Einen friedlichen Übergang

Auch wenn bei uns das neue Jahr erst mit dem Hochneujahr einher geht, möchte ich meinen Lesern einen guten und friedvollen Übergang wünschen.

wildejagd1

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Lass noch vor dem Jahreswechsel diese Dinge los… und es wird ein schönes 2017

Wäre es nicht schön, ein paar dieser Dinge abzulegen, den Rucksack Schritt für Schritt ein bisschen leichter zu machen?

Die Schultern krumm, die Atmung schwer, der Rücken gebeugt unter der Last von tausend Aufgaben und Stress und Sorgen und alten Gefühlen und fremden Ansprüchen und Erwartungen. So verbiegen und schleppen wir uns durch die Tage. Und können auch in den Nächten nicht vergessen, wie schwer das alles auf uns liegt.

Die wenigsten Schwierigkeiten können wir mal eben so loslassen wie einen Tischtennisball: Hand öffnen und weg isser, für immer. Einiges braucht Zeit und Raum, will vielleicht erst noch mal richtig zugelassen werden, bevor es uns loslässt.

Irgendwann müssen wir jedoch anfangen, wenn wir (los)gelassener durchs Leben gehen wollen.

Also warum nicht jetzt, noch vorm neuen Jahr?

Lassen wir das Gefühl los, mit uns würde was nicht stimmen oder wir seien nicht gut genug.

Lassen wir die Gedanken los, die uns runterziehen statt Mut und Kraft zu spenden. Selbsthass bringt einen nie weiter.

Lassen wir die Reue los, die uns schon ewig quält. Wir hätten es besser gemacht, hätten wir es besser gekonnt.

Lassen wir den Glauben los, dass alle anderen besser dran und erfolgreicher und glücklicher seien als wir.

Lassen wir die Meinung los, dass wir ganz woanders sein sollten als da, wo wir gerade sind. Hier ist genau der richtige Ort für jetzt.

Lassen wir den Irrglauben los, unsere großen Träume seien unwichtig oder kindisch.

Lassen wir das schlechte Gewissen los, die Dinge tun zu wollen, die uns wirklich am Herzen liegen.

Lassen wir den Drang los, es allen recht zu machen. Weil auch wir und unsere Bedürfnisse wichtig sind, und weil es egal ist, ob uns jeder mag (ist ja ohnehin nie so).

Lassen wir das Schwarz-Weiß-Denken los. Die Wahrheit liegt fast immer dazwischen.

Lassen wir’s los, mehr und mehr und noch mehr zu tun, bis sogar unsere Terminkalender um Gnade flehen. Atmen wir durch und sagen: Es ist genug.

Lassen wir’s los, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Übernehmen wir Verantwortung für uns und unser Leben – ändern wir oder akzeptieren, was ist.

Lassen wir unsere Ex-Partner los. Betrügen wir unsere Zukunft nicht mit unserer Vergangenheit, wie es ein Schriftsteller ausdrückte. Schreiben wir neue Kapitel, statt dieselben öden alten wieder und wieder zu lesen.

Lassen wir die sinnlosen Versuche los, andere Menschen zu ändern. Manche ändern sich nie. Und der Rest nur, wenn er es selbst entscheidet.

Lassen wir die Sorgen los, so gut wie’s eben geht. Wir müssen Vieles ohnehin so nehmen, wie es kommt.

Lassen wir das ewige Warten los, denn Neues wird uns immer etwas Angst machen. Nehmen wir einfach einen kleinen Schritt, und dann den nächsten.

Ich weiß ja nicht, wie’s Dir geht.

Aber wenn wir uns auch nur von ein paar dieser Dinge ein bisschen befreien lernen … dann könnte das doch ein sehr, sehr schönes 2017 werden.

Loslassen und glücklich sein!

Gelesen bei: alpenschau.com

Die Neujahrsansprache der Rautenratte

 

Die Neujahrsansprache der Rautenratte im Wortlaut und farblich gekennzeichnet meine ungefragten Äußerungen dazu.

«Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Was soll das denn? Gestern Pack und heute die Lieben? Oder meint sie etwa das deutscheVolk gar nicht?

2016 war ein Jahr schwerer Prüfungen. Darüber möchte ich heute Abend zu Ihnen sprechen – aber auch darüber, warum ich trotz allem für Deutschland zuversichtlich bin und warum ich so sehr von den Stärken unseres Landes und seiner Menschen überzeugt bin.

Soll sie meinetwegen von der brd reden, aber selbst dann ist es immer noch unglaubwürdig.

Die schwerste Prüfung ist ohne Zweifel der islamistische Terrorismus, der auch uns Deutsche seit vielen Jahren im Visier hat. 2016 griff er uns mitten in unserem Land an: in Würzburg, in Ansbach und vor wenigen Tagen erst am Weihnachtsmarkt hier an der Gedächtniskirche in Berlin.

