Ganz davon abgesehen, daß der britische Nationalistenchef das Land seiner Ahnen zum wirtschaftlichen Standort degradiert und konsumorientierten, sprich kapitalistischen Interessen huldigt, sollte es deutlich sein, daß Millionen von Einwanderern aus nicht-europäischen Kulturkreisen schon aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit ein europäisches Land automatisch »zu etwas anderem« machen! Ähnlich wie die anderen europäischen »modernen Rechten« sieht Griffin die gegenwärtige Überfremdung als ein nicht mehr rückgängig machendes Fakt an und beweist damit eher eine fatalistische Sichtweise als realistisches Politikgespür. Von seiner geschichtlichen Unkenntnis über dramatische Veränderungen trotz aussichtsloser Lage einmal ganz abgesehen. Ein anderes Beispiel, das die wundersame Entwicklung zur »Politikfähigkeit« verdeutlicht, ist Gianfranco Fini, der ehemalige Vorsitzende der Alleanza Nazionale (AN), die 1995 aus der neofaschistischen Partei Movimento Sociale Italiano (MSI) hervorgegangen war. Noch 1994 bezeichnete Fini sein politisches Vorbild Benito Mussolini als »größten Staatsmann des Jahrhunderts«. Spätestens mit seiner eigenen Reise nach Jerusalem im Jahre 2003 änderte er seine Meinung grundlegend. Fortan beschimpfte er den Faschismus plötzlich die »Verkörperung des absoluten Übels«. Im darauffolgenden Jahr wurde er italienischer Außenminister. Eine ähnliche »Reinwaschung« dürfte in Frankreich die Front National erfahren, die seit dem 15. Januar unter der Führung von Marine Le Pen steht. Die Tochter des mehrfach wegen »antisemitischer« oder »tendenziell geschichtsrevisionistischer« Äußerungen verurteilten Jean-Marie Le Pen hatte in der Vergangenheit bereits angekündigt, das Verhältnis zu Israel »überdenken« zu wollen. Auch Andreas Molau scheint auf dem Pfad der Läuterung gewandelt zu sein. Im März 2006 erklärte er noch gegenüber der Internetplattform Muslim-Markt: »Weder der Islam noch eben eine Kopftuch tragende Muslima ist ein Feindbild für mich. Den Islam als gewachsene Kultur achte ich. Wenn eine muslimische Frau bauchnabelfrei in der Schulklasse herumlaufen würde, hielte ich dies für abstoßender. Das einzige Feindbild für mich ist ein alle Kultur zerstörender Amerikanismus.«[30] Heinz-Christian Strache hatte sich bis dato zu ganz anderen Wurzeln als den von Wilders, Brinkmann und jüngst sogar von ihm selbst suggerierten bekannt. So erklärte er beispielweise noch im November 2009 beim Kommers für Korporierte in der Hofburg in seiner Festrede, die er mit einem kernigen »Heil Deutsche Burschenschaft in Österreich!« abschloß, wie stolz er auf »unsere eigene Geschichte, auf unsere deutsche Sprache« sei und wie sehr er sich »unserem deutschen Volk verpflichtet« fühle.[31] Auch Andreas Mölzer, der 2009 noch mit Strache auf den Wahlplakaten vorgab, mit der FPÖ die einzige Partei zu vertreten, die den EU-Beitritt der Türkei und Israels ohne Wenn und Aber ablehne, könnte man zu denjenigen zählen, die nun mehr »geläutert« sind. So überraschend wie bei anderen »modernen Rechten« kommt es bei Mölzer allerdings nicht. Schon vor etwa 10 Jahren diffamierte er die Waffen-SS in der Kronenzeitung als »blutbefleckte Prätorianergarde eines verbrecherischen Systems«. Und auf seiner persönlichen Internetpräsenz erklärte Mölzer bezüglich der unter polnischer Verwaltung stehenden ostdeutschen Gebiete: »Die seit 60 Jahren bestehenden Grenzen insbesondere auch jene an Oder und Neiße zwischen Deutschland und Polen sind unbeschadet dieser historischen Tragödien im geeinten Europa des 21. Jahrhunderts natürlich vorbehaltlos anzuerkennen.«[32] Nach Mölzer müßte dann wohl auch die Brenner-Grenze »vorbehaltlos anzuerkennen« sein. Ebenso wie die Benesch-Dekrete, die bei einer derartig schiefen Betrachtungsweise bereits Völkerrechtsgültigkeit erlangt haben dürften. Der Wiener Schriftsteller Gerd Honsik hat dieser »politikfähigen« Haltung Mölzers in einem Rundbrief im November 2006 eine gehörige Abfuhr erteilt: »Das Blut muß allen Völkern, die im Kampfe unterliegen, künftig in den Adern gefrieren, wenn sie die These des FPÖ-›Vordenkers‹ Andreas Mölzer vernehmen, nämlich daß Vertreibung und Völkermord nach einigen Jahrzehnten verjährt und legalisiert wären.