Womit lässt sich die Idiotie der liberalen Elite erklären? – Mit ihrer Bildung!

Um an den Punkt zu gelangen, an dem man nicht mehr in der Lage ist sich vorstellen zu können, dass jemand für den Brexit oder Trump stimmen kann, braucht es ein jahrelanges, hartes und fehlgeleitetes Studium.

Genug! Genug! Monatelang schrieb die sogenannte liberale Elite Artikel, veranstaltete Radio- und Fernsehdiskussionen, gab (buchstäblich!) Predigten von sich und hielt Reden, in denen klar wurde, dass sie ein ernstes Problem damit haben, diese seltsamen Gestalten zu verstehen: Normale Menschen.

Die Elite amüsiert sich über die Beweggründe dieser Personen, die zu solch perversen Entscheidungen wie für den Brexit oder Trump in der Lage sind. Sind sie rassistisch, engstirnig, oder doch nur dumm? Worin auch immer der Grund liegen mag, eines ist sicher: Die normalen Menschen waren eine echte Enttäuschung.

Aber halt, meine Damen und Herren! Anstatt dessen sollten wir das Gegenteil machen. Wir sollten den normalen Menschen versuchen zu erklären, was die liberale Elite eigentlich so antreibt. Die Elite besteht auf einige sehr seltsame und verstörende Ansichten. Sind ihre Mitglieder hirngewaschen, arrogant, oder leben sie einfach nur so weit weg vom normalen Leben, dass sie nicht mehr begreifen, wie die Dinge laufen? Was treibt das liberale Elitentum an?

Warum sollte jemand Hillary Clinton unterstützen – eine rücksichtslose, charmfreie Washington Insiderin mit sozialistischen Tendenzen? Warum unterstützen die BBC, und ja, auch die meisten gebildeten Menschen so etwas, wie die EU – eine Organisation, die fast platzt vor lauter Selbstgerechtigkeit und auch Korruption; ein Laden, der den Euro in die Welt setzte, der wiederum Millionen Menschen in die Arbeitslosigkeit schickte; eine Organisation, die ein himmelschreiendes Demokratiedefizit kombiniert mit Inkompetenz bei den Themen Einwanderung und Wirtschaftswachstum?

Die Elite sollte doch eigentlich gebildet sein. Warum also verhalten sie sich so idiotisch?

Ah! Hier ist ein Hinweis. Es ist das Wort „gebildet“. Was bedeutet „gebildet“ heute eigentlich? Es bedeutet nicht, dass man eine Menge über die Welt weis. Es bedeutet, dass ihre Lehrer sie mit gewissen Ansichten und Annahmen überflutet haben. Sie wurden von Menschen ausgebildet, die selbst ebenfalls nur wenig Erfahrung mit der echten Welt hatten. Sie wurden mit bestimmten Vorstellungen indoktriniert. Das folgende sind einige davon.

Sie haben ihnen beigebracht, dass der Kapitalismus inhärent böse sei. Es handelt sich dabei um etwas, das umfassend von einer altruistischen Regierung kontrolliert werden muss, oder zumindest auf ein Minimum reduziert gehört. Gleichzeitig ist das Anstreben von Gleichheit gut. Das sind wahrlich wunderliche Dinge, die den gebildeten Menschen da beigebracht werden, wenn man bedenkt, dass die letzten 100 Jahre eine brutale Lektion darin waren, dass das Gegenteil zutrifft.

Der Drang nach Gleichheit brachte den Terror in die Welt, kostete dutzenden Millionen Menschen das Leben und verursachte katastrophale wirtschaftliche Krisen. In den letzten 30 Jahren dagegen, seitdem China und Indien zunehmend kapitalistisch werden hat der selbe verteufelte Kapitalismus für die größte Armutsreduktion aller Zeiten gesorgt. Ihnen mag das vielleicht nicht bekannt sein, aber das wird in den Hörsäälen nicht unterrichtet. Dort spricht man vielmehr davon, wie sehr Stalins Fünf-Jahrespläne ein durchschlagender Erfolg waren! Die wissenschaftliche Welt ist überwältigend links und die Lehrbücher haben eine linke Tendenz. Entweder sie verdrehen Fakten, oder sie lassen diese gleich ganz weg.