Falsch. Die schwerste Prüfung hatten wir schon am 22.11.2005 – wird Zeit daß man sich dem entledigt…

Und – ja – es ist besonders bitter und widerwärtig, wenn Terroranschläge von Menschen begangen werden, die in unserem Land angeblich Schutz suchen. Die genau deshalb die Hilfsbereitschaft unseres Landes erlebt haben und diese nun mit ihren Taten verhöhnen. Wie sie auch diejenigen verhöhnen, die tatsächlich unseren Schutz brauchen und verdienen.

Was für eine gequirlte Scheisse! 

Was also ist dann mit der Zuversicht, von der ich zu Beginn sprach? Zuversicht inmitten der tiefen Trauer um die Toten und Verletzten?

Ob sie weiß was das Wort überhaupt bedeutet?

Ich meine, wir konnten sie hier in Berlin und in vielen anderen deutschen Städten gerade in diesen schweren Tagen spüren: in dem Trost, den wir spenden oder bekommen können.

Bekommt es nicht auf die Reihe ihre verlogenen Beileidsbekundungen frei vorzutragen aber was von Trost faseln…

Und in einer festen Entschlossenheit, der Welt des Hasses der Terroristen unsere Mitmenschlichkeit und unseren Zusammenhalt entgegenzusetzen.

Zusammenhalt aus ihrem Munde? Lächerlicher gehts kaum noch.

Indem wir unserem Leben und unserer Arbeit nachgehen, sagen wir den Terroristen: Sie sind Mörder voller Hass, aber wie wir leben und leben wollen, das bestimmen nicht Sie. Wir sind frei, mitmenschlich, offen.

Slaverei, wenn auch moderne, hat nicht zwingend was mit Leben zu tun, für die meisten jedenfalls nicht. Oder will die Irre etwa damit aussagen daß die nichtarbeitende Bevölkerung unmenschlich, verschlossen und unfrei ist?

Auch indem wir zum Beispiel mit den Bildern des zerbombten Aleppo in Syrien vor Augen noch einmal sagen dürfen, wie wichtig und richtig es war, dass unser Land auch im zurückliegenden Jahr denjenigen, die tatsächlich unseren Schutz brauchen, geholfen hat, hier bei uns Tritt zu fassen und sich zu integrieren.

Welche Bilder meint sie? Die die aus dem Zusammenhang gerissen, bearbeitet, gestellt oder eine vollkommen andere Situation meinen?

Nachdem sie allen Abschaum hierher hin eingeladen hat, sind es ihre Gäste und die kann sie alle mit zu sich Nachhause mitnehmen oder besser noch sie geht auf direktem Wege mit in eins der Löcher aus denen sie gekommen sind – denn es ist mehr als fraglich ob ein normal und vernünftig denkender Mensch noch irgendjemand fremdartiges in seine Wohlfühlzone lassen möchte. Da kann die Irre aus der Hauptstadt winseln was sie will.

Das alles – es spiegelt sich wider in unserer Demokratie, in unserem Rechtsstaat, in unseren Werten.

Welche Demokratie? Rechtsstaat? Eher rechtsabdriftender Staat. Werte? Du weißt doch gar nicht was das ist!

Sie sind der Gegenentwurf zur hasserfüllten Welt des Terrorismus, und sie werden stärker sein als der Terrorismus. Wir gemeinsam sind stärker. Unser Staat ist stärker.

Ich breche gleich ins Essen.

Unser Staat tut alles, um seinen Bürgern Sicherheit in Freiheit zu gewährleisten.

Zwingt sich die Frage auf: Von welchem Staat faselt sie da?

Diese Arbeit ist nie beendet, und gerade in diesem Jahr haben wir den Sicherheitsbehörden viel neue Unterstützung gegeben. 2017 werden wir als Bundesregierung dort, wo politische oder gesetzliche Veränderungen nötig sind, schnellstens die notwendigen Maßnahmen in die Wege leiten und umsetzen.

Totale Überwachung hübsch zu verpacken funktioniert eher weniger.

Viele verbinden mit diesem Jahr 2016 auch das Gefühl, die Welt insgesamt sei aus den Fugen geraten oder das, was lange Zeit als Errungenschaft galt, sei jetzt in Frage gestellt. Die Europäische Union zum Beispiel. Oder gleich die parlamentarische Demokratie, die sich angeblich nicht um die Interessen der Bürger kümmere, sondern nur dem Nutzen einiger weniger diene.

Das europäische Uniondingens war von Anfang an zum Scheitern verurteilt, da ändert auch eine Zahl nichts dran.

Muß an mir vorbeigegangen sein, daß man sich um die Interessen der Bürger hierzulande kümmert.

Was für Zerrbilder.

Ob sie es auch erkennt?