« Wer, wie Mölzer, vor St. Germain, Versailles, Jalta und Potsdam – und es ist hinzuzufügen, vor allem vor der Nürnberger Geschichtsschreibung! – bedingungslos kapituliert, diene einem fremden Herrn. Die Zeiten, in denen Mölzer als Mitherausgeber des Jahrbuch für politische Erneuerung der Freiheitlichen Akademiker verantwortlich zeichnete, welches unter anderen einen ausgezeichneten Artikel des kurz darauf in den Tod getriebenen Politikwissenschaftlers Werner Pfeifenberger unter dem Titel »Nationalismus und Internationalismus – eine unendliche Todfeindschaft« enthielt, sind jedenfalls vorbei. Weltanschauung Mölzer stellt die Frage, »ob es wirklich verboten sein« müsse, »daß eine national-freiheitliche Bewegung wie die FPÖ eine Normalisierung ihres Verhältnisses gegenüber Israel und dem Judentum«[33] anstrebe. Gute Frage! Tatsächlich fragen sich gerade patriotische und nationalgesinnte Zeitgenossen vermehrt, was denn so schlimm daran sei, wenn »die Rechten« gewisse »heilige Kühe« schlachteten, »Vorurteile« beseitigten und »neue Wege« gingen. Gerade auch national-freiheitliche, patriotische und konservative Parteien der BRD müßten sich doch mal langsam entscheiden, ob sie den politischen Erfolg oder weiterhin als politische Sektierer auftreten wollten. »Leute, glaubt ihr wirklich Strache und Co wären sich der Tragweite ihres Handelns nicht bewußt?«, augenzwinkerte ein Sympathisant in einem Forum. Andere wohlwollende Kritiker überlegen, ob man ernsthaft davon ausgehen müßte, daß sich die Jerusalem-Reisenden wirklich haben kaufen lassen und nun gezielt nationale Ideale verraten würden. Alle diese Fragen und Überlegungen sind berechtigt. Auf sie ist wie folgt einzugehen: Es ist zweitrangig, ob die Unterzeichner und Befürworter der Jerusalem-Erklärung tatsächlich hier ihre ehrlichen Meinungen und Ansichten widerspiegeln, oder ob die Solidaritätsbekundungen gegenüber Israel aus taktischer Natur entspringen. Ersteres wäre, wie Hermann Graf feststellt, ein Zeichen politischer Wankelmütigkeit und fehlender Ideale – letzteres ein Anzeichen dafür, daß man bereit ist, sich um des politischen Erfolges willen kaufen zu lassen, koste es, was es wolle. Seit der Jerusalemer Erklärung ist es deutlich, daß eine konkrete Grundlage für festere organisatorische Zusammenhänge zwischen rechtspopulistischen Protestparteien und Israel bzw. zionistischen Interessenvertretern geschaffen worden ist, die bei der Europawahl 2014 konkret in einem Wahlbündnis münden wird, um den heißbegehrten Fraktionsstatus im Europaparlament zu erlangen. Auf Basis der Jerusalemer Erklärung, so Andreas Thierry, ehemaliger Schriftleiter des Magazins Volk in Bewegung, sollte man dann aber weniger von einer Euro-Rechten, sondern eher von einer Judäo-Rechten sprechen.[34] Diese sei »politikfähig« und handle »im Sinne des herrschenden Systems, im Sinne Israels und der zionistischen Lobby an den weltweiten Schalthebeln der Macht«. Es gilt deutlich zu machen, daß diese »Rechtsparteien« sich der Nürnberger Geschichtsschreibung ergeben haben, der Umerziehung erlegen sind und damit ein Teil des System geworden sind, dem sie früher zumindest kritisch gegenüber zu stehen vorgaben. Es geht ihnen allen Anschein darum, an die Futtertröge des parlamentarischen Systems zu gelangen. Parteien, wie die hier beschriebenen, sind für den Erhalt des Systems von enormer, vielleicht sogar von ausschlaggebender Bedeutung, denn sie verhindern, daß die große Masse derer, die mit dem herrschenden System bereits gebrochen haben, sich neu formieren können. Diesen »modernen Rechten« sind tiefergehende geistige und weltanschauliche Bindungen unbekannt. Leider nicht nur ihnen! Betrachten wir es selbstkritisch: Namhafte europäische Rechtsparteien, die allgemein lange für national und patriotisch gehalten und damit gewissermaßen in Systemgegnerschaft vermutet wurden, reisen unverhohlen nach Israel und sprechen öffentlich über gemeinsame Strategien mit Zionisten, ohne daß zuhause ein Sturm der Entrüstung losbrechen würde. Offenbar ist die politische Gehirnwäsche so weit fortgeschritten, daß die meisten Anhänger beim Schlachten »heiliger Kühe« keinen Widerspruch mehr zu früherer