Deprimiertes Nachdenken über die Heuchel-Republik

 

Es gibt inzwischen ganze Bücher darüber, was uns die Massenmedien an wichtigen Informationen und Ereignissen vorenthalten. Es wird aber in den Traditionsmedien nicht nur „verheimlicht, vertuscht (und) vergessen.“ Leser und Zuschauer werden auch regelmäßig beschimpft: mal als rechtes „Pack“ oder Arschlöcher, dann als zu dumm zum Sparen, als Blödmänner aus dem falschen Jahrhundert, als „Hetzer, Idioten und Dumpfbacken“, oder einfach nur weiße, wütende Männer.

von Markus Gärtner

Zu den andauernd unterschlagenen – aber großen und wichtigen – Themen gehört eine Analyse derdeprimierten, abgehängten, beschimpften und wutschnaubenden Mitte der Gesellschaft. Sie als eine Armee von Trollen und „Wutbürgern“ zu beschreiben und abzutun, ist eine infame Irreführung. Es handelt sich hier meist um sozial integrierte, oft recht gut ausgebildete, mittelständische oder geringverdienende sowie in mehr oder minder geordneten Verhältnissen lebende, durchaus denkende und mitfühlende Menschen, die unter normalen Umständen nicht mit einer vergrößerten Galle herumlaufen, Gift spucken und andere in Hassposts medial hinrichten.

Wir haben aber keine normalen Umstände. Die gibt es schon lange nicht mehr. Ich will mal versuchen, einen Blick auf das Land aus dieser Mitte heraus zu wagen. Mein Gefühl sagt mir, dass ich dort auch angesiedelt bin. Ich kann daher als Insider berichten. Und ich komme mir vor wie in einer riesigen Heuchelrepublik, in der sich eine abgehobene, arrogante und ideologisch verquirlte politische Kaste eine neue Wählerschaft mixt, eine Kaste, die die, die schon länger hier sind, ausquetscht und bevormundet. Wir haben eine Republik, in der Einschüchterung und Zensur den öffentlichen Diskurs ersetzt, die Agenda wichtiger ist als die Fakten, und in der ein Marschbefehl – die offene, bunte, sozialistische und grenzenlose Gesellschaft – alle Gesetze, Traditionen und einstmals ehernen Übereinkünfte relativiert.

Die Durchsetzung wird bitterernst, immer skrupelloser und inzwischen mit fanatischen, ja faschistischen Zügen ausgestattet, betrieben. Wer nicht mitmacht und Widerspruch anmeldet, wird auf den digitalen Scheiterhaufen gestellt. Notfalls wird versucht, die kritischen und widerspenstigen durch Androhung wirtschaftlicher Zerstörung zu zähmen.

n dieser Republik zieht gerade die Teuerung auf ein Dreijahres-Hoch an und entwertet unsere Ersparnisse, die durch eine niemandem bekannte Summe an Garantien und Versprechen gegenüber der Zukunft und den schwer angeschlagenen und in eine Depression geratenen Club-Med-Ländern bereits weitgehend ausgezehrt sind – beschleunigt zu entwerten. Die Deutschen haben bereits einen dreistelligen Milliardenbetrag an Euro verloren. Macht nichts, sagt diese Bundesregierung durch ihren Justizminister, das Geld wird ja niemandem weggenommen, es wurde hier erwirtschaftet.

In dieser Republik empfiehlt die Kanzlerin den Christen, die ihr religiöses und kulturelles Koordinatensystem durch umfangreiche islamische Migration verschoben sehen, mehr in die Kirche zu gehen und zu beten. „Der FOCUS sah darin sogar eine großartige Antwort.“ Währenddessen holt sie dank der völligen Grenzöffnung weitere Zehntausende Migranten ins Land, die gar keinen Asylstatus erhalten und nicht abgeschoben werden können, darunter die Mehrzahl Moslems, die Andersgläubige für Ungläubige halten, sie in vielen Fällen verabscheuen und sie – wenn es politisch extreme oder rundweg militarisierte Glaubensbrüder des Islams sind – bei Gelegenheit abschlachten.

