Gutsprech, Grünsprech & Co. Ein Plädoyer für die Rückkehr zur Realität

 
Wann haben wir eigentlich aufgehört, das Kind beim Namen zu nennen? Die Dinge korrekt zu beschreiben und schonungslos zu offenbaren? Wann haben wir stattdessen begonnen, kollektiv um den heißen Brei herumzureden? Von Aktivisten statt von Terroristen zu sprechen? Von Rettungspaketen statt Insolvenzverschleppung? Von Schleusern statt Menschenschmugglern, oder von Kinderehen statt Pädophilie? Einen genauen Zeitpunkt zu benennen, wann das Zeitalter des Beschwichtigens und Schönredens eingesetzt hat, dürfte schwierig sein. Vielmehr hat sich vor langer Zeit ein schleichender Prozess in Gang gesetzt, der besorgniserregende Dimensionen erreicht hat. In dessen Verlauf nach und nach mehr und mehr Denk- und Sprechverbote etabliert wurden.  Ein Problem kann nur gelöst werden, wenn man es konkret als Problem bezeichnet, statt verharmlosende Etikettierungen zu verwenden. 
Genau da liegt die Krux. Die herrschende Klasse und ihre medialen Helfer wollen keine Probleme benennen und schon gar nicht lösen. Es würde einem Eingeständnis von Fehlern gleichkommen und zum Handeln verpflichten.
Das ist natürlich nicht tolerierbar, denn man hat es sich im Status Quo gemütlich gemacht. Sich heimelig eingerichtet und sich und seinesgleichen an den Fleischtöpfen positioniert, welche mühselig vom Steuerzahler erwirtschaftet wurden und zuverlässig nachgefüllt werden. 
Dass die Annehmlichkeiten eines politischen Amtes von Natur aus Parasiten anziehen, ist nicht weiter verwunderlich, doch warum spielen die Medien dieses Spiel mit, ignorieren ihr journalistisches Berufsethos und machen sich zum willfährigen Erfüllungsgehilfen der selbsternannten Eliten? Es ist eine Mischung aus vorauseilendem Gehorsam, von Feigheit und in weiten Teilen auch ideologischer Verblendung quer durch die Redaktionen der etablierten Medien. Die Linken haben über Jahrzehnte eine solche Mentalität herangezüchtet, die nach und nach auch die medialen Institutionen besetzt hat. Gesinnung dominiert Realitätssinn an allen Fronten.
Aber es gibt gute Nachrichten für alle unter uns, die sich mit diesen selbstzerstörerischen Zuständen nicht länger abfinden können. Auf einmal kommen von den Merkels dieser Welt ungebetene Störenfriede vom Schlage eines Donald Trump daher und zeigen den Leuten, dass aussitzen und Appeasement eben doch nicht alternativlos sind. Es dürstet den Völkern der westlichen Welt nach Klartext. Nach Aufbruchstimmung und Pragmatismus. Nach Tatkraft und Einsatzfreude. Trump und all die sogenannten Rechtspopulisten stillen diesen Durst. Dies ist kein Rechtsruck, es ist eine von vielen herbeigesehnte Rückkehr zur Realität. 
Doch wenn es um den eigenen Machterhalt geht, finden die Etablierten auf einmal ihre Fähigkeit zum Klartext wieder. Es wird geätzt und geschrien, diffamiert und diskreditiert, dass die Schwarte kracht. Der Bevölkerung wird Angst gemacht vor Veränderungen mit immer neuen Horrorszenarien. Wir dürfen uns von all diesen Ablenkungsmanövern und Manipulationen nicht beeinflussen lassen. Im September haben wir die Wahl, ob wir alten Filz, oder dringend notwendige Veränderungen wollen. Eines muss uns dabei klar sein: Die, welche das Problem erschaffen haben, das Problem sind, können und dürfen niemals Teil der Lösung sein.
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