Die Masken fallen – Teil 2

brd-grundgesetz-620x264

von Marko Wild

Hintergründe zur großen Auseinandersetzung der deutschen Gegenwart

Das Grundgesetz ist der konstitutive Schatz der Deutschen. Obwohl stets mit dem Manko behaftet, ein Alliiertenstatut zu sein, das nie vom Volk in freier Entscheidung beschlossen werden durfte, bildet es gleichwohl einen Rechtsrahmen, der seinem Wesen nach zutiefst friedlich, human und auf Ausgleich bedacht ist. Nun gibt es Bestrebungen, einen Artikel 20 d ins Grundgesetz aufzunehmen, welcher Deutschland zu einem „vielfältigen Einwanderungsland“ und die politische Umsetzung jener vielfältigen Einwanderung zum „Staatsziel“ erklären soll.

Sollte diese Änderung kommen, würde das friedliche Grundgesetz mit Adrenalin hochgespritzt und in eine aggressive Furie verwandelt werden, die sich bald gegen alles Deutsche wenden würde.

Die Deutschen und ihr Grundgesetz

Die Deutschen haben viel vom Charakter des Grundgesetzes verinnerlicht. Entgegen aller Behauptungen aus dem links-internationalistischen Lager sind sie eines der friedliebendsten, langmütigsten Völker überhaupt. Und: Sie sind ein Volk. Auch wenn das Merkel-Regime und seine System-Medien den Begriff „Volk“ nicht mehr verwenden: Ethnologisch und völkerrechtlich existiert sehr wohl ein deutsches Volk. Über dem Reichstagsgebäude steht „Dem Deutschen Volke“. Wer also ist dieses deutsche Volk?

Wie gesagt: Das Grundgesetz ist ein Schatz, denn es gibt auch in dieser Frage Erhellung. Denn in seiner Präambel nennt es die „Deutschen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen“ sowie das „gesamte deutsche Volk“. Es wird also explizit ein Bezug auf jene deutschen Stämme genommen, die seit dem Frühmittelalter auf dem Gebiet des heutigen Deutschland leben.

Das Grundgesetz wurde also dem ethnischen deutschen Volk geschrieben. Mit anderen Worten: Es kann sich zwar jeder, der die deutsche Staatsbürgerschaft inne hat, „Deutscher“ nennen, aber nicht jeder, der sich Deutscher im Sinne der Staatsangehörigkeit nennen darf, gehört zum deutschen Volk. Da den Eliten dieser Zusammenhang sehr wohl bewusst ist, sie ihn aber verschleiern wollen, spricht insbesondere Merkel nur noch von der „Bevölkerung“ (oder „den Menschen im Lande“). Bei der Ersetzung des Begriffes „Volk“ durch „Bevölkerung“ handelt es sich um ein sogenanntes „Wording“, also eine von oben erlassene Sprachregelung. Im Endeffekt eine Strategie aus dem Agitprop zur Beeinflussung, Lenkung und Formung des Denkens der Massen Merkels, der ehemaligen FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda, ureigenstem Betätigungsfeld.

Nur ist eben Bearbeitung etwas anderes, als Arbeit, Bewegung etwas anderes als Weg und Bevölkerung etwas anderes als Volk. Es sollten also bei allen die Alarmglocken schrillen, wenn sie Merkel von „der Bevölkerung“ sprechen hören. Es handelt sich dabei nicht um einen Lapsus, nicht um den Versuch, möglichst alle anzusprechen. „Bevölkerung“ ist ein strategischer Unterminierungs- und Aushöhlungsversuch gegen den Begriff „Volk“. (Zudem fragt sich, wer bitte von „Volksverhetzung“ betroffen sein soll, wenn es ein Volk nicht mehr gibt.) Würde nun die „vielfältige Einwanderung“ grundgesetzlich verankert und zum „Staatsziel“ erklärt, würde alles originär „Deutsche“ im Grundgesetz einen nicht wieder gutzumachenden Bedeutungsverlust erfahren. Im Endeffekt wäre die Aufnahme eines solchen Artikels 20 d nichts anderes, als das Grundgesetz seinem deutschen Kontext zu entreißen und zu verinternationalisieren.

Was auf dem Spiel steht

Merkel und ihre „Eliten“ verstehen unter Existenzrecht der Deutschen – ich bitte, sich dies wirklich bewusst zu machen! – ganz offenbar nur die nackte Existenz. Nicht viel mehr also, wie auch ein Gefangener in Auschwitz, so er denn noch nicht getötet wäre, immerhin noch „existieren“ dürfte.

Es geht daher um die Frage von Freiheit oder Versklavung. Es geht aber auch um die Frage, ob Derartiges weltweit noch aufzuhalten sein wird, oder nicht. Deutschland wird – wie Schweden übrigens, Deutschland jedoch mit seinen 80 Millionen Einwohnern in weit größerem Maße – Deutschland wird in dieser Frage zu einem historischen Präzedenzfall werden. Das ist die Dimension, in der wir uns bewegen.

