Mal eine psychopathologische Frage

 

Der Medien-Hipster – für mich eher ein Mensch mit gestörter – (nein ich schreib es nicht. Macht Euch selbst ein Bild – z.B. über seinen Facebook-Account), namens Mathias Richel hat mit einem Shitstorm gegen Xing dafür gesorgt, dass Roland Tichy von seinem Posten bei Xing-News zurückgetreten ist. Dieser Yuppie, der für die SPD den Wahlkampf macht, hat sein Ziel erreicht. Überhaupt ist Tichy ja der personifizierte Drecksack aller guten Menschen, weil in seinem „neurechten Blog“ „rechtskonservative“ Autoren zu Wort kommen. Tichy, der noch den ersten Sturm, losgetreten von Gerald Hensel von Scholz&Friends, überstanden hat, ist gestrauchelt und hat kapituliert. Sehr beachtenswert ist diese Schlacht in Fefes Blog kommentiert worden. Chapeau für diesen Klartext:

Ihr widert mich so dermaßen an, das glaubt ihr gar nicht. Ich kann mich nicht mit einem Mob gemein machen, der Morddrohungen und Existenzvernichtung für ein Mittel des politischen Diskurses hält.

Und das ist dann die selbe Gruppe, die für sich selbst aber Safe Spaces und Schutz vor Gewalt proklamiert. Nachdem sie hier mit Pogrom-Methoden Gewalt angedroht, zur Gewalt aufgerufen und Gewalt ausüben — gegen diesen Tichy und Xing und ihre Mitarbeiter.

Ich möchte hier mal zwei Sachen deutlich machen.

Erstens empfinde ich überhaupt keine Sympathie für diesen Tichy. Seine Ideologie ist mir fremd und er kommt vom Handelsblatt, die bis vor den Bundesgerichtshof gegen mich geklagt haben. Es gibt nicht viele Menschen, für die ich noch weniger Sympathie empfinde, als für Handelsblatt-Mitarbeiter.

Zweitens: Das Gewaltmonopol liegt beim Staat. Der könnte Auschwitz leugnen und eure Morddrohungen und Boykottaufrufe wären immer noch verwerflich. Und, dass das hier mal ganz klar ist, das hat er nicht. Der hat da ein paar widerliche Positionen vertreten. Das habt ihr gefälligst auszuhalten.

Drittens legitimiert ihr diese Art von Handlung damit für die Rechten. Eines Tages werden die Nazis das mit euch tun und dann werdet ihr merken, was für abartige Unmenschen ihr seid. Und wisst ihr was? Mit jeder solchen Aktion stärkt ihr in mir das Bedürfnis, mal zu sehen, wie das mal euch angetan wird. „Der hat linke Positionen vertreten, dem dürfen Sie hier keine Plattform bieten!“ Ganz super. Am besten noch mit ein paar Morddrohungen garniert.

Mit „Kampf gegen Rechts“ kommt man an Steuergelder, wird alles legitimiert und kann sich noch in der Sonne der Gerechten sonnen. So schaut’s aus würde der Dr. Pröbstl sagen.

Eigentlich beweist der Kampf (um bei dem Begriff der Gerechten zu bleiben) gegen Tichy genau das, was in dem Artikel von Jürgen Fritz steht, der von Tichy zurückgezogen wurde. Damit sich jeder meiner Leser ein eigenes Bild machen kann, ist der Artikel bei philosophia-perennis nachlesbar.

Da auch ich gegen Nanny-Journalismus (betreutes Denken) bin, soll jeder selbst urteilen. Wenn Jürgen Fritz das so sieht, wie er es sieht, dann ist dies sein gutes Recht. Meine Frage: Hat er oder hat er nicht? Findet Ihr den Rückzieher gut?

Gelesen bei: http://www.journalalternativemedien.info/

 

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