Ja, Europa ist langsam. Es ist mühsam. Es hat tiefe Einschnitte wie den Austritt eines Mitgliedsstaats hinzunehmen. Und – ja – Europa sollte sich auf das konzentrieren, was es wirklich besser kann als der nationale Staat.

Ach herrje – tätigt man tagelange Staatstrauer wenn die nächsten das Eu-Ding verlassen?

Aber nein – wir Deutschen sollten uns niemals vorgaukeln lassen, eine glückliche Zukunft könnte je im nationalen Alleingang liegen.

Warum nicht?

Wo Europa – wie im globalen Wettbewerb, beim Schutz unserer Außengrenzen oder bei der Migration – als Ganzes herausgefordert wird, muss es auch als Ganzes die Antwort finden – egal wie mühsam und zäh das ist. Und wir Deutschen haben jedes Interesse daran, eine führende Rolle dabei zu spielen.

Kann man „Schutz der Außengrenzen“ noch anders definieren?

Ein Zerrbild ist es auch, das manche von unserer parlamentarischen Demokratie zeichnen. Doch sie ist stark. Sie ermöglicht Mitwirkung und Mitsprache. Sie akzeptiert, nein, sie fordert Widerspruch und Kritik. Kritik, die friedlich und im Respekt vor dem einzelnen Menschen daherkommt, die Lösungen und Kompromisse sucht und nicht ganze Gruppen ausgrenzt.

Mitwirkung und Mitsprache von wem?

Ausgrenzung darf es nach ihrer Aussage dann wohl nur bei denen geben die sich trauen die Wahrheit zu sagen und Misstände öffentlich anprangern…

2017 ist auch das Jahr der nächsten Bundestagswahl. Ich werde mich für eine politische Auseinandersetzung einsetzen, bei der wir über vieles leidenschaftlich streiten werden, aber stets wie Demokraten, die nie vergessen, dass es eine Ehre ist, unserer Demokratie und damit den Menschen zu dienen.

Ich habe einen besseren Vorschlag: Nimm den Hut und geh!

Zu dem, was mir Mut für unser Deutschland macht, gehört auch unsere soziale Marktwirtschaft. Sie lässt uns Krisen und Veränderungsprozesse besser meistern als jedes andere Wirtschaftssystem auf der Welt.

Das „Dein Deutschland“ hat sie sich längst  verwirkt!

Noch nie hatten so viele Menschen Arbeit wie heute. Unsere Unternehmen stehen überwiegend gut da. Unser wirtschaftlicher Erfolg gibt uns die Möglichkeiten, unser Sozialsystem zu stärken und all denen zu helfen, die Hilfe brauchen. Ab morgen treten zum Beispiel wichtige Verbesserungen in der Pflege in Kraft.

Ich tendiere gerade dazu meine gute Kinderstube zu verlieren… Noch nie waren soviele Menschen im modernen Sklavensystem verankert müsste es heißen und wenn hier Unternehmen gut dastehen, hat das ganz bestimmt weniger was mit den Machenschaften um die Rauentenratte zu tun.

Verbesserung in der Pflege die sich vermutlich kaum jemand leisten kann? Von all denjenigen die am bzw. unterm Existensminimum leben müssen ob Arbeiter, Rentner oder Kinder die werden tunlichst nicht erwähnt. Warum?

Mut machen mir auch der Enthusiasmus und Erfindungsgeist, mit dem in deutschen Unternehmen und an unseren Hochschulen für die Zukunft geforscht und entwickelt wird. Ob neue Energien oder die Digitalisierung – wir haben auf allen Gebieten die Chance, nicht Getriebene zu sein, sondern zu denen zu gehören, die die neuen Wege entdecken und bestimmen.

Huldigung der naturverachtenden Windkrafträder? Spionage mittels Handtelefonen? Darauf kann man wahrlich stolz sein…

Dafür braucht es einen offenen Blick auf die Welt und Selbstvertrauen – in uns und unser Land.

Dafür brauchts Drogen unbekannter Herkunft!

Zusammenhalt, Offenheit, unsere Demokratie und eine starke Wirtschaft, die dem Wohl aller dient: Das ist es, was mich für unsere Zukunft hier in Deutschland auch am Ende eines schweren Jahres zuversichtlich sein lässt.

Seit wann interessiert die Irre sich für alle? Alle was eigentlich genau?

Keiner dieser Werte ist uns einfach so gegeben. Für jeden werden wir auch 2017 arbeiten müssen, alle gemeinsam, jeder nach seinen Möglichkeiten – und diese Arbeit wird sich lohnen.

War klar – sie labert gequirlte Scheisse und lässt andere machen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien von Herzen ein frohes neues Jahr, Glück, Gesundheit und Gottes Segen.»