Und wie traurig ist es angesichts dessen, wie könnte man daran verzweifeln, dass dies nur so wenigen bewusst ist. Und noch viel weniger die richtigen Konsequenzen daraus ziehen.

Sollte diese Grundgesetzänderung in angedachter Weise in Kraft treten, dann müssen die Deutschen sich darauf einstellen, dass ihre Kinder das, was man hierzulande einst unter „Kultur“ verstand, nicht mehr kennen lernen werden. Das Wölfische wird dann den Alltag beherrschen. Das Volk der Deutschen, von dem im Grundgesetz die Rede ist, wäre nur noch eine Splittergruppe in einem brutalen, entsolidarisierten Überlebenskampf zwischen Menschen, die zu allem bereit sind, und solchen, die sich dieser Haltung in einem langwierigen Zivilisierungsprozess unter großen Mühen und schmerzlichen Verlusten entledigt haben. Gegängelt und beherrscht vom einem totalitären Machtapparat, der jegliches Abweichen unbarmherzig verfolgt und den Frieden im Lande nur mit äußerster Gewalt aufrecht erhalten kann.

Denn es ist nicht „der Staat“, der das Funktionieren des Gemeinwesens garantiert. Die Deutschen selbst sind es. Weil sie eine relativ homogene Gruppe aus Menschen mit ähnlichen Auffassungen, Werten, Moralvorstellungen, einer ähnlichen Ethik und Kultur sowie ähnlichen lebenspraktischen Herangehensweisen bilden. Gesellschaften in Vielvölkerstaaten entsolidarisieren sich und das Angst- und Misstrauensniveau ist um ein Vielfaches größer, als in homogenen Gesellschaften. Kriminalität und Korruption sind in Vielvölkergesellschaften ebenso höher, wie Rassismus und die Instabilität des politischen Systems. Davon abgesehen ruinieren multikulturelle Gesellschaften mit mathematischer Zwangsläufigkeit die Sozialsysteme. Das ist empirisch längst untersucht und bewiesen (siehe Fußnoten). „Vielfalt“ bedeutet konkurrierende Konzepte. Was aber nicht Konkurrenz um die beste Lösung, sondern den Kampf der einen Gruppe gegen die andere bedeutet. Beispiele wie Brasilien, Nigeria oder Südafrika, aber auch Schweden führen uns das vor Augen.

Aussichten und Chancen

Entscheidend ist, dass eine solche Grundgesetzänderung selbst gegen das Grundgesetz verstößt. Hier muss man ansetzen. Zum einen tastet ein solcher Umbau die Würde der Deutschen an, wenn man andere Völkerschaften gleichberechtigt, ja sogar bevorzugt oder per Zwang gegen den Willen der Mehrheit auf eben jenem Gebiet ansiedelt, welches laut Völkerrecht Eigentum des deutschen Volkes ist.

Prof. Dietrich Murswieck von der juristischen Fakultät der Universität Freiburg schreibt dazu:

„…das Prinzip der Nationalstaatlichkeit der verfassungsrechtliche Rahmen ist“.

Nationalstaat aber setzt ein Volk voraus, dem diese Nation gehört. Daraus folgt Murswieck, dass Migrationspolitik

„nicht die Überwindung des Nationalstaats durch eine multikulturelle Gesellschaft [. . .] anstreben (darf). Die Entstehung ethnisch-religiöser Parallelgesellschaften darf weder geplant, noch in Kauf genommen werden. [. . .] Verfassungserwartung des Grundgesetzes ist, dass dabei der Charakter Deutschlands als Nationalstaat der Deutschen nicht verloren geht.“

Grundgesetzwidrig sei es daher, so Murswieck, würden Regierung und Parlament

„durch politische Entscheidungen eine völlig neue ethnisch-kulturelle Struktur des Staatsvolkes“

herbeiführen.

Eben weil das Grundgesetz nicht dem Vorhaben von Deutschlands Generalumbau noch im Wege steht, soll es nun angepasst werden. Gegen jeden, der es unternimmt, diese Staatsform und sein Grundgesetz in solch einer Weise anzutasten, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand mit – ausdrücklichallen Mitteln.

Wie jeder Christ eine Bibel besitzen sollte, so sollte auch jeder Staatsbürger ein Grundgesetz besitzen. Man lese Artikel 20. Falls die Merkel-Regierung die o.g. Grundgesetzänderung vor der Bundestagswahl angehen sollte, dann bleibt den Deutschen – das sei hier klar gesagt – nicht die Zeit, bis zur Wahl zu warten, in der Hoffnung, die AfD könnte danach wieder etwas korrigieren. Dann wäre der Zug abgefahren.