Der Elite wurde Glauben gemacht, dass es die Regierung besser kann. „Marktversagen“ wird gelehrt; „Versagen im öffentlicher Sektor“ dagegen nicht. In meinem eigenen Fachgebiet wird ihnen beigebracht, was am Großbritannien des 19. Jahrhunderts alles schrecklich war, bis die Regierung einschritt und alles gutmachte mit seinem ewig wachsenden Sozialstaat. Die Bedeutung von Wohlfahrtsvereinen, Freiwilligenkrankenhäusern und so weiter wird einfach übergangen.

Alles Blödsinn – so die linke Propaganda. Fehlgeleitete Bildung dieser und anderer Arten färbt sich sogar auf jene ab, die nicht Politik oder Geschichte studieren. Über die Times und den Guardian bekommt jeder etwas davon ab, oder in Amerika über die Washington Post oder die New York Times. In Großbritannien verbreitet die BBC über Radio 4 Universitätspropaganda mit anderen Mitteln.

Gleichzeitig werden von Kindesbeinen an Umweltbewusstsein und Recycling als Doktrin verabreicht, anstatt sie als diskutable Themen zu behandeln. Meine Kinder mussten ihrer Schule mitteilen, ob sie mit dem öffentlichen Nahverkehr zur Schule kamen (gut), mit dem Fahrrad (exzellent), oder mit dem Auto (böse).

Junge Menschen entkommen dieser Propaganda nicht einmal dann, wenn sie Sprachen studieren. Meine Tochter studiert Französisch und muss Aufsätze darüber verfassen, wie toll doch Recycling ist. Das Durchdiskutieren von Gegenargumenten bleibt völlig außen vor. Tatsächlich werden auch keinerlei Zahlen genannt, auf denen man dann Gegenargumente aufbauen könnte.

So etwas nennt man Anti-Bildung:

Beibringen, was man zu denken hat. Alles wird einem vorgeschrieben, als wäre es ein Bildungsweg in der Sowjet Union. Dort aber verstanden viele wenigstens, dass sie nicht alles glauben sollten, was ihnen erzählt wird. Hier dagegen ist die Propaganda subtiler und deswegen verfügen die Studenten kaum über einen Schutzschild dagegen.

Eines der wichtigsten Dinge, was man an Schule und Universität beigebracht bekommt ist, dass man sich niemals, unter keinen Umständen, des Rassismus verdächtig machen darf.

Es genügt nicht, Menschen aller Rassen mit Respekt zu begegnen. Heute muss man sogar noch weniger verdächtig wirken als Cäsars Frau. Das ist teilweise der Grund, weshalb die Elite gegen den Brexit war. Sie konnten es nicht ertragen, dass jemand denken könnte, sie würden den Austritt aus rassistischen Gründen unterstützen. In den Köpfen der liberalen Elite wäre das am allerschlimmsten. In Erweiterung dieser Vorstellung würden sie es auch hassen, wenn man sie als insular und nach innen blickend wahrnehmen würde. Ja, ich weis, dass viele auf der Brexitseite besonders global und nach außen blickend eingestellt sind, allerdings haben die Brexitgegner ganz einfach den Brexit mit insular gleichgesetzt. Sonst hätte es ihre Eigenperspektive als Internationalisten verletzt.

Eine weitere zentrale Säule in ihrem Dogmensystem ist, dass Frauen unterdrückt waren, unterdrückt sind und, was die Zukunft betrifft, es keine Grenzen geben darf beim Herstellen ihrer absoluten Gleichheit mit Männern – also, dass sie über genauso viele Direktorenposten, militärische Abzeichen und ausnahmslos alles andere verfügen. Die feministische Doktrin durchdringt die Elite so sehr, dass ihre Mitglieder einfach annahmen, dass alle Frauen in den USA automatisch gegen Trump stimmen würden, nachdem seine vulgären und arroganten Bemerkungen über Frauen ans Licht kamen. Die Elite dachte da ernsthaft, der „Ofen sei aus“ für Trump. Normale Frauen waren anderer Ansicht. Die Mehrheit der weißen Frauen hat Trump gewählt.