Ich arbeite noch daran was ich ihr wünsche…

Rede gefunden bei: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Warum wir uns keinen „Guten Rutsch“ wünschen

Es ist mittlerweile schon zur Gewohnheit geworden, dass man seinen Freunden, Arbeitskollegen und Bekannten einen “guten Rutsch”, zwischen den Jahren, wünscht! Manch Einer glaubte vielleicht, dass ein guter Rutsch etwas mit der Jahreszeit Winter, in der es glatt und kalt ist, zu tun hat. Weit gefehlt!

Was die Meisten nicht wissen ist, dass der “gute Rutsch” aus dem jüdischen stammt und nichts mit dem deutschen Kulturwesen zu tun hat! Es ist beschämend, dass wir Deutschen dies als “Glückwunsch” benutzen. Auch in volkstreuen Kreisen wird dies durch Unwissenheit viel zu oft verwendet. Dies möchten wir beenden!

Woher stammt der “Gute Rutsch” nun?

Die Welt schreibt am 1.1.2012 hierzu:

„Das jüdische Neujahr heißt Rosch ha Schanah, wörtlich übersetzt „Kopf des Jahres„. Auf Jiddisch wünscht man sich in der Zeit vor und nach dem Feiertag „a git Rosch“ (einen guten Kopf). Man kann davon ausgehen, dass der „gute Rutsch“ aus einem weitläufig missverstandenen „git Rosch“ entstand.“

Der erste Jahrestag im jüdischen Kalender ist der “Rosh ha-Shana”. Im Jüdischen und später auch im Deutschen verwandelte sich “Rosh” allmählich in “Rutsch”, was heute missverstanden wird. Mit dem jüdischen Neujahrsfest wird eine Zeit der Reue und Umkehr eingeleitet, die am Yom Kippur, dem Versöhnungstag, endet. Während eine Vielzahl jüdischer Feiertage ihren Ursprung aus historischen Ereignissen haben, sind “Rosh ha-Shana” und “Yom Kippur” religiöse Feste.

Nach der Tradition wird am Rosh ha-Shana (=Beginn des Jahres) das Buch des Lebens aufgeschlagen und ein Urteil über den Lebenswandel der Menschen geschrieben. Die darauf folgenden zehn Tage dienen der Reue, Umkehr und Versöhnung. Streitigkeiten und Unfrieden sollen beseitigt und schlechte Gedanken bereut werden. Der “Yom Kippur”, ist das höchste religiöse Fest im Judentum. An ihm wird das Urteil besiegelt und das Buch geschlossen. Als Erkennungsmerkmal dieser “heilgen, jüdischen Zeit”, werden während dieser Dauer die Synagogen in weißer Farbe gehalten. Am Tag des “Yom Kippur” wird aus dem Buch Jona gelesen:

“Der Prophet Jona sprach vor den Bewohnern der Stadt Ninive vom göttlichen Strafgericht. Die Menschen bereuten ihre Sünden und wurden gerettet.”

Was bedeutet dies nun für uns?

Wer an Silvester einen guten Rutsch wünscht, wünscht dem Anderen nichts anderes, als einen guten, reuevollen und jüdischen Jahresbeginn. Dies entspricht weder unserem Kulturkreis noch unserem Brauchtum. Daher wünschen wir allen aufrechten Deutschen einen guten Start ins Kampfjahr 2017.

Gelesen bei: https://brd-schwindel.org

Was passiert, wenn wir so weiter machen?

Jeder hat diese Momente im Leben, in denen man stumm ist.
Dieser Moment, wenn die Gedanken kreisen und du dann fast daran zerbrichst…

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Heute besitzen 50 Einzelpersonen so viel wie die abgehängte Hälfte der Menschheit.
Wollen wir in einer solchen Welt wirklich leben und die kannibalische Weltordnung weiterhin ertragen, in der die Oligarchen des globalisierten Finanzkapitals über Hunderte von Millionen im Elend lebender Menschen herrschen? Nein! Dann kämpfe!
Jean Ziegler liefert uns die intellektuellen Waffen für diesen Kampf… hier weiter.

Das System – Hast du dich noch nie gefragt, was passiert,
wenn wir so weiter machen?

In den zahllosen Nächten, wo du wach im Bett liegst? Im Dunkeln, wenn alles still ist.

Ich glaube dir nicht, wenn du jetzt Nein sagst! 

Dieser kurze Moment, wenn du darüber nachdenkst und merkst, wie kaputt alles ist. Du denkst darüber nach, es macht dich wütend vor Traurigkeit. Denn du hast die gequälten Tiere gesehen, die hilflosen Menschen.

Du hast die Verzweiflung gesehen und in diesem Moment hast du auch dich gesehen. Du hast dich damals genau so gefühlt…und du hattest dir gewünscht, dass dir jemand hilft. Jetzt hättest du die Möglichkeit, diesem Geschöpf zu helfen. Doch du drehst dich um und gehst. – Du widersprichst mir und sagst, du würdest helfen. Und ich kann dir nur wieder sagen, dass du lügst. Wieso?

