„Ihr sollt es doch mal besser haben als wir“

Ja, diesen Satz aus der Überschrift habe ich häufig zu hören bekommen von meinen Eltern, und zwar immer dann, wenn sie mir gegenüber begründen wollten, warum sie dies oder jenes tun oder lassen. Und ja, diesen Satz haben auch meine Eltern zu hören bekommen, von ihren Eltern. Und nochmal ja, auch mein Sohn musste sich diesen Satz mehr als einmal anhören.

Es scheint der Wunsch der jeweils älteren Generation zu sein, jeweils das Beste für ihre Nachkömmlinge zu wollen. Ich schreibe bewusst: „Es scheint…“, denn so langsam stellt sich mir die Frage, ob es tatsächlich so ist!

Die Zweifel darüber, wie ernst man solche Plattitüden nehmen kann, kommen nicht von ungefähr. Und dabei rede ich nicht über eine andere Plattitüde, die in diesem Zusammenhang so gerne zitiert wird: „Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen“, die angeblich ihren Ursprung bei den Ureinwohnern Amerikas hat. Nein, ich rede davon, welche Zustände wir tatsächlich unseren Nachkommen im Heimatland servieren, hinterlassen und aufbürden, täglich!

Nehmen wir also an, die älteren Generationen würden tatsächlich mit dem Vorsatz agieren, dass es die jüngeren einmal besser haben sollten. Da tun sich automatisch jede Menge Fragen auf. Hier eine Liste von Fragen, die ich von vornherein als unvollständig deklariere:

Erstens: Warum glaubt Ihr Älteren, dass Deutschland ein reiches Land sei angesichts von     2.1 Billionen Euro Schulden, 900 Mrd. uneinbringlichen Forderungen aus     Exporten (ja, liebe Leute, der Exportweltmeister verschenkt seine Produkte     gegen Schuldscheine!), weiteren Milliarden für Bürgschaftszusagen für     Pleitestaaten wie Griechenland, Italien und Spanien (letzteres hat 800 Mrd Euro     für Importe bis heute nicht bezahlt!). Was glaubt Ihr denn, wie solche Summen,     oder besser UNSUMMEN je ausgeglichen werden sollen? Dafür werden Eure     Kinder, Enkel und noch deren Kinder und Enkel bezahlen müssen!
Zweitens: Was glaubt ihr eigentlich, wie Deutschland als Industrienation in Zukunft bestehen soll, wenn Inklusion und Integration Priorität haben vor einem hohen Bildungsniveau, welches einst das Land auszeichnete und zu dem gemacht hat, was es einst war? Denkt Ihr tatsächlich, dass das Euren Nachkommen dienlich ist? Das deutsche Handwerk klagt über fehlenden Nachwuchs, den auch die     angeblich hochqualifizierten Flüchtlinge nicht auffüllen können. An Menschen mangelt es nicht. Nur sind die Meisten offensichtlich nicht mehr gebildet genug, um ein Brett mit Hilfe von Messinstrumenten und Maschinen im rechten Winkel abschneiden zu können.

Drittens: Denkt Ihr tatsächlich, dass die Form des Multikulti, die heute in Deutschland bejubelt wird, eine wirklich funktionierende Gesellschaft hervorbringen wird? Schaut Euch doch um? In meiner wilden Jugendzeit konnten wir noch unbeschwert zur Disco gehen, ohne Gefahr zu laufen, dass es zu Handgreiflichkeiten kam, wie es heutzutage üblich ist. Meine Eltern konnten Samstags Abend ohne Angst einschlafen, denn die Gefahr, dass dem Sohnemann der Kopf eingetreten würde, oder das Töchterchen Opfer des sexuellen Notstandes eines Neubürgers werden würde, war gering. Damals durften wir als 16jährige noch saufen und rauchen, ohne dass das jemanden erregte. Heute hält der Staat seine schützende Hand über die Nachkommen, aber eben nur in dem Bereich, den die Betroffenen selbst beeinflussen können. Bei Gewalt und Belästigung hält sich der Staat weitestgehend raus. Ist das wirklich das Bessere, habt Ihr das für Eure Kinder und Enkel gewollt?

Viertens: Das Gespenst der „Altersarmut“ geht um. Sogar der Mainstream lässt sich ab und an dazu hinreissen, das zu thematisieren. Wenn Ihr schon dem Mainstream Glauben schenkt, warum hört Ihr da nicht zu, und vor allem: WARUM TUT IHR    NICHTS? Glaubt Ihr denn, wenn Ihr in der Altersarmut landet, dass Eure Kinder und Enkelkinder in ferner Zukunft davon verschont bleiben würden? Wenn es jetzt und in naher Zukunft nicht für einen schönen Lebensabend reicht, wie soll das Generationen nach Euch dann funktionieren?

Fünftens: Sagen dürfen, was man denkt und was man und wie man sich fühlt, das war einst ein Merkmal einer wahrlich freien Gesellschaft. Das gab es tatsächlich einmal. Ich habe das auch als eines der wichtigsten Ergebnisse meines Aufbegehrens gegen die Meinungsdiktatur in der DäDäRä empfunden. Zu diesem Thema hatte ich bereits hier geschrieben. Ihr akzeptiert für Eure Nachkommen heutzutage tatsächlich, sich in „politisch korrekter“ Sprache ausdrücken zu müssen, je nachdem, was gerade wieder auf dem Index erscheint.

Wir haben noch „Negerküsse“ und „Zigeuner-Schnitzel“ verdrückt, ohne dass dies den Rassisten in uns geweckt hätte. Im Gegenteil, wir waren den Negern und „Zigeunern“ dankbar für diese Köstlichkeiten!     Ihr Älteren nehmt widerspruchslos hin, dass man Euch und Euren Nachkommen die Hölle heiss macht, wenn Ihr die „falschen Ausdrücke“ verwendet.