Normale Menschen werden der selben Indoktrination ausgesetzt, wie die Elite. Sie bekamen nur einfach weniger davon ab. Sie waren nicht ganz so lang in den Händen von Propagandisten und haben das wahre Leben etwas länger erlebt. Sie lesen keine „Qualitätsmedien“ und hören auch kein Radio 4. Sie schauen Sky Sports und Strictly Come Dancing. Ihr Verständnis der Welt orientiert sich mehr an dem, was sie selbst sehen und erleben.

Die erweiterte Bildung der Elite in den Kernglaubensbereichen erklärt, warum sie für den Verbleib und Clinton waren. Sie stimmten für den Verbleib in der EU, da sie damit zeigten, dass sie keine Rassisten, sondern vielmehr tolerante Internationalisten sind.

Die Inkompetenz der EU hat sie dabei nicht abgeschreckt, da ihnen ein irrationaler Respekt für die Regierung beigebracht wurde – und das gilt selbst für die EU Regierung. Sie erachteten die EU auch als jene Institution, die ihrem Umweltbewusstsein besser nachkommen kann, als die gewählte britische Regierung. Man könnte fast schon sagen, sie wurden dazu ausgebildet, für den Verbleib zu stimmen.

Und auch Clinton hat sämtliche ihrer antrainierten Lämpchen zum leuchten gebracht. Die Elitemitglieder konnten ohne Mühe zeigen, wie sehr feministisch sie doch sind, indem sie zeigten, dass sie ihren Sieg wollten. Sie war auch die Verkörperung weiterer Säulen im Dogmensystem: Mehr Gleichheit, mehr Regierung und Antirassismus.

Man möchte jetzt denken:

„Können die denn nicht für sich selbst denken?“

Unglücklicherweise führt formale Bildung trotz der Erfordernis zum Denken oftmals dazu, dass das unabhängige Denken weniger wird, was insbesondere dann gilt, wenn es um Schlüsselbereiche des Glaubens geht. Wenn ein Mitglied der Elite beispielsweise beginnt nachzudenken und zum Schluss kommt, dass es in der Regel recht schwer ist, Mädchen für Modelleisenbahnen und Waffen zu interessieren, dann müssen sie diesen Gedanken schnell wieder wegdrücken. Einige Rebellen sind zwar noch immer in der Lage zu denken, aber es ist schon bemerkenswert, dass eine Menge Querköpfe wie etwa George Orwell und Pascal nie zur Universität gingen.

Wir müssen auch versuchen zu verstehen, warum Mitglieder der Elite so zornig werden, wenn es bei Themen wie dem Brexit oder Clinton Gegenmeinungen zu ihrer gibt. Teilweise liegt das in ihrer Vorstellung begründet, ein Anrecht darauf zu haben. Menschen sprechen von einer Anrechtskultur, wenn es um Menschen geht, die es für eine Selbstverständlichkeit halten, Sozialhilfe zu beziehen.

Und auch die Elite verfügt über eine eigene Anrechtskultur. Sie denken, das Studium der englischen Literatur in Durham würde sie dazu befähigen, die Welt besser zu verstehen, als ein Klempner aus Croydon.

Sie halten sich für überlegen und meinen daher, dass sich ihre Ansicht durchsetzen muss. Sie halten sich auch für moralisch überlegen, da sie über Ansichten verfügen, von denen ihnen gesagt wurde, sie seien vorbildlich. Jeder, der auch nur den Anschein macht, diese Ansichten nicht zu teilen, der muss notwendigerweise ein Sünder sein, oder wurde widerwärtigerweise von der Daily Mail oder einer anderen Teufelsfratze verführt.

Für die Elite ist es absolut unvorstellbar,
dass der Teufel am Ende gewinnen könnte.

Sie sind vorbildlich. Sie wissen es am besten. Sie sind die Auserwählten. Sie tun nur so, als würde die Demokratie ihnen etwas bedeuten. Sie erwarten und beabsichtigen, am Ende zu gewinnen.