Weil deine Heimat – die Erde – auch so ein gequältes Wesen ist und du weißt, was zu tun ist, um zu helfen. Doch du machst weiter, als wäre nichts gewesen. So wie es die anderen mit dir gemacht haben. So machen sie es alle, sie denken, es gäbe noch andere, die helfen.

Jedoch denken nun alle so.

Was dazu führt, dass wir blind, stumm und taub geworden sind. Gefangen im Denken der Masse. Wir sehen zwar, was passiert.
Wir sehen zu, wie Arten aussterben, Lebensräume zerstört werden und Menschen sterben.
Doch wir sind schon zu kalt geworden. Wir wurden kalt durch die Gesellschaft, das System.

Und weil wir alle die Gesellschaft sind, sind wir alle die Schuldigen.

Die Henker der Welt. Unser System bedeutet eine Familie zu gründen, hoch oben auf der Karriereleiter zu stehen und modisch angezogen zu sein. Wir leben viel zu egoistisch dadurch und alle glauben, dass es so sein muss. Hast du jemals daran gedacht, es anders zu machen? Hast du mal daran gedacht, wie es wäre, wenn wir, wir alle, eine einzige Familie wären?

Ohne sich etwas daraus zu machen, welche Kleider der Mensch dir gegenüber trägt, welche Hautfarbe er hat oder welche Musik ihm gefällt? Was, wenn niemand mehr so egoistisch wäre? Stell dir vor, welches Leid dadurch verhindert werden könnte! Und das allein mit Verstand, Akzeptanz und Verständnis. Alles, was wir machen müssen, ist einmal nachdenken und hinterfragen. Das ist nichts, was man lernen müsste. Doch das System hat uns gelehrt, diese Gefühle auszublenden und zu unterdrücken.

Das nur, weil dir gesagt wurde, dass du für dich kämpfen musst, dass du einmal viel Geld brauchst. Du dachtest, dass das richtig ist, weil es ja alle so machen. Du hast dich angepasst, wie alle!

Welchen Sinn hat es, sich zu bekriegen?

Wieso stürzen sich Tausende in den Tod, nur weil eine Person den Krieg erklärt? Weil sie nicht nachgedacht haben. Wir wurden zu seelenlosen Wesen, die nur noch mit dem Ziel leben, immer mehr und mehr zu wollen, viel Macht und Geld sei der Schlüssel zum Erfolg.

Berühmt werden! Ja, dann, dann hast du es geschafft! Alles, was du je haben wolltest, kannst du dir jetzt leisten, alles außer Liebe, Freunde und alles außer Frieden.

Du bekommst jedoch Bewunderung. Jedoch fühlst du dich viel einsamer als der Bauer, dem du dein Bauland abgekauft hast. Und am Schluss hast du dein ganzes Leben damit verbracht erfolgreich zu sein, ohne dabei zu merken, dass du mehr zerstört als aufgebaut hast. Dabei hast du völlig vergessen, was mit deinem Zuhause passiert ist. Weil du keine Zeit hattest und dir nie jemand beigebracht hat, wie wichtig Mutter Erde ist.

Manchmal, da diskutierst du in der Pause mit deinen Arbeitskollegen, über Naturkatastrophen, über den Klimawandel. Jedoch sprecht ihr immer um das gleiche herum, ohne wirklich zu wissen (wissen zu wollen), was die Lösung für das Problem wäre.

Aber es interessiert dich auch nicht sonderlich, da die Pause bald vorüber ist. Du kannst die Dinge ja eh nicht ändern. So wie du leben Millionen Menschen auch. Kalt und abgestumpft durch das System! Viele Menschen wurden so, was dazu führt, dass Konzerne, Politiker, Präsidenten, alle, die Macht besitzen, die Natur gnadenlos ausbeuten!

Du bekommst die meisten Dinge zufällig mit, da du zu sehr beschäftigt bist mit dir. Du wirst deinen Kindern, die du einmal in der Woche siehst, auch beibringen, dass sie Erfolg haben müssen!

Du hast dich nie gefragt, ob du wirklich glücklich bist. So schließt sich der Kreis. Bis zu diesem Tag, an dem es keine Rohstoffe mehr gibt, keine Tiere und Wälder.

Wenn die Welt überfüllt ist mit konsumgeilen Menschen, die sich dann fragen werden, wie das überhaupt möglich sei. Wir haben doch alles so gut geplant und organisiert!

Doch dann ist es zu spät. Die Menschen werden einsam sterben! Auf einer Erde, die einst farbig war! Dort, wo früher Wälder waren, würden dann Betonhäuser stehen. Wir hätten die Chance gehabt, in Frieden zu leben. Im Gleichgewicht mit der Natur!

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich, dass wir dazu da sind, alles kaputt zu machen!

Ich wünsche allen Lesern ein friedliches Jahr 2017 – auch wenn das zynisch klingt in diesen Zeiten!

