Welch ein Abstieg allenthalben

 

Liebe Leser, liebe Zorn- und Wutbürger,

– „das ist der Benzel, dem sind in einer Nacht seine Frau und sein Lehnherr verstorben, seine Frau an Hunger, sein Herr an Fettleibigkeit, seit dem ist er ein wenig wirr im Kopp“,

– „Was sind das für Zeiten, in denen Gesetzlose die Gesetze machen“,

– „Halt`dich `raus aus der Politik, Hannes, dazu braucht`s größere Gauner als wie du“,

– „Ach, das sind doch nur Deutsche, denen raucht zwar manchmal der Kopp, aber Feuer kommt da nie `raus“…

Nun, liebe Leser, das sind harsche Worte und sie stellen nur einen Bruchteil dessen dar, was sich weiterhin dort finden lässt, nämlich in dem Spielfilm „Schinderhannes“ aus dem Jahre 1958 mit Maria Schell und Curd Jürgens.

Der beauftragte Drehbuchautor Georg Hurdalek nahm sich das Bühnenstück von Carl Zuckmayer als Vorlage, ich staune nur noch!

Dieser Film strotzt vor obrigkeits -und sozialkritischen Elementen, kam beim Publikum sehr gut an und wurde logischerweise von Kritikern negativ bewertet, und dies zu einer Zeit, als es diesem heute furchtbaren Land noch relativ gut ging, der Dreck noch nicht offenkundig war, es noch Werte und Anstand gab … ja ja, die herrlichen 50er Jahre!

Ich hatte gerade meine ersten Runden an der ‚Alfred-Krupp-Schule‘ erfolgreich gedreht, am größten ‚Sägewerk‘ in Essen mit Metastasen an allen sonstigen Gymnasien, und war in dieser Zeit in den Schwimmclub ‚SC Aegir‘ in Essen-West eingetreten, wo ich sehr schnell Vereinsmeister in ‚Rücken‘ und ‚Kraul‘ wurde, weil ich Weltmeister im Beinschlag war – damals … lang ist’s her …!

Mein Vater arbeitete bei den Engländern in Essen-Kray als Dolmetscher, gegenüber war die Zeche ‚Katharina‘, die Luft war dick, aber die Essen rauchten, die Schlote dampften … es war Vollbeschäftigung der echten Art, nicht wie heute Armseligkeit bei statistischer verlogener Auslastung.

‚Where have all the good times gone’…? ‚Long time passing‘, wie Pete Seeger sang. Welch ein Abstieg allenthalben … Politik macht’s möglich … laßt die Nieten dran, der Rest geht von selbst. Aber warum nur? Steckt ein Sinn dahinter, den man nicht erfragen darf? Ich fürchte, ja. Wer in den 50ern nicht gelebt hat, hat überhaupt kein Maß für den Tollhauszustand, der heute hier anzutreffen ist.

Wir sehen

1. Bereits im Jahre 1958 gab es offensichtlich „Strömungen“, die das heute herrschende politische Proletariat vorhersahen, die bereits damals auf ihre Art und Weise Warnschüsse abgaben, Hut ab,

2. Bereits im Jahre 1958 wurde das Publikum über „Kritiker“ eines „Besseren“ belehrt,

3. bei youtube findet sich „Schinderhannes (1958)“, allerdings läuft kein Film an …, danke, keine Fragen, politisch nicht korrekt, oder was?

Anläßlich der heutigen Bundespräsidenten“wahl“ befleißigte sich ein Herr Lammert eingangs u.a. zu folgenden Worten, ich gebe das in Kurzform wieder: „Mehr Weltoffenheit statt Abschottung“.

Alles klar, Herr Lammert, wir haben verstanden: Die Deutschen sind „blöde, engstirnig und gegenüber der Welt verschlossen“! Spüren Sie eigentlich die Einschläge noch, werter Herr Lammert!?

Die Deutschen sind ein Volk der Reisefreude in alle Welt, zigfach verbandelt, sowohl in der Welt, wie auch hier im Lande, neugierig auf andere Kulturen und Welten und Sie schwafeln so einen Mist?!

Ich darf Sie folglich einmal übersetzen:

Was Sie meinen, das ist nichts anderes, als die Beschwerde darüber, daß sich die Deutschen gegen zunehmende Kriminalität, Absenkung der Verwirklichung ihrer eigenen Interessen, Aushöhlung der Lebensstandards zu Gunsten von Zuwanderern, gegen eine feindliche Übernahme durch eine islamische Doktrin und gegen die Übernahme und die damit verbundene Leugnung ihres eigenen Lebensstils zur Wehr setzen.

Wenn Sie, Herr Lammert, jetzt noch erklären könnten, worin „Weltoffenheit“ tatsächlich bestehen sollte, dann wären wir einen bedeutenden Schritt weiter! Wobei sich mir allerdings nicht erschließt, was Sie zu dieser Problematik eigentlich beizutragen haben, ich denke: Einfach gar nichts!

Aber kommen wir zur Weltoffenheit, das war wohl auch der Grund, warum ein Herr Gere (das ist ein amerikanischer Schauspieler) bei einer Merkel aufschlug. Dieser Herr Gere kämpft u.a. für die Unabhängigkeit, die Freiheit und die Identität des tibetischen Volkes, losgelöst von China.

Fein, Herr Gere, das ehrt Sie mit Recht, nur: Warum schlagen Sie mit dieser Problematik bei einem Merkel auf?? Sie schlagen auf bei einer Person, die seit geraumer Zeit dabei ist, das deutsche Volk in die Tonne zu treten, es seiner Identität mehr und mehr zu berauben und es Schritt für Schritt auszulöschen?

Ich denke, Herr Gere verfügt wohl über einen sehr beschränkten Horizont, ähnlich wie ein ehemaliger Außenminister der USA, der zu aktiven Zeiten der DDR nicht wußte, daß Deutschland geteilt war!

Tja, das ist schon so ein Problem mit dem Horizont, jedenfalls hatten oder haben einige Reporter der „welt“ jedenfalls einen „sehr erweiterten“ Horizont, indem sie nämlich über eine Problematik schreiben, die hierzulande „gänzlich unbekannt“ ist:

„Wenn es Flüchtlingen besser geht als Einheimischen“, danke, und liebe Herren Reporter, dann verlasst mal ganz schnell Kenia und berichtet über die dramatischen Zustände hier in Deutschland, verdammt noch mal!

Werte Herren Reporter, wie es um Millionen Menschen hier in Deutschland bestellt ist, das dürfte Ihnen bekannt sein, ebenfalls, wie es um Zuwanderer bestellt ist: Vollversorgung für Jedermann, selbst für Abgelehnte, „Mufl“, die ein Vermögen kosten etc., und da reisen Sie nach Kenia, um über dortige Mißstände zu schreiben?? Sind Sie etwa ein bißchen realitätsfern?

Nein, es fehlen einem die Worte!

c.c.M.e.d. – Dank ihres Führungsstils ‚Champignon‘ – alle sitzen in der Scheiße, wer den Kopf rausstreckt, wird geköpft – haben CDU/CSU nicht einmal einen eigenen Kandidaten als Bundespräsident aufbieten können. Frau Merkel, Sie werden März/April 2017 politisch nicht überleben, das ist mal sicher. Und ewig quaken die Frösche, man achte mal auf den Text. (sdg)

Gelesen bei: http://www.journalalternativemedien.info

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