Tierschutz geht uns alle an!

 

Die unersättliche Gier nach immer mehr Profit und Gewinn ist das Hauptantriebsaggregat der liberalkapitalistischen Ausbeutungs- und Tötungsmaschinerie – in unserer Zeit wohl besser bekannt unter dem salonfähigen Begriff „Globalisierung“. Zu den grossen Verlierern dieses Globalisierungsprozesses gehören aber nicht nur die geistig kastrierten und sich im Auflösungsmodus befindlichen Völker, sondern auch unsere wehrlosen Mitgeschöpfe in Gestalt der Tiere. Wie die Menschen (Humankapital), werden auch die Tiere zu Wesen mit Warencharakter erniedrigt, die sich im Sinne der lebensfeindlichen Gewinnmaximierungsideologie produzieren und vermarkten lassen. Die Kosmetikindustrie misshandelt und tötet Tiere auf brutalste Art und Weise für deren unselige Geschäftspraktiken. Auch Leder und Pelz stehen Synonym für eine tierquälerische Haltung und Massenmord. Den wahren Preis für Leder- und Pelzprodukte bezahlen nicht etwa die gewissenlosen Verbraucher, sondern letztlich vor allem die Tiere mit ihrem Leben. Ebenfalls die Handschrift einer aggressiven, für die kapitalistische Globalisierung jedoch wesenseigenen Expansionstendenz, trägt die industrialisierte Landwirtschaft. Während früher der Bauer im Einklang mit der Natur arbeitete und nur so viele Tiere hielt, wie sie der eigene Boden auch ernähren konnte, bringen ihn die ruinösen „Wachse-oder-Weiche-Rahmenbedingungen“ der Globalisierung in eine verhängnisvolle Situation.
Wer nicht investiert, automatisiert und wächst, wird finanziell ruiniert und wegrationalisiert. Am Ende bleibt oftmals keine andere Wahl, als den familiären und generationsübergreifend betriebenen Hof an finanzgewaltige Investoren aus der Agroindustrie zu verkaufen. Da, wo einstmals ein bodenständiger Kleinbetrieb seine Arbeit verrichtete, haben heute Grossmästereien ihren Produktionsstandort errichtet.
Ein Blick in diese abscheulichen Tierfabriken zeigt, zu welch unmoralischen Handlungen die Doktrin des grenzenlosen Wachstums führt. Abertausende Hühner, Kühe und Kälber werden in einer bestialischen Massentierhaltung aufgezogen, oder treffender ausgedrückt: produziert!
Diese Tiere werden geboren, gemästet und anschliessend getötet, ohne auch nur einmal Gras unter den Füssen gespürt oder die Luft der Freiheit eingeatmet zu haben. Tiere werden produziert wie Industriegüter und stellen eine billige Massenware im gewinnorientierten Geschäftsmodell der Konzernmultis dar. Tiere werden nicht im Sinne einer angemessenen Bedarfsdeckung des Volkes gehalten, sondern zum Zwecke der Kapitalverwertungsinteressen. Doch die artfremde Massentierhaltung existiert in Form von Aquakulturen auch unter Wasser. Analog zu den Tieren in den Grossmästereien wird auch hier massiv Antibiotika eingesetzt, um die Fische gegen Krankheitserreger resistent zu machen.

Doch wo bleibt die Würde der Tiere als unsere Mitgeschöpfe? Wo bleiben Ethik, Moral und Verantwortung? Der Mensch ist Teil des ihn umgebenden Kosmos und bildet zusammen mit der Luft- Wasser- Pflanzen- und Tierwelt die höchste Vollendung der natürlichen Schöpfung. Wir haben den Tieren unsere Achtung zu erweisen und für den Schutz ihres Lebens einzustehen.

Aus diesem Verständnis heraus lässt sich auch ableiten, warum der Tierschutz ein elementarer Baustein unseres politischen Kampfes darstellt. Die institutionalisierte Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur ist charakteristisch für das lebensfeindliche Wirtschaftsmodell des Liberalkapitalismus. Von den Demokraten erlassene „Tierschutzgesetze“ sind das Blatt nicht wert, auf dem sie geschrieben stehen. Denn im Kapitalismus bestimmen die treibenden Kräfte der Wirtschaft die obersten Gesetze der Politik.

Doch es gab auch einmal vorbildliche Natur- und Tierschutzgesetze, an die wir hier erinnern möchten. Erlassen wurden sie ausgerechnet von der „teuflischen“ Regierung der Nationalsozialisten Anfang der Dreissigerjahre des letzten Jahrhunderts.

Aktiver Tierschutz beginnt bei zunächst einmal bei Dir selbst. Reduziert euren übermässigen Fleischkonsum, setzt auf Qualität und achtet auf die Herkunft eurer Lebensmittel. Fördert das Regionalprinzip, helft den heimischen Bauern und boykottiert die frevelhaften Produkte der Kosmetik- Pelz- und Lederindustrie.

Gelesen bei: http://europaeische-aktion.org

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