Gelesen bei: https://brd-schwindel.org

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5 Kommentare zu “Womit lässt sich die Idiotie der liberalen Elite erklären? – Mit ihrer Bildung!

  1. DENKEN lernt man bereits in der frühesten Kindheit – schon vor der Schule. Wer es bis dahin nicht gelernt hat – hat kaum Chancen mehr, es je zu „lernen.“
    Genauso verhält es sich mit dem Selbstwertgefühl. Es wird einem kleinen Menschen schon sehr früh vermittelt. oder gar nicht.
    Vielleicht auch durch ein tiefeingreifendes Erlebnis.
    Die allermeisten Kinder werden schon sehr früh dazu erzogen, sich anzupassen und zu funktionieren.
    Das Urvertrauen wird dadurch zerstört.
    Danach hat man leichtes Spiel, dieses Kind nach seinen eigenen Wünschen zu formen und zu manipulieren.
    Da ein Kind auf die Liebe eines Menschen angewiesen ist,wird es alles tun , um diese Liebe nicht zu verliere.
    So einfach ist das.

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    • Was das Denken angeht, dem stimme ich zu – nicht aber dem Selbstwertgefühl. Es soll tatsächlich Eltern geben die nichts oder nicht viel dafür tun daß der eigne Nachwuchs welchen entwickelt und dennoch besteht die Möglichkeit daß das Urvertrauen bestehen bleibt. Bei einem mehr, beim anderen weniger.

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      • Ja natürlich – durch Vorleben und Begleiten des Kindes – nicht dadurch, dass man an dem Kinde herum erzieht, sonder es sich entwickeln lässt.
        Aber was tut man heute in den meisten Fällen?
        Man muss sich anständig benehmen und sich anpassen, um später einen Job zu bekommen.

        Ein Beispiel aus meiner Kindheit: Ich bin niemals gebeten worden , mein Zimmer aufzuräumen. Aber wenn ich dann verzweifelt etwas suchte, meinte mein Vater:
        “ Vielleicht solltest du mal ein bisschen Ordnung schaffen.“
        Eine Empfehlung war das. Er überließ die Entscheidung mir und er machte sich auch nicht auf die Suche, meinen verschluderten Krempel zu suchen.

        Ein andermal habe ich meinen Vater provoziert, (das konnte ich schon als kleines Mädchen gut.) dass meine Freunde Peter und Paul dass aber wüssten, was er mir nicht erklären konnte. Darauf sagte mein Vater: „Dann frage doch Peter und Paul; lieber wäre es mir aber, wenn du dir die Frage selber beantworten würdest.“
        Da war ich sieben Jahre alt.
        So, jetzt kommen Sie.!
        Nach Freud sollen bereits mit 5 Jahren alle wichtigen Prozesse abgeschlossen sein.
        Das kann man glauben oder auch nicht. „Glauben_ ist_ nicht_ wissen.“
        Es gibt Befürworter – es gibt Gegner, wie immer. Und mit Recht!
        Nord und Süd – Ost und West.
        Ein schönes Wochenende , viele Grüße aus Berlin und bis bald

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      • Bei einem selbst erzogenen Kind sehr glaubwürdig – überlässt man aber dem Staat die Erziehung, sieht das ganz anders aus. Die meisten großen Menschen (absichtlich nenne ich sie nicht Erwachsene) überlassen das aber gerne anderen. Wieviele Kinder im Vorschulalter sind denn z.B. heutztage in der Lage die simpelsten Dinge wie Schnürsenkel binden, sich selbstständig anzuziehen, mit Messer und Gabel essen essen etc.pp.? eine vernünftige Aussprache sucht man teilweise auch vergeblich… traurig!
        Beste Grüße nach Berlin.

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      • Da haben Sie leider recht. Traurig – aber wahr.
        „Die meisten großen Menschen ……..“Nach , ob ich die als groß bezeichnen würde….
        Ich habe mit 4 Jahren meinen 1. Hobel in der Hand gehabt, den ich immer noch besitze.
        Aber das war auch nicht immer lustig. Meine armen Fingerkuppen…..

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