In 48 Stunden wird die Welt eine andere sein!

In 48 Stunden wird die Welt eine andere sein!

 

Was in den kommenden zwei Tagen geschehen wird, dürfte Folgen für die globalen Märkte und die (deutsche) Politik haben. Außerdem könnte Europa sein Gesicht verändern und eine Weltmacht pleitegehen.

In 48 Stunden wird die Welt vielleicht etwas anders aussehen – Die Welt wird eine andere sein!

Brexit – Jetzt wird es ernst. Jetzt geht es los.

Großbritannien hatte im Juni 2016 bei einem Referendum dafür gestimmt, die Europäische Union zu verlassen. Jetzt – über ein halbes Jahr später – geht es wirklich los.

Vor wenigen Stunden hat das britische Parlament das Brexit-Gesetz verabschiedet, mit dem die Regierung den EU-Austritt offiziell einleiten kann.

Nachdem die britische Königin Elizabeth II. das Gesetz abgenickt hat, kann Regierungschefin Theresa May den Austrittsantrag beim EU-Rat einreichen.  Experten zufolge wird die Regierungschefin Theresa May die Scheidungsverhandlungen aber erst Ende März starten.

Wahlen in den Niederlanden

Die Abstimmung in den Niederlanden ist der Auftakt zum europäischen Superwahljahr. Das Ergebnis bestimmt sozusagen den Ton für die kommenden Wochen und Monate.

Auch wenn der amtierende Regierungschef Mark Rutte zuletzt wieder in den Umfragen leicht vorne gelegen ist, profitiert wohl der Vorsitzende der Partei für die Freiheit (PVV), Geert Wilders, jetzt von dem offenen Streit mit Ankara.

Und auch wenn Wilders letztlich vielleicht doch keine Chance auf eine Regierungsmehrheit hat, fürchtet man in der EU den Dominoeffekt:

Gewinnt der PVV-Chef nämlich die meisten Stimmen in einem Land, das zu den Gründungsmitgliedern der EU zählt, „macht er den rechten Rand nun salonfähig“.

Fluch der Fed

Am Mittwochabend, um 19 Uhr deutscher Zeit, wird Janet Yellen etwas tun, was der Welt nicht gefallen kann – die Zinsen anheben.

Grund: „Der Schmierstoff der globalen Ökonomie ist billiges Geld“. Wenn die wichtigste Notenbank der Welt den Preis für die wichtigste Währung der Welt erhöht, sind Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen.

Die Finanzmärkte nennen es „den Fluch der Fed“ und meinen damit, dass noch jedem Börsencrash Zinserhöhungen vorausgegangen sind: 1974, 1987, 2000 und 2008  – immer wenn die US-Notenbank die Sätze erhöht hat, kam es früher oder später zu einem heftigen Ausverkauf.

Die Gefahr ist heute besonders hoch. Vor allem der US-Markt kennt seit der Finanzkrise praktisch nur noch steigende Kurse.

Amerika darf keine Schulden mehr machen

Am Mittwoch läuft in den USA eine wichtige Frist ab. Die offizielle Schuldengrenze – aktuell bei etwa 18 Billionen Dollar – gilt dann wieder. Das aktuelle Defizit liege aber bei fast 20 Billionen Dollar.

Die Schuldengrenze ist allerdings im Oktober 2015 ausgesetzt worden – bis eben zum 15. März 2017. Ab morgen darf nun die US-Regierung keine neuen Anleihen mehr verkaufen, das heißt die Regierung muss mit dem Geld aus den laufenden Einnahmen auskommen.

Bis jetzt ist es noch nie so weit gekommen, dass die Amerikaner ihre Schulden nicht mehr rechtzeitig bezahlen konnten, also bankrott gingen.

Gelesen bei: http://alpenschau.com

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5 Kommentare zu “In 48 Stunden wird die Welt eine andere sein!

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