Absurdes aus Genderwahnistan

 

Kürzlich hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, einem Vortrag zum Thema Gender-Mainstreaming beiwohnen zu dürfen. Sind das nicht die Wohlmeinenden, die der Ansicht sind, dass wir alle nur Produkte unseres Umfeldes sind und peinlichst genau darauf achten, dass sich selbst die allerkleinste Randgruppe unter keinen Umständen diskriminiert fühlen könnte? Das birgt ein gewisses Unterhaltungspotenzial, dachte ich und wurde nicht enttäuscht, so viel sei vorab schon mal verraten. Gehalten wurde der Vortrag von einer bedächtig und emotionslos daherschwafelnden Sozialwissenschaftlerin mittleren Alters, an deren Sprachstil Oberpastor Joachim Gauck seine helle Freude hätte.

Männlein, Weiblein, hetero- oder homosexuell, bi, transgender, oder asexuell sind nicht etwa angeborene Merkmale oder Neigungen, nein, sie sind lediglich soziale Konstrukte, denn im Grunde genommen sind wir alle gleich und niemand dürfe deshalb unterschiedlich behandelt werden. An und für sich sind es doch weitestgehend nur verschieden geschnittene Klamotten, die uns voneinander unterscheiden – und natürlich gesellschaftliche Zwänge, gegen die man unbedingt etwas tun müsse.

Tatsächlich?
Dann bilde ich mir das manchmal hängende und manchmal stehende Ding zwischen meinen Beinen wohl nur ein? Dieser Logik folgend könnte sich also mein Geschlechtsteil bei Wechsel meines Umfeldes in eine Vagina verwandeln. Vermutlich wachsen mir dann auch Brüste und die Tonlage meiner Stimme erhöht sich? Wieder was gelernt. Dazu passt die Erfahrung eines befreundeten Vaters, dessen Sohn in frühestem Kindergartenalter bildlich von seiner Erzieherin vermittelt bekam, „wie die Babys in den Bauch kommen“. Im Anschluss spielte die Kindergruppe eine Hochzeit nach. Natürlich unter „Paaren“ mit mehr als zwei Geschlechtern.

Auf diese Weise erschaffen wir eine Generation von stromlinienförmigen Weicheiern, die keine eigene Identität mehr haben und nur noch darauf bedacht sind, nirgendwo anzuecken. Den perfekten Untertan, seiner Männlichkeit beraubt, was letztendlich auch zum Leidwesen der Frauen ist. Welche Frau will schon einen wachsweichen Jasager, der mehr Kosmetikprodukte besitzt, als sie selbst?

Dass so ein grober Unfug im wissenschaftlichen Anstrich sogar Einzug in unsere Kitas, Schulen und Universitäten gehalten hat und dabei ist, die Gehirne der nächsten Generation zu waschen, ist ein Skandal. Es gibt selbstverständlich einen evolutionären Grund, warum Mutter Natur uns unterschiedliche Merkmale gegeben hat – um die Überlebenschancen der Familie maximal zu erhöhen. Dies lässt sich auch unschwer im Tierreich beobachten und im Endeffekt ist der Mensch, genau wie ein Tier, auch ein evolutionär entwickelter Bestandteil der Natur, wenn auch höher entwickelt.

Wer sind natürlich die vehementesten Befürworter dieses Schwachsinns? Die offensichtlichen Opfer mit eindimensionalem Verstand, die ausser dem Führen von soziologischen Geisterdebatten sonst nichts können. Eine Selbsthilfe von Freaks für Freaks, die nie gelernt haben, mit sich selbst im Reinen zu sein und anderen dafür die Schuld geben wollen. Dieselben, die mit ihrem krankhaften Schuldkomplex permanent allen, welche ihre Gesinnung nicht teilen, ein schlechtes Gewissen machen wollen.

Mit dem Etablieren ihrer Pseudowissenschaft stellen sie sicher, dass ihre Ideologie eine kritische Masse erreicht und niemand sich mehr mit so überflüssigen wie anstrengenden Dingen wie Mathematik, Physik, oder Chemie befassen muss. Wer braucht schon faktisches Wissen in Zeiten, in denen das Verteilen von Werten höher gewichtet wird, als das Erschaffen dieser?

Leider haben die, welche diesen und anderen Nonsens finanzieren müssen aufgrund von tatsächlicher Arbeit keine Zeit zum Bilden von Flashmobs, um mal ein medienwirksames Zeichen gegen diese Auswüchse spätrömischer Dekadenz zu setzen. Irgendwer muss das Geld für Genderquatsch und eine Armee an Soziologen schliesslich erwirtschaften. Für Leute also, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, diejenigen, die sie alimentieren über deren Homophobie, Islamophobie und diverse sonstige Phobien aufzuklären, sowie über deren unrechtmässigen Privilegien aufgrund der hellen Hautfarbe und natürlich des Geschlechtes. Kein Lebewesen auf Erden ist so dumm, absichtlich die Hand zu beissen, welche sie füttert. Die gutmeinenden Gesinnungsterroristen, die ihr Schwarz-Weiss-Denken als tolerante Buntheit propagieren, stellen da leider eine Ausnahme dar.

Gelesen bei: http://jenseitsdestellerrandes.blogspot.de
Advertisements

Ein Kommentar zu “Absurdes aus Genderwahnistan

Laß es raus

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s