Michael Winkler: Der schwarze Mann im Weißen Haus hinterläßt eine verheerende Bilanz

 

Begann der gestrige Tag mit einer guten Nachricht, so hat mein heutiger Tag mit einem Schock begonnen: Ich schalte die Fernsehnachrichten ein und bekomme Heiko Ehrenburg Maas vor den Latz geknallt. Bei dem Interview geht es natürlich um „Sicherheit“, also um die weitere Einschränkung der Freiheit. Und darüber, daß Maas und Thomas der Versager de Maizière sich gegenseitig feiern, weil 2016 „nur“ 280.000 „Flüchtlinge“ nach Merkeldeutschland gelangt sind. Die Maßnahmen greifen, glaubt das Duo Infernale.

Das ist durchaus richtig, doch es sind die Maßnahmen Victor Orbans, die greifen: der Zaun an der ungarischen Grenze, die daraus erfolgte Schließung der Balkanroute. De Maizière war später noch auf einer Pressekonferenz zu sehen, zusammen mit Frank-Walter Weise, dem Chef des Bundesamts für Migrationsförderung. Die beiden haben ganz stolz verkündet, daß Asylanträge mittlerweile tatsächlich bearbeitet werden – und sich demnächst 500.000 Menschen in diesem Land tummeln werden, deren Asylanträge zwar abgelehnt worden sind, die man aber nicht los wird. Nach einer Weile dürfen auch die ihre Familie, die Sippe und den Rest der heimatlichen Dorfgemeinschaft nachholen, aus humanitären Gründen, versteht sich.

Die Elbdisharmonie wurde feierlich eröffnet. Der häßliche Klotz hat zwar dreimal solange gedauert und zehnmal soviel gekostet wie geplant, aber jetzt steht er als „Leuchtturm der Kultur“ in Hamburg herum. Bei der Eröffnung hat der Staatsschutz auch gleich gezeigt, was er alles kann: Vom Betonpoller bis zu Schützenkolonnen war alles aufgeboten worden, um die 2.100 geladenen Ehrengäste zu beschützen. Natürlich waren auch der GAU aller Bundespräsidenten und die grauslichste aller Kanzlerinnen erschienen. So ein Konzert ist schließlich besser als zu arbeiten und es läßt sich unauffällig die eine oder andere Stunde Schlaf nachholen.

Nebenbei, der Ausdruck „Tempel der Kultur“ ist gerechtfertigt. Wie bei jedem Tempel hat das Volk mit seinen Steuergeldern dafür bezahlt, daß sich die Oberschicht den Göttern näher fühlt. Damit jeder der knapp 1,8 Millionen Hamburger einmal im großen Konzertsaal sitzen kann, wären 850 Konzerte nötig – also etwa zehn Jahre. Für das gemeine Volk bleibt immerhin die Aussichtsplattform. Von da aus sieht man nicht nur den Hamburger Hafen, man hat auch gleichzeitig die einzige Stelle gefunden, wo dieser Klotz nicht die Aussicht verstellt.

Ein schwacher Präsident hat in Chicago seine Abschiedsrede gehalten. Barack Obama hat weder sein „Change“ (Wandel, Wende) verwirklicht, noch sein „Yes, we can!“ (Ja, wir schaffen das). Er hat den Friedensnobelpreis dafür erhalten, daß er nicht George W. Bush ist und dann gezeigt, daß er den Stil seines Vorgängers durchaus beherrscht. Bush hat den Iran und Afghanistan in den Abgrund gestürzt, Obama Libyen und Syrien. „Mission accomplished“ (Operationsziel erreicht), hieß das bei Bush.

Unter Obama sind die feigen Meuchelmorde mittels ferngesteuerten Drohnen eher noch intensiviert worden. Er hat in etwa so viele Schulden angehäuft wie alle seine Vorgänger zusammen und erfolgreich ist die US-Wirtschaft allenfalls im Dow-Jones-Index. Die Zahl der Food-Stamps-Empfänger (Lebensmittelmarken als Sozialhilfe) hat sich stark erhöht, die Mittelschicht ist geschrumpft, aber wenigstens sind die Reichen noch viel reicher geworden. Das Konzentrationslager Guantanamo ist immer noch in Betrieb, die Welt ist unsicherer und instabiler geworden. Der schwarze Mann im Weißen Haus hinterläßt eine verheerende Bilanz.

Der Kommende im Weißen Haus erfreut sich nach wie vor der Antipathie der merkeldeutschen Wahrheitsmedien. Im Rahmen einer Pressekonferenz hat Donald Trump einen Ausblick auf sein Regierungsprogramm gegeben. Nach Ansicht der deutschen Pressehuren zu spät und vor allem zu kurz. Die Herrschaften sind eben von Merkel inhaltsleeres Gebrabbel gewöhnt, das sie zum einen in verständliches Deutsch umsetzen und dabei den Inhalt des Gesagten interpretieren dürfen.

Kurze, eindeutige und prägnante Sätze lassen diese Kreativität nicht zu. Obwohl, auch da haben Journalisten Übung, etwa indem sie aus dem „Es werde Licht!“ der Bibel ableiten, daß die Juden bereits den Urknall gekannt haben. Dafür werfen sie Trump vor, er hätte mit seinen Ankündigungen verhindert, daß der Dow über 20.000 klettert. Der DAX hat die Ankündigungen für gut befunden, mit dem höchsten Stand seit dem 20. Juli 2015.

Gelesen bei: http://www.journalalternativemedien.info/

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3 Kommentare zu “Michael Winkler: Der schwarze Mann im Weißen Haus hinterläßt eine verheerende Bilanz

  1. Warum stellt man erst jetzt ist fest, dass Obama ein Scheißer ist?
    ch habe das schon erkannt, als dieser Schleimer hier in Berlin seine Rede hielt, obwohl er noch gar nicht Präsident ist und alle schrien:“Yes we can!“
    What?
    Damals habe ich an mehrere Politiker geschrieben und immer und immer wieder.
    Aber das Volk ist ja blöde.

    Gefällt mir

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