Sechstens: Eigentlich eine Ergänzung zu Punkt 5. Meine Frau ist echter „Fastnachter“, so, wie es sich für ein „Meenzer Mädsche“ halt gehört. Jahr für Jahr haben wir per Internet „Mainz bleibt Mainz …“ geschaut und uns köstlichst amüsiert, wie Regierung und Opposition durch den Kakao gezogen wurden. In diesem Jahr gab es nichts von Allem. Lediglich die „bösen Rechten“, respektive die AfD, wurden aufs Korn genommen. Die Kritik an der Politik etablierte sich einst während der Besetzung Deutschlands durch Napoleon und wurde als Ventil zur Artikulierung des Unmuts über die Politik akzeptiert und geduldet.

Vor zwei Jahren noch sah man auf dem Mainzer Rosenmontagszug Festwagen mit Skulpturen, auf denen Merkel Obama in den Arsch kroch. Nachdem bei der Sitzung des MCV keinerlei Kritik am „Wir schaffen das“ der Kanzlerin kam, stattdessen eine Diskussion über „rassistische Kostüme“ losgetreten wurde,     werden wir sowas auf dem Umzug sicher nicht zu sehen bekommen. Fazit: Auch Euer Fastnachter-Nachwuchs wird es schwer haben, wenigstens in der 5.Jahreszeit seine Befindlichkeiten artikulieren zu können.

Siebtens: Denkt Ihr tatsächlich, man könnte durch den „Import“ von vorwiegend männlichen Migranten demographische Defizite ausgleichen? Berechnungen ergeben, dass wir mittlerweile einen Männerüberschuss von 30% in der Altersgruppe von 15 bis 35 Jahren in Deutschland haben. Das heisst, dass 1,3 männliche Bewerber um die Gunst einer jungen Frau gleichen Alters buhlen. Glaubt Ihr auch, dass Eure in den Schulen gegenderten, verweichlichten Söhne gegenüber den archaisch erzogenen Machos aus den Reihen der Neubürger auf Dauer anstinken können? Oder denkt ihr etwa, dass Eure Jungs sowieso alle schwul sind oder werden wollen, weil man als Schwuler heutzutage mehr Anerkennung und Rechte erfährt als ein „normaler“ Mensch? Oh nein, ich hab nix gegen Schwule, Lesben oder was auch immer. Auch zu     meinem Freundeskreis gehören Menschen mit diesen Neigungen. Allerdings mögen die es gar nicht, dass deren gesellschaftliche Stellung permanent herausgehoben wird, wie man es derzeit von den Gutmenschen immer wieder suggeriert bekommt.

Meine Eltern wurden vor dem 2.Weltkrieg geboren. Mit dem Spruch  „Ihr sollt es doch mal besser haben als wir“ verbanden sie vor allem, dass ihre Kinder ohne Angst vor Bomben, ohne das Gefühl von Hunger, ohne Verlust der Heimat durch Vertreibung, wie es meine Mutter als 6jährige erleben musste, ohne den täglichen Kampf ums Überleben aufwachsen sollten.

Ich hatte eine wunderschöne Kindheit, ja, selbst in der DDR gab es das. Insofern hatten meine Eltern ihre Mission erfüllt. Dafür bin ich ihnen noch heute dankbar, aus tiefstem Herzen. Meine Kindheit und Jugend war freier, als die beiden es sich jemals zu träumen gewagt hätten. Diese Generation konstatiert für sich: “Mission erfüllt“, was verständlich, aber doch nur die halbe Wahrheit ist.

Dennoch: Zu Recht legen die Rentner von heute die Zukunft ihrer Enkel und Urenkel in die Hände ihrer eigenen Kinder. Nein ich richte mich an dieser Stelle NICHT gegen all die, die dem Zauber der angeblich so schönen multikulturellen reichen Republik erliegen. Ich wende mich hier ganz bewusst an all diejenigen, die sich als „Wissende“ bezeichnen, an diejenigen, die den täglichen Wahnsinn in Deutschland wahrnehmen, diesen nicht tolerieren wollen, aber außer auf diversen Portalen nachzulesen, was sie ohnehin wissen und ahnen, nicht wirklich etwas tun!

Also: Wenn Ihr doch Alle wollt, das es Euern Kindern und Enkeln wirklich besser geht als Euch, warum lasst Ihr dann zu, dass deren Möglichkeiten und Freiheiten immer mehr eingeschränkt werden? Warum geht ihr nicht auf die Barrikaden, oder zumindest nicht auf die Strassen, um dem Treiben Eurer „Eliten“ Einhalt zu gebieten?

Warum nehmt Ihr hin, dass man Euch das Wort und die Gedanken verbietet und Eure Kinder und Enkel darauf trimmt, erst gar nicht solche Gedanken und Meinungen zu haben? Seid Ihr alle schon so wohlstandsbesoffen, dass Ihr alle glaubt, es könnte einfach so weitergehen? Habt Ihr keine Ehre und Würde mehr im Leib? Oder warum sehe ich keine Menschenmassen auf den Strassen?

Stimmt etwa mein Spruch, wegen dem ich neulich auf Fratzenbuch gesperrt wurde?: Der Deutsche wird erst aufwachen, wenn der Kühlschrank leer ist und die Glotze dunkel bleibt, der Bankomat nix mehr ausspuckt und die Migranten wirklich einfordern, was Mutti Merkel ihm versprochen hat! – Hört endlich auf, Euch die Zukunft Eurer Nachkommen schön zu reden!

Gelesen bei: http://klapsmuehle-online.de

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2 Kommentare zu “„Ihr sollt es doch mal besser haben als wir“

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