Ausrichtung sehen. Dieser Umstand ist allerdings gleichzeitig ein desillusionierender Hinweis darauf, wie erfolgreich sich die Umerziehung nicht nur in die deutschen, sondern europäischen Gehirne eingenistet hat und die Europäer wie ein Nervengift lethargisch gemacht hat und lähmt. Der argentinische Publizist Carlos Dufour hatte bereits 2009 zurecht bemängelt, daß sich im nationalen Lager eine Verwirrung im Theoretischen und Praktischen bemerkbar mache. Da keine systematischen Schulungen stattfänden, erfolge die ideologische Bildung vom Zufall gelenkt, je nachdem, welche Bücher, Artikel oder Pamphlete einem irgendwann in die Hände gerieten. Die Vielheit von Patrioten, Nationalisten, Konservativen, Sozialisten, Revolutionären, Neurechten, europäischen Nationalisten usw. innerhalb der gleichen Lager – ja, innerhalb einer Partei, die sich als weltanschauliche Partei definiere – zeuge nicht von einem Reichtum an geistigen Strömungen, sondern von einem Mangel an intellektueller Disziplin.[35] An den Früchten sollt ihr sie erkennen Der Antiislamismus – dies kann auf der pro-zionistischen Internetseite PI entnommen und aus den Reden eines Brinkmann, Wilders, Strache und Konsorten abgelesen werden – ist eine global gesteuerte und pro-israelische Kampagne. Die früher belächelte Israel-Connection ist kein Phantom. Für den Beleg der Existenz dieser internationalen Verstrickung hatte es keiner Verschwörungstheorien bedurft. Die eben nicht neutral, sondern pro-zionistisch gehaltene Jerusalemer Erklärung verdeutlicht, daß »freiheitlich-konservative Oppositionsparteien« sich zu willigen Helfershelfern des Staates Israel und seiner Diaspora-Sektionen gemacht haben. Sie stehen als eine Art Fünfte Kolonne im Dienste des Zionismus, der den angeblichen Islamismus – ähnlich wie den »Antisemitismus«, als globales Feindbild nutzt, um jegliche Opposition gegen Israel und gegen zionistische Interessen zu bekämpfen. Weltanschaulich gefestigte Kritiker gehen noch einen Schritt weiter und resümieren, daß es nunmehr deutlich geworden sei, daß (auch) diese Parteien im Grunde von den Siegermächten kontrolliert würden: Es sei ein altes und ausgelutschtes Herrschaftskonzept, in einer Scheindemokratie sowohl die machthabende Partei als auch die Opposition zu kontrollieren. Mangels einer politischen Alternative (wirkliche Alternativen werden einfach kriminalisiert) schließen sich auch gutmeinende und volkstreue Menschen dieser ›Oppositions-Partei‹ an und würden damit hinters Licht geführt. Hieraus ließe sich die Schlußfolgerung ziehen, daß das bestehende System auf dem Weg der »parlamentarischen Demokratie« nicht zu reformieren sei – in der Tat ein interessanter Gedankengang, dessen Erörterung an dieser Stelle den Rahmen dieses Aufsatzes sprengen würde. Die Judäo-Rechte wird in nächster Zukunft mehr denn je zum Problem für all jene politischen Parteien und Gruppierungen werden, denen es nicht um Geld, Einfluß und persönliches Fortkommen, sondern um tiefgreifende Veränderungen zum Wohle von Volk und Heimat geht. Ohne Frage werden sich die Akteure, denen wie der FPÖ das Attest »koscher« erteilt worden ist, verstärkt darum bemühen, sich in der Öffentlichkeit als »national-konservatives Sammelbecken« darzustellen. Die durchaus berechtigte Annahme ist, daß die Millionen Wähler, in dem Glauben ihre Stimme wäre nicht vergeudet, sodann »rechts« wählen würden. Ein Irrglauben! Denn tatsächlich würde ein solches »Sammelbecken« oder eine »Sarrazin-Partei« den vollkommen systemkonformen, staatserhaltenden Kurs der Anpassung beibehalten und letzten Endes die Zustände in der BRD nur zementieren. Kann es für einen geschichtsbewußten, volkstreuen Deutschen wirklich die Wahl zwischen Islam und Zionismus geben? Der saarländische Vorsitzende der NPD, Frank Franz, hat diesbezüglich auf Facebook eine ebenso lesenswerte wie treffende Antwort gegeben: »Ich verstehe die verschrobene Debatte nicht. Ich bin Deutscher. Meine Verbündeten sind die Deutschen. Meine Feinde sind die Feinde meines Volkes und meiner Heimat. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.« Und mehr ist dieser zukunftsweisenden Weichenstellung auch nicht hinzuzufügen.

Gelesen bei: Mut zum Widerstand