Weshalb Kinder nicht in die Schule gehören…

 

In fast keinem anderen Land wird so vehement am Schulzwang festgehalten, wie in Deutschland. Kinder und Eltern sind der desinformationellen Fremdbestimmung, Frühsexualisierung und Gender-Mainstreaming hilf- und schutzlos ausgeliefert. Eine sachlich, positive Intention von Regierung und Schulämtern Bildung zu vermitteln oder zukünftigen Generationen etwas „Gutes zu tun“, ist nicht erkennbar; kindorientierte Bildung ist nicht gewollt.

Das Festhalten an Schulpflicht und die exekutive Durchsetzung an der Unterrichtsteilnahme durch Polizei müssen also anderweitig motiviert sein, als dass es darum geht, eine allgemeine Grundbildung des Volkes zu sichern. Sachliche Auseinandersetzungen und Debatten zum Thema Schulpflicht gibt es so gut wie keine. Seit Jahrzehnten wird das Schulwesen reformiert, ohne den Menschen endlich die Freiheit einzuräumen, von ihrem grundrechtlich geschützten Elternrecht gebrauch machen zu dürfen und über die Bildung ihrer Kinder autonom entscheiden zu dürfen.

Dies alles geschieht vor allem zum Leidwesen der Kinder, die in den meist öffentlichen Schulen nachweislich hohen psychischen Belastungen durch physische und psychische Gewalt ihrer Mitschüler und demotivierter Lehrer ausgesetzt sind. Das Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder im Klassenkollektiv ist nicht vorgesehen. Das alles geschieht unter dem Deckmantel, die Kinder müssen soziale Kompetenzen erwerben, die sie auf ihr späteres gesellschaftliches Leben vorbereiten sollen.

Unabhängig davon, dass die Kinder desinformationell fremdbestimmt werden und die Frühsexualisierung (führt dazu, dass sich die Kinder frühzeitig von ihren Eltern lösen und orientierungslos fremdbestimmt werden können) in den Schulen voran getrieben wird, gibt es unzählige Gründe dafür, die Schulpflicht in der hier praktizierten Form abzuschaffen und beispielsweise den in vielen Ländern praktizierten Heimunterricht oder „Freilernen“ als frei wählbare Bildungsform zuzulassen.

Gründe, die nachweislich gegen den Schulzwang sprechen:

1. Die Schulpflicht ist ein enormer Eingriff in das grundrechtlich geschützte Elternrecht, Erziehung und Bildung ihrer Kinder autonom bestimmen zu dürfen.

2. Kinder werden über Jahre hinweg dazu genötigt, mit anderen Kindern in einem Klassengefüge auskommen zu müssen, auch wenn diese aggressiv und gewaltbereit sind. Dies ruft psychische und physische Leiden bei den Kindern hervor, die in ihren Fähigkeiten dadurch eingeschränkt werden.

3. Lernunwillige Kinder stören den Unterricht und sorgen dafür, dass auch die lernbereiten Kinder nur unzulänglich gebildet werden können.

4. Übervolle und sinnfreie Lehrpläne führen dazu, dass der Lernstoff gebetsmühlenartig abgehandelt wird und die Kinder die Lust am Lernen verlieren.

5. Trotz Lehrplan und Schulpflicht bleiben jährlich 250.000 Schüler sitzen, 100.000 (Vgl. Raimund Pousset – Schafft die Schulpflicht ab!, Eichborn 2000) machen keinen Abschluss und die frustrierten Eltern geben Millionen von Euros für Nachhilfeunterricht aus, was im Grunde schon zu einem versteckten Schulgeld geworden ist.

6. Im Klassengefüge kann auf die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse der einzelnen Kinder nicht ausreichend eingegangen werden.

7. Angehende Lehrer werden im Studium auf lernbereite Schüler vorbereitet und sind in „Problemklassen“ überfordert. Folge ist, dass in keinem anderen Berufszweig auf Grund von Burnout, etc. so viele frühpensioniert werden müssen, wie im Lehrerwesen.

8. Heimunterricht liefert nachgewiesen bessere Bildungsergebnisse, als staatliche Schulen. (Vgl. Thomas Schirrmacher: Bildungspflicht statt Schulzwang, S. 54 ff.)

9. Schule und Schulalltag werden von politischen und parteipolitischen Zielen bestimmt, die je nach aktueller Zusammensetzung der Regierung immer wieder wechseln.

10. Der Schulzwang ist ein Kind des Absolutismus, der dem Heranziehen von gehorsamen Untertanen dienen sollte. Dies dürfte als nicht mehr zeitgemäß eingestuft werden. (Vgl. Thomas Schirrmacher: Bildungspflicht statt Schulzwang, S. 75 ff.)

Eine weitreichende Problematik an der zwangsweisen Einschulung eines Kindes in so jungen Jahren liegt auch darin, dass dieses unwiderlegbar unreife Geschöpf dem elterlichen Schutzbereich entrissen wird. Das Kind erleidet dadurch einen Vertrauensverlustkonflikt gegenüber seinen Eltern und damit auch gegenüber der restlichen Welt. Es wird damit angreifbar für jedwede Fremdbestimmung, wenngleich dieser Verlust des Urvertrauens bei den wohl meisten Kindern bereits durch den Kindergartenbesuch erfolgte.

Deshalb sind wir alle gefordert, wenn es darum geht, die Gedanken unserer Kinder wieder zu befreien. Dies kann nur dann gelingen, wenn jede Art von Zwang aus dem Bildungssystem genommen wird. Denn unter Zwang kann kein Kind, kann auch kein Erwachsener lernen oder Begeisterung für eine Sache entwickeln.

Eine Petition und weiterführende Informationen zum Thema finden Sie hier:

Bildungspflicht statt Schulzwang

Gelesen bei: http://www.journalalternativemedien.info/

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