Gelesen bei: https://lupocattivoblog.com
 

 

Es wurde alles gesagt … vielleicht aktueller denn je …

ERWACHE!

Mal über ein paar dieser Sätze nachdenken 😉

„Wir leben in einem Land, in dem mehr Schranken stehen, als es Wege gibt
Mehr Mauern als Brücken, die Stimmung ist negativ
Und die Alten fragen warum rauch ich täglich Weed
Und warum sind ich und meine ganze Generation so depressiv?
Wir sind jeden Tag umgeben von lebenden Toten
Umgeben von Schildern, die uns sagen, Betreten Verboten!
Umgeben von Skinheads, die Türken und Afrikanern das Leben nehmen
Während Bullen daneben stehen, um Problemen aus dem Weg zu gehen
Umgeben von Ja-Sagern, die alles nur nachlabern
Denen kaltes, dunkles Blut pumpt durch die Schlagadern
Umgeben von Kinderschändern, die grad mal Bewährung kriegen
Genau wie die scheiß Nazis, deren Opfer unter der Erde liegen
Hat dieses Land wirklich nicht mehr zu bieten
Als ein paar Millionen Arschgesichter mit ’ner Fresse voller Hämorrhoiden?
Die meinen, dies Land sehr zu lieben, doch sind nicht sehr zufrieden

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Die Wölfe unter den Schafen

~ANDERSmensch~

Es gibt Schafe. Und es gibt Wölfe. Das sind die zwei Kategorien, in die sich die Menschheit teilt. Wölfe bevorzugen das Rudel oder streifen sogar als Einzelgänger durch die Welt. Sie sind wach und wachsam, treiben die Schafherde vor sich her, lassen sie nicht zur Ruhe kommen. Schafe hingegen folgen gedankenlos der Herde, sind systemhörig, befinden sich in einem Dämmerschlaf.
Systemhörige Gehirne können weder an ihre eigene Versklavung noch an die Tatsache einer Weltverschwörung glauben – sie wurden darauf trainiert und konditioniert, für das Lügengebäude ihrer Welt zu kämpfen. Es ist ihre Aufgabe, dieses System bis aufs Blut zu verteidigen, selbst wenn dieses für sie schädlich ist. Ihr Glaube stützt sich allein auf die Lügen der Wissenschaft, der Politik und der Medien. Folgsam sind sie. Soldaten in Zivil, mit eingeschränktem Neocortex und betäubtem präfrontalem Cortex ist es ihnen nicht gegeben, das System als solches anzuzweifeln. Sie werden alles tun, um…

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Die zunehmende Verblödung des Menschen

~ANDERSmensch~

Wer sich bereits in einem Zustand wachen Bewusstseins befindet, dem wird in den letzten zehn Jahren folgendes Phänomen nicht verborgen geblieben sein: Der Großteil der Menschheit verblödet zunehmend.

– Woran liegt das?

Zum Einen liegt es wohl an dem irreführenden Glauben an Bildung. Menschen mit Schulbildung halten sich für intelligent, obwohl meistens das Gegenteil der Fall ist. Bildung zerstört einen wesentlichen Teil der ursprünglichen, natürlichen Intelligenz und Beobachtungsgabe des Menschen. Der Großteil dessen, was ein Kind in der Schule lernen muss, basiert auf Annahmen, Mutmaßungen, Pseudofakten und Lügen. Man sagt diesem Kind zum Beispiel, die Erde sei rund, die Geschichte der Evolution sei so oder so verlaufen, der Erdkern bestünde aus flüssigem Eisen, auf der Venus herrschten diese oder jene Bedingungen, man müsse besser, schneller, stärker, härter und schlauer sein als andere, um zu überleben, und das Kind muss all das glauben, weil es keine Möglichkeit hat, diese Aussagen zu…

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Eine (etwas andere) Weihnachtsgeschichte: Teil 2 – Julfest und Rauhnächte

Tagebuch eines Deutschen

Julfest-02.jpg Das Sonnenrad wird ins Tal hinunter gerollt, als Symbol der Wiedergeburt des Lichts

Gibt es irgendwo ein Gesetz, das besagt, man dürfte nach einer gewissen Zeitspanne die alten Bräuche und Rituale nicht mehr wiederbeleben?

NEIN!Gibt es nicht! Deshalb ist es auch völlig in Ordnung, wenn wir uns diesem Teil unserer Identiät wieder voll und ganz zuwenden. Je mehr die Zeit voranschreitet, desto offensichtlicher wird es, daß uns der verdrehte, lebensunerdrückende Schwarz-Weiß-Glaube der christlichen Kirche an den Rand der Vernichtung geführt hat.

Wie war das überhaupt möglich? Wie konnten wir so schnell die alten Bräuche und Traditionen vergessen? Uns von der Verbundenheit zur Natur und der Spiritualiät abwenden?

