Nichts los in Schweden…

Die Polizei bestätigte, dass in Lindägen, einem Vorort von Malmö, eine Granate explodierte, bei der eine Person verletzt wurde und dies als versuchter Mord eingestuft wird.
Die Polizei sperrte ein Reihenhaus in Malmös Lindägenbezirk ab, nachdem eine Explosion berichtet wurde, die angeblich von einer Handgranate verursacht wurde. Eine Person wurde laut Behörden mit Splitterverletzungen ins örtliche Krankenhaus gebracht und Mitarbeiter der schwedischen Bombenentschärfung wurden zum Tatort gerufen, wie die Zeitung Aftonbladet berichtet. Polizeisprecher Calle Persson sagte:

„Wir nehmen an, dass es eine Granate war. Fachkundige Polizisten am Tatort haben dies geschlussfolgert, nachdem ein Objekt dort gefunden und die Verletzungen einer Person begutachtet wurden.

Wir stufen den Fall als versuchten Mord ein, da wir annehmen, dass die Handgranate mit der Absicht, Schaden anzurichten geworfen wurde. Ein Mann wurde von Splittern getrofen. Ob die Granate aber mit Absicht auf ihn geworfen wurde wissen wir nicht.“

Die Polizei sagt, dass sie am Montag Abend kurz nach 21 Uhr gerufen wurde, nachdem jemand eine Explosion in einem dicht bewohnten Gebiet hörte.

Die nationale Bombenentschärfungseinheit soll nun den Bereich abschirmen und am Tatort nach Hinweisen für den Explosionsgrund suchen und feststellen, ob es dort noch weitere Granaten gibt.

Die Polizei meinte, der verletzte Mann wurde mit Fleischwunden an einem Bein ins Krankenhaus gebracht, befindet sich aber außer Lebensgefahr.

Ein Sprecher sagte, dass es momentan keine Verdächtigen in dem Fall gibt und keine Verdachtsmomente oder Motive in dem momentan untersuchten Zwischenfall bekannt sind.

Davor gab es am Montag noch einen weiteren Zwischenfall mit einer Granate, die in Stockholm in einem Mülleimer in der Nähe einer Polizeiwache auf dem Kistaplatz gefunden wurde.

In der letzten Woche fand die Polizei im Gebiet von Kronborg, das ebenfalls zu Malmö gehört, eine Granate im nahegelegenen Pilammapark, nachdem das Gebiet nach Waffen abgesucht wurde, weil ein 15 jähriger dort auf einen Mann geschossen haben soll. Die Polizei sagte, die Granate stand wahrscheinlich nicht im Zusammenhang mit der Schiesserei.

Im Jahr 2015 war Malmö – und insbesondere die No-Go Zone Rosengard – Tatort einer ganzen Reihe von Granatenangriffen, wobei viele Migranten, die vor kurzem aus Syrien ankamen meinten, sie fühlten sich, als wären sie wieder zurück in ihrem kriegszerrissenen Heimatland.

Die Situation wurde an einem Punkt so schlimm, dass Schweden Goran Mansson einsetzen musste, der davor in Kriegsgebieten wie dem ehemaligen Jugoslawien, dem Irak und im Libanon Bomben entschärfte. Er erklärte:

„Es ist seltsam, in Malmö fast das selbe zu machen, was ich im Irak gemacht habe.

 

Gelesen bei: http://1nselpresse.blogspot.de

 

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