Zusammenhalt stärken durch Feindbildaufbau

 

Der GAU aller Bundespräsidenten hat noch schnell eine Ehrendoktorwürde in Maastricht eingesackt. Bei dieser Gelegenheit hat er die Europäer aufgefordert, selbstbewußter und selbständiger zu werden, sich nicht auf die USA zu verlassen. Das sind seltsame Töne, die der Präsident anschlägt, angesichts einer Kanzlerin, die all die Jahre nur auf Knien nach Washington gerutscht ist. Aber das war vor Donald Trump, der neue oberste Lehnsherr ist nun mal unbeliebt.

Sein Vorgänger war da viel verläßlicher, hatte der doch zugesichert: „Deutschland ist ein besetzter Staat und wird es bleiben.“ Und natürlich ist es ein besonders Zeichen der eigenen Schwäche, wenn ein Joachim Gauck nach fünf Jahren im Amt Ratschläge erteilt, die er ignoriert hatte, als er sich noch selbst hätte befolgen können.

Der Nachfolger des GAU aller Bundespräsidenten hat sich im Bayerischen Landtag vorgestellt. Dabei fiel die Äußerung, daß er den Zusammenhalt der demokratischen Gesellschaft stärken wolle. Was dürfte Frank-Walter Steinmeier damit gemeint haben? Wir kennen es aus den Sendungen über Wahlen: Da ist von „demokratischen“ Parteien die Rede, wenn sich die Politiker von der AfD abgrenzen wollen.

Den Zusammenhalt einer Gesellschaft kann man am besten stärken, indem man ein Feindbild aufbaut. Dann sind das „WIR“ und „die Anderen“. So, wie es derzeit in der BRD gehandhabt wird, kündigt Steinmeier damit die Ausgrenzung all dessen an, was als „Rechts“ tituliert wird, also all jene, die mit der Politik des totalen Merkelstaates nicht einverstanden sind.

Was ich mache, wenn Merkel hinwirft? Auf die schönen Begriffe wie „Merkeldeutschland“ und „totaler Merkelstaat“ verzichten? Nein, das ist auch nicht nötig. Was nach Merkel kommt, übernimmt einfach den totalen Merkelstaat und baut ihn noch totalitärer weiter aus. Wir hatten schon einmal einen Staat, in dem ausgewählte Gesellschaftsgruppen in Lager gesperrt worden sind, und da sich der Antifaschismus immer offensichtlicher als Faschismus erweist, dürften bald wieder die Lager eröffnet werden.

Natürlich ist der Name verbrannt, aber ob nun ein Konzentrationslager „Umerziehungscamp“ oder „Internat für politische Weiterbildung“ heißt, es bleibt ein Konzentrationslager. Über die Tür könnte man passender Weise schreiben „Wahrheit macht frei“. Womit natürlich die offizielle Wahrheit gemeint ist, jene, die das zuständige Ministerium herausgibt.

Chinas Devisenreserven sind unter drei Billionen Dollar gesunken. Das ist in etwa der Stand von 2010. Die Wahrheitsmedien bezeichnen das als Kapitalflucht und sehen das Ende des Wirtschaftsbooms heraufdrohen. Ich sehe darin eher das bevorstehende Ende des US-Dollars. Seit 2013 haben die Chinesen begonnen, die grüne Krätze loszuwerden, anstatt immer mehr davon anzuhäufen.

Für Währungsreserven in einer Welt des Papiergeldes gilt dasselbe wie für Atomwaffen im Fall eines Weltkriegs: Use it oder loose it. Zu Deutsch: Mach davon Gebrauch oder verliere sie. Die Chinesen kaufen für die hart erarbeiteten Dollar ein, was sie kriegen können. Wer hingegen Dollar hortet, wird schließlich erleben, daß der angehäufte Schatz den ihm inhärenten Wert angenommen hat: Null.

Gelesen bei: http://www.journalalternativemedien.info

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