Es waren einfache, aber geniale Methoden von den christlichen Verbrechern und ihren Missionaren:

  1. Adaptierung der germanischen Feste und Anpassung selbiger zu deren eigenen, dunklen Zwecken: Germanische Feste wurden in christliche umbenannt, ebenso wie Heilige der Germanen.
  2. Zerstörung von heiligen Orten: Bau von…

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Das Eigene und das Fremde

 

Das Eigene ist uns naturgemäß immer näher als das Fremde. Menschen, die einem persönlich nahestehen (wie etwa die eigene Familie) sind einem mehr wert als andere, die ganz woanders wohnen und die man nicht kennt. Der eigene Freundeskreis ist uns logischerweise lieber als jener eines Unbekannten. Das zu sagen ist aber unerhört, denn die political correctness verbietet uns heute, diese banalen Wahrheiten offen und gelassen auszusprechen.

Und doch bleibt die Wahrheit, was sie ist. Sie geht auch weiter: Einen Teil der uns nahestehenden Menschen wählen wir bewusst und aktiv aus (wie etwa die Ehefrau bzw. den Ehemann und den erwähnten Freundeskreis). Anders gesagt: Wir diskriminieren und selektionieren. Ohne diese Wahlmöglichkeiten, durch die wir in Form der getroffenen Auswahlen immer auch ein Nein zu jemandem anderen äußern, wäre es uns gar nicht möglich, ein emotional erfülltes und freies Leben zu führen.

„Blut ist dicker als Wasser“

Ein fundamentaler und  feststehender Teil unserer Nächsten wird von der Natur vorgegeben und ist mit uns als Eltern, Kinder und sonstige Verwandte in einem speziellen Verhältnis über genetische Ähnlichkeiten und die biologische Zusammengehörigkeit verbunden. Die Familie ist der Platz des stärksten Miteinanders.

In der Regel werden wir für alle uns wichtigen Menschen in krisenhaften Situationen mehr tun als für Fremde. Wir werden aber Fremden, die unsere Hilfe brauchen, diese im Normalfall ebenfalls nicht verweigern. Der persönliche Altruismus ist im Krisenfall jedoch immer von Prioritäten gekennzeichnet, denn es kann nie für alle immer alles und zu jeder Zeit getan werden. So ehrlich muss man sein, dass man das zugibt. Gesellschaften haben nicht zuletzt auch deswegen die verschiedenen helfenden Berufe entwickelt, diese sind natürlich auch für die Versorgung von Fremden zuständig und verantwortlich.

Grenzen sind eine Bedingung

Aus der Tatsache, dass es Familien, Sippen, Stämme und daraus hervorgehende Völker gibt, haben sich die Nationen gebildet. Grundbedingung jeder Nation und jedes Staates ist neben seiner inneren Zusammengehörigkeit seine Begrenzung. Darüber gibt es weder rechtswissenschaftlich noch soziologisch irgendwelche ernstzunehmenden Zweifel. Ohne Grenzen kann keine staatliche Struktur, ja letztlich überhaupt keine gesellschaftliche Struktur aufrechterhalten werden.

Das einzige, wodurch Grenzen und Staaten in Frage gestellt werden, sind linksorientierte Weltanschauungen, die den globalen Einheitsstaat und den Einheitsmenschen zum Ziel haben. Die Vertreter und Verfechter dieser Ideologien arbeiten unermüdlich daran, die Grenzen aufzulösen und die Unterschiede zwischen den Völkern und Nationen einzuebnen. Die Auflösung der Familie gehört da essenziell dazu.

It`s the Immunology, stupid

Das ist, zu Ende gedacht, eine sehr problematische Angelegenheit.  Weltanschauungen, die Grenzen in Frage stellen, negieren nämlich jene an das Eigene gebundenen biologischen Voraussetzungen, die höheres Leben erst ermöglichen. Das Eigene über das Fremde zu stellen ist nicht nur eine kulturelle, (völker-)rechtliche und soziale Notwendigkeit, sondern vor allem auch eine evolutionäre Bedingung. Zur Sicherung des je Eigenen hat die Evolution schon sehr früh spezielle Werkzeuge entwickelt: Die Immunsysteme.

Immunologisch betrachtet sind Individuen jeweils klar begrenzte und abgeschlossene Welten, die nur über die Immunsysteme mit dem Äußeren in Kontakt treten können. Nichts darf in den Körper, das nicht vom körpereigenen Immunsystem zuerst kontrolliert und dann freigegeben wird. Wenn ein Agens eindringt und dem Individuum Probleme machen könnte, wird es von der „Körperpolizei“ isoliert, untersucht und bei Gefahr unschädlich gemacht. Gelingt diese Abwehr nicht, treten Allergien oder Krankheiten auf. Und wenn das Immunsystem nachhaltig gestört ist, dann bedeutet das über kurz oder lang den Tod des Individuums. Über diese Fakten gibt es keine wissenschaftlichen Zweifel.