Den Frauen wird empfohlen auf Armlänge zu gehen, zu einer Zeit, in der wir in deutschen Großstädten Polizeischutz in Armeegröße brauchen, um Frauen vor Massenvergewaltigungen zu schützen. Dass hier offenbar Tausende von Intensivtätern digital vernetzt – und damit gezielt – den Machtkampf mit dem deutschen Staat suchen, wie an Silvester, geht medial unter, weil sich die Republik lieber streitet, ob „Nafri“ eine erlaubte Twitter-Abkürzung oder eine „Entmenschlichung“ darstellt. Meine Frage dazu: Wie kommt es eigentlich, dass wir diesen Vorwurf fast nie hören, wenn wieder eine – oder mehrere auf einmal – Frau von einem Migranten vergewaltigt wurde?

Weil die Polizei – wie in Köln – Tausende von Silvester-Party-Teilnehmern im öffentlichen Raum mit durchaus angebrachten, moderaten Mitteln schützte, wird sie kritisiert, dazu mit verkappten Rassismus-Vorwürfen. Dass die Grüne Simone Peter, die diesen Unsinn von sich gegeben hat, einen Shitstorm erntet, veranlasst dann noch „Qualitätszeitungen“, sich schützend vor sie zu stellen. Peter selbst heult öffentlich rum und beklagt sich weinerlich über eine Debatte, die „diffamierend und verletzend“ sei. Zu den zentralen Erfahrungen meines Lebens nach bislang 56 Jahren gehört, dass fast immer diejenigen, die am härtesten austeilen und keilen, am meisten rumjammern, wenn etwas zurückkommt.

Wir erleben nur reichlich 12 Monate, nachdem uns der Justizminister vielfach zitiert in den Leitmedien sagte, eine Verbindung zwischen Migration und Terror herzustellen, sei „völlig unverantwortlich“, wie irgendwo zwischen „mehr als 400“ (BKA, meist genannte Schätzung) und 7.000 (britischer Geheimdienst) Islamisten in Deutschland auf die nächsten Chancen zu einem Anschlag lauern. Wenn die alle so phänomenal beobachtet, beschattet und von Anschlägen abgehalten werden wie in Berlin, dann braucht man nicht viel Phantasie um sich auszumalen, was uns noch bevorsteht.

Wir haben offene Landesgrenzen, die dazu führen, dass es laut dem ehemaligen Innenminister Schily (auch schon wieder vergessen und verdrängt) relativ kompliziert ist, legal nach Deutschland einzureisen, dagegen aber „ziemlich einfach, illegal nach Deutschland zu kommen.“ Doch wer erlaubt im Lande ist und sein Visum überzieht, kann mit reichlich Ärger rechnen.

 

Wir erleben, dass Vergewaltiger, Einbrecher und Räuber mit Milde und dem Verzicht auf Strafe und Abschiebung rechnen können, während GEZ-Verweigerer 61 Tage Bau riskieren und Bauherren, die ihr neues Haus zehn Zentimeter zu hoch gezogen haben, heftige Strafen zahlen müssen – oder Kritiker, die nach harschen Worten oder SPD-Schelte sich als Verfolgte wiederfinden.

Die ganze Republik ist so voller Heuchelei – und gleichzeitigem Weiter-so – dass man nur noch jeden Tag auf den Tisch kotzen kann. Das Land wird regiert von einer Kanzlerin, die ihr Wahlvolk im Dunkeln über ihre wichtigsten Pläne hält, Gesetze und Abkommen wie Dublin bricht – und den frischen Doppelbeschluss-Entscheid ihrer Partei, die sie gerade mit fast 90 Prozent wiedergewählt hat, einfach ignoriert – aber dem gewählten 45. Präsidenten der USA als erste Reaktion nach dessen Wahlsieg Anfang November eine Lehrstunde in Demokratie erteilen will.

Was will man mit – und aus – so einer Bestandsaufnahme als Wahlbürger machen? Bei der nächsten Wahl Protest zu Protokoll geben, versteht sich. Aber wie macht man das, wenn es nach vielen Jahren fröhlich-harmonischer „wir-haben-uns-alle-lieb“-GroKo keine Opposition mehr gibt, die diesen Namen verdient? Wir kennen die Antwort. Und wenn wir darüber reden … siehe oben. Warum aber wundert sich dann die politisch-mediale Kaste, dass sich die Mitte radikalisiert? Antwort, siehe oben.

Gelesen bei: http://www.anonymousnews.ru

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