Was vor uns liegt

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 Martin Armstrong

Ich erhalte gerade massenweise E-Mails von verblüfften Lesern, die mir zu unserem Modell gratulieren, mit dem wir den Anstieg der Drittparteienaktivität von Europa bis Asien prognostiziert haben. Dieser Anstieg tritt nun überall auf der Welt ans Tageslicht in Form einer neuen Ära der Elitenablehnung. Bei unserer Konferenz von 2012 in Berlin zeigte ich die obige Karte mit den Seperatistenbewegungen in Europa. Ich weise darauf hin, dass dies auf keinen Fall eine Meinungsäußerung von mir ist. Niemand kann solche Prognosen auf „ich denke“ Basis anstellen. Sicherlich kann jemand das sagen, und derjenige kann von sich dann behaupten brilliant zu sein, allerdings zeigt auch eine defekte Uhr zweimal am Tag die korrekte Uhrzeit an.

Echte Prognostik kann nur global funktionieren. Es erfordert, dass alles sich bewegende einbezieht und dann, und nur dann lässt sich verstehen, wie warum und wann etwas passiert. Diese Prognose dafür wurde 1985 vorgenommen. Das Timing bleibt bei jeder Welle dieselbe. Wir projezierten 2015,75 [September 2015, d.R.] als Spitzenwert bei der globalen Politik, sowie dass bei den Wahlen 2016 eine Elitenablehnung zum Vorschein kommen wird. Das war kein Zufall. Solche Sachen entfalten sich, weil die Leute selbstzufrieden und die Politiker Diebe sind. Die Politker in einer Republik werden immer korrupt und verkaufen sich an den Höchstbietenden. Hillary ist nur ein herausragendes Exemplar dieser Korruption, da sie es offen betreibt. Sie nimmt Geld von Staatschefs, die in ihrem Land Frauen unterdrücken und doch will sie für Frauenrechte stehen. Sie steht für den ein, der am meisten zahlt.

Bei der Wahl 2018 werden wir womöglich einen umfassenden Putsch im Kongress erleben, insbesondere wenn Hillary an die Macht kommt. Wie auch Obama, der zu einer so großen Enttäuschung wurde, da viele Menschen dachten seine Hautfarbe stünde für etwas, und so wird auch Hillary die Leute desillusionieren, wenn sie die Wahlen für sich hinbiegen sollte. Falls Hillary gewinnt, dann wird sie womöglich für alles, was sie sich bislang leistete angeklagt werden. Momentan kommt eine Enthüllung nach der anderen. Sobald sich die Wirtschaftslage verschlechtert, werden sich die Leute gegen sie wenden.

Die Gründe für die Briten, sich für das Verlassen der EU zu entscheiden waren endlos. Sie sagten, es war die Austerität, die Einwanderung, der Rückgang der Realeinkommen, der Verlust an Industriearbeitsplätzen und die Fischereirechte angesichts der Überregulierung aus Brüssel. Die Erklärungen waren endlos. Die größte politische Frage unseres Tages liegt direkt vor unseren Augen, und doch sind die Mainstream Medien so sehr ein Teil der politischen Korruption, dass sie die Wahrheit nicht mehr sehen können, und noch weniger einen Trend.

Warum aber wenden sich so viele Wahlvölker in der entwickelten Welt von der bekannten Politik ab und wenden sich elitenfeindlichen Bewegungen zu? Nur unser Modell hat diesen Wandel inklusive Timing richtig vorhergesagt. Das ist nicht nur die Erklärung hinter dem Brexit, sondern auch hinter Marine Le Pen in Frankreich und Donald Trump in den Vereinigten Staaten. Vor uns liegt ein dunkler Weg und die Nacht ist voller Bedrohungen. Am Ende gibt es hoffentlich ein Licht, und es wird genau dann leuchten, wenn wir verstehen, warum es diese Entwicklung überhaupt gibt. Es wäre zur Abwechslung ganz nett, wenn wir in der Politik eine neue Ära beginnen würden in Richtung einer richtigen Demokratie, welche diese republikartigen Regierungen ablöst, die ausnahmslos immer von der Korruption zerfressen werden.

Im Original: The Road Ahead

Gelesen bei: http://inselpresse.blogspot.de
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Ein Kommentar zu “Was vor uns liegt

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