Selbstschutz ist die erste Notwendigkeit

Der Schutz des Eigenen durch Grenzen und grenzsichernde Maßnahmen ist also eine Lebensbedingung. Die verschiedenen menschlichen Kulturen haben von Anfang an die Immunsysteme unbewusst, aber zwangsläufig kopieren müssen und ihre sozialen Konstrukte nach definitiv immunologischen Kriterien aufgebaut: Jede Höhle, jede Behausung, jeder Kral, jede befestigte Siedlung war und ist darauf ausgerichtet, Schutz und Kontrolle zu bieten. Wach – und Grenzsysteme sind nichts anderes als immunologische Einrichtungen. Ebenso sind sozio-kulturelle Eigenschaften wie Rituale, Verhaltensweisen etc. im Inneren des jeweils bewachten Raumes letztlich auf immunologischen Prinzipien beruhend. Sie wurden und werden daher von gesunden Populationen entsprechend verteidigt, kultiviert und beschützt.

Zur Notwendigkeit des Selbstschutzes kam schon früh das Eigentum als materielles Substrat des Eigenen hinzu und verstärkte noch das Schutzbedürfnis der Individuen in den Gemeinschaften. (Dass die von der frühen linken Ideologin angestrebte Abschaffung des Eigentums gegen ein Grundbedürfnis des Menschen geht, ist mittlerweile hinlänglich bewiesen. Man machte aus dieser Not deswegen eine Tugend und nannte sie Umverteilung.)

Die Biologie der Kultu

Freilich gab es immer schon das Fremde, das in andere Kulturen eindringen wollte, um dort in guter oder auch böser Absicht eigene Interessen zu verfolgen. Und so wie das körpereigene Immunsystem das Fremde kontrolliert und klassifiziert, erfolgte dies früher an Zugbrücken, Stadttoren, Grenzposten usw. Befand man Fremdlinge für ungefährlich, durften sie passieren und erhielten sogar ein heiliges Recht: Das Gastrecht. Wer dieses Privileg aber missbrauchte, war den strengsten Strafen bis hin zur Exekution unterworfen.

Immer schon war es sowohl biologisch wie auch kulturell klar, dass abgeschlossene Systeme grundsätzlich und regelmäßig Inputs von außen brauchen, um gedeihen zu können. Jedes Immunsystem muss Kontakt mit fremden Entitäten haben, um seine Fitness zu trainieren und zu festigen. Infekte hinterlassen oft Immunität und stärken das System. Aber auch hier ist es eine Frage der Dosis: Fulminante Infekte mit virulenten Erregern können gefährlich werden. Andererseits können inadäquate und überschiessende Immunreaktionen genauso pathologische Folgen haben. Und nicht zuletzt gibt es kooperative Eigenschaften von Immunsystemen, die dafür zuständig sind, fremde Inputs zu integrieren.

Man kann nicht einfach so Organe transplantieren

Ein besonderes Feld der Immunologie ist die Transplantationsmedizin. Die Verpflanzung von Organen funktioniert umso besser, je ähnlicher sich Spender und Empfänger in ihrem Immunapparat sind. Völlig unproblematisch gelingt das bei eineiigen Zwillingen. Noch immer gut geht es, wenn Spender und Empfänger eng verwandt sind. Wenn aber allein nur die Blutgruppe unterschiedlich ist, kann kein Organ mehr transplantiert werden. Und selbst bei guten Voraussetzungen und perfekter Begleit-Medikation kann es zu gefährlichen Abstoßungsreaktionen kommen.

Das Transplantat kann auch den Wirt abstoßen

Auch hier sind die Parallelen zum Sozialen und zum Kulturellen unübersehbar: Eine Kultur kann man nicht einfach so in eine andere hinein verpflanzen und meinen, das sei harmlos und leicht zu schaffen – auch wenn man es noch so gut meint. Selbst wenn der neue Wirt riesengroß ist, wird das nicht funktionieren, sondern eine immunologische Reaktion spätestens dann hervorrufen, wenn die transplantierte Kultur eine kritische Größe überschreitet, bestimmte Stärken oder aggressive Inputs mitbringt. Dann ist sogar die gefürchtete Graft-versus-host-reaction möglich: Das Transplantat stößt den Wirt ab und dieser kann im schlimmsten Fall sogar sterben.

Kulturell und soziologisch gilt, dass das Eigene sich mit dem Fremden intensiv und differenzierend auseinandersetzen muss und dies auch tun wird, immer und überall. Und diese Begegnung kann entweder friedlich erfolgen oder konflikthaft.  Wer dabei die zugrunde liegenden und essenziellen immunologischen Bedingungen des Sozio-Kulturellen ignoriert, schafft die Voraussetzungen dafür, dass vor allem der Konflikt passiert.

Gelesen bei: https://www.thedailyfranz.at