Motiv und Methoden

Es geht den Eliten um die endgültige Überwindung der Nationalstaaten zugunsten supranationaler Strukturen. Letztlich geht es um die Errichtung eines postdemokratischen, globalen Machtsystems. Dieser Kampf beginnt, wie oben gesagt, zuerst auf der begrifflichen Ebene. Begriffe werden ersetzt (Bevölkerung anstatt Volk), mit anderen Inhalten gefüllt (Religionsfreiheit, siehe unten), aus an sich inhaltsleeren Begriffen (Würde, Werte) macht man ein mediales Dauerfeuer, man gebraucht Euphemismen („Friedensmission“ anstatt Krieg), definiert bestehende Begriffe neu (Demokratie), „de-kontextualisiert“ (-> reißt Begriffe aus dem Zusammenhang, baut sie in neue Zusammenhänge ein) und steuert damit die Wahrnehmung der Massen in die gewünschte Richtung.

Ein gutes Beispiel ist die fast wie ein goldenes Kalb umtanzte „Würde“ aus Art 1 GG. Die „Würde“ – stellvertretend für alle anderen sogenannten „Werte“ des Grundgesetzes – ist ein universelles, inklusivistisches Prinzip – schließt also alle Menschen ein. Jeder hat sie, die Menschenwürde. Und sie ist bei allen „unantastbar“. So sagt es das Grundgesetz. Dabei kann keiner genau sagen, was die „Würde“ denn nun konkret bedeutet. Dennoch wird ebenso niemand (auf Grundlage der Würde) ernsthaft einfordern, Meinungsfreiheit ja, aber nicht für Afghanen. Religionsfreiheit ja, aber nicht für Moslems. Das funktioniert nicht. Das wird der „Würde“ des Einzelnen nicht gerecht.

Im Gegensatz zu solch universellen, inklusivistischen Prinzipien wie „Würde“ ist der Nationalstaat aber exklusivistisch, schließt also fast alle aus. Hier besteht ein bislang unauflösbarer philosophischer Widerspruch, den die Internationalisten sich zunutze machen: Das universell Gültige darf, wenn es ein wahrhaftiger „Wert“ ist, nicht in den abgegrenzten Rahmen eines Nationalstaates eingesperrt werden. Die Internationalisten nehmen also die universelle Gültigkeit von sogenannten „Werten“ und fordern sie für die ganze Menschheit ein. Nicht jedoch, um alle Menschen in die Freiheit zu führen, sondern um das, was – eingehegt und geschützt durch nationale Grenzen – als einigermaßen freies Gemeinwesen funktioniert, aufzubrechen und zu schleifen. Die Affinität der Deutschen zu ihren Grundgesetz-Werten und solchen (beinahe möchte man sagen: naiven, infantilen) Schlagworten wie „Demokratie“ und „Würde“ wird als Waffe gegen ihre Interessen instrumentalisiert.

Am besten vielleicht sieht man das am Beispiel der „Religionsfreiheit“. Über diesen Wert wird die aggressive, jedoch mit vermeintlich demokratischen Prinzipien gedeckte Ausbreitung des Islam vorangetrieben. Der Gedanke, welchem Kontext die „Religionsfreiheit“ in Wahrheit entstammt (Augsburger Religionsfrieden von 1555) – nämlich einem ausschließlich christlichen und der Frage, ob es erlaubt sei, katholisch oder evangelisch zu sein – wird nicht mehr ausgeführt oder in der Diskussion herangezogen. Religionsfreiheit wird verabsolutiert, dem christlichen Kontext entrissen und auf alle Religionen weltweit ausgeweitet. Das führt letztlich jegliche Religionsfreiheit ad absurdum. Den Deutschen ist das in der Mehrheit aber nicht bewusst. Wie Kinder, die absichtlich dumm gehalten werden, glauben sie weiterhin, dass solche Begriffe genau das bedeuten, was die Eliten ihnen vorsetzen. Ein Kunstgriff, wie ihn bereits Schopenhauer vor 150 Jahren beschrieb.

Am Ende wird das universelle Einfordern von „Religionsfreiheit“ in die radikale Einschränkung und Beschneidung jeglicher Religionsausübung münden. Insbesondere der christlichen.

Halten wir zum Abschluss fest: Das Konzept des Nationalstaates ist bislang das einzige, welches sowohl identitäts- als auch friedensstiftend wirkt. Ein Nationalstaat verlangt nach einer Nation – einem Volk. Das Volk des deutschen Nationalstaates ist das Deutsche. Im Grundgesetz ist dies so verankert. Eine multikulturelle Gesellschaft ist grundgesetzwidrig. Diese ist außerdem ein Angriff auf das deutsche Volk und seine völkerrechtlich verbrieften Lebensinteressen – sein Gebiet, seine Kultur und seine ethnische Homogenität. Wer also nicht alles verlieren will, was ihm lieb und teuer ist, der sollte sich aufraffen und mehr tun, als die Zustände mit knirschenden Zähnen zu ertragen. Übrigens wünschen sich das auch Menschen aus anderen Nationen von den Deutschen.

Und ja: Der Gegner sind nicht die Zugewanderten. Es sind in erster Linie Politik, Medien und ein Bildungssystem, welches die Deutschen zur Selbstablehnung erzieht.

Gelesen bei: http://brd-schwindel.org

One thought on “Die Masken fallen – Teil 2

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s