Die Knechtschaft von Personengruppen – Teil I

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von Thomas Stoll

Immer mehr Menschen beginnen aufzuwachen, sie beginnen unser derzeitiges System zu hinterfragen und fragen sich: Was läuft gewaltig schief in diesem Deutschland? Seit 71 Jahren konnte man dem deutschen Volk immer wieder klar machen, wie gut es in diesem Lande läuft, man konnte das Volk blenden, doch nun scheint eine Grenze überschritten, wo die Menschen anfangen, nachzudenken. Und man kann nur hoffen, dass es Tag für Tag mehr und mehr werden.

Das beginnt mit der nun immer wiederkehrenden Frage, ob Deutschland souverän ist oder nicht, hat Deutschland einen Friedensvertrag oder ist Deutschland nach wie vor besetzt?

Diese Fragen sollte sich jeder einmal selber stellen und darüber ernsthaft nachdenken. Das kann jeder für sich machen; wenn er nicht auffallen möchte, macht er das in seinem stillen Kämmerlein. Kommt er indes zu einem Ergebnis, liegt es an ihm selber, ob er weiter in diesem System bleibt oder sich mit anderen Menschen solidarisiert. Es bleibt ihm ebenfalls überlassen, ob er den Mainstreammedien glaubt oder ob er sich ein eigenes Bild macht. Ersteres ist allerdings für die meisten am einfachsten, denn es wird sich angepasst an die Masse und man braucht keine Verantwortung mitzutragen.

Es gibt mittlerweile so zahlreiche und eindeutige Beweise, dass es nach wie vor eine Besatzung gibt, dass nach wie vor keine Friedensverträge geschlossen wurden und dass nach der Drei-Elemente-Lehre dieses Land nicht souverän ist. Es bedarf hier keiner Beweise mehr, diese kann sich jeder unter „Frag doch Google“ selber suchen, wenn er daran nicht glaubt.

In den vergangenen Jahrzehnten ist in Deutschland eines sehr gut gelaufen: Die Menschen im Lande hatten Arbeit, konnten sich von dieser Arbeit, die sie erbrachten, etwas leisten. Es wurde das Haus gekauft, ein Auto, und der Urlaub war auch drin, zumindest einmal im Jahr.

Dieses Bild hat sich nach und nach geändert, es kamen Arbeitslosigkeit, weil der Profit, den man erzielen will, mechanisiert wurde, Maschinen ersetzten nach und nach den Menschen. Es gab Reformen, eine nach der anderen, die dafür sorgten, den Menschen zum einen Angst zu bereiten und zum anderen ihn zu verarmen. Die Agenda 2010 hat dieses sehr deutlich gemacht.

Die Gewerkschaften spielen zusammen mit den Arbeitgebern und fordern das Minimalste, weil jedes Mitglied Angst davor hat, bei überzogenen Forderungen seinen Job zu verlieren. So wurden die Löhne immer wieder unten gehalten, und das ist ein Teil des Systems, um Deutschland in sich zu vernichten.

Es kamen die sogenannten Hartz-Reformen, als schlimmste das sogenannte Hartz IV. Dass Hartz IV ALG II ist, haben auch die meisten bis heute nicht begriffen, stattdessen erwähnt man immer wieder den Macher mit Namen, der diese Schande über Deutschland brachte, nämlich Peter Hartz mit seinen Genossen.

Mit diesen Reformen begann eine wahre Hetz- und Diffamierungskampagne gegen Arbeitslose. Auch damals gab es schon Politiker, die die Würde des Menschen mit Füßen traten und Arbeitslose als „Schmarotzer“ bezeichneten (Wolfgang Clement) und andere Betitelungen von sich gaben.

Die Arbeitslosen wurden unter Generalverdacht gestellt, dass sie „schwarz“ arbeiten usw. Über die Jahre hinweg wurden hier die Zügel gegenüber den Arbeitslosen mehr und mehr angezogen. Die Privatsphäre des Arbeitslosen wurde mehr und mehr eingeschränkt. Die Sanktionen wurden mehr und mehr verschärft, heute muss man gar ein Führungszeugnis vorlegen.

Das Recht, sich richterliches Gehör zu verschaffen, wurde ebenfalls eingeschränkt bzw. ist man an diesem Punkt noch am Arbeiten, um auch dieses zu verwehren. Das Vermögen muss eingesetzt werden, Besitz muss vorher verbraucht werden, oder wird angerechnet.

Mit diesem Schritt in diesem Lande hat man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Arbeitnehmer bekommen die Schikanen und Demütigungen aus Presse, Rundfunk- und Fernsehen mit, die diesen Zuständen bewusst ausgesetzt werden, und fürchten sich vor einem Jobverlust. Wer Angst hat, spielt dann auch nach den Regeln derer, die die Angst gemacht haben. Also arbeitet und biedert man sich an, für Hungerlöhne arbeiten zu gehen und auf Freizeit zu verzichten. Der Mensch wird nunmehr acht, zehn oder gar zwölf Stunden des Tages in der Maschinerie gehalten, ist am Ende des Tages so ausgelaugt, dass er zum Nachdenken nicht mehr kommt.

Der nächste geniale Schachzug unserer uns Beherrschenden ist es gewesen, den Menschen, welcher in das ALG II kommt, durchleuchten zu können. Um Hilfen zu bekommen, muss dieser alles offenbaren, was gefordert wird. Der ALG-II-Empfänger muss Teile seines Vermögens und auch Teile seines Besitzes aufbrauchen, um an Hilfen zu kommen.

Er wird versklavt mit einer sogenannten Eingliederungsvereinbarung und wer sich weigert, etwas unterhalb der Würde des Menschen zu machen, erhält Sanktionen in Form von Geldentzug. Diese Masche zieht bei dem derzeitigen Heer von Arbeitslosen recht gut, denn wer möchte im Monat weniger haben, als das, was einem gerade einmal zugestanden wird. Keiner. Also hat man die Millionen ALG-II-Empfänger ebenfalls sehr gut unter Kontrolle und im Griff, denn um nicht mittellos dazustehen, wird jede Schweinerei der Scheinämter willenlos hingenommen.

Die Gerichte in Deutschland unterstützen in vollem Umfang das Gebaren der Regierenden und Herrschenden, die den Menschen scheinbar nur noch als Fußabtreter sehen. Dabei bleiben grundgesetzliche Regelungen immer mehr auf der Strecke. Und die Gerichte unterstützen in den meisten Fällen das Gebaren der Jobcenter, Arbeitsagenturen, von Menschen, die sich scheinbar am Schicksal anderer laben. Es gibt in diesem Punkt schon lange keine Skrupel mehr, der Mensch ist ein Geschäftszeichen oder eine Kundennummer, mehr nicht.

Ein Sklave in einem System.

Und solange diese Menschen in Angst um die Existenz gehalten werden, solange wird es von dieser Seite keinen Aufschrei geben. Es wird keinen Aufstand der Arbeitslosen geben und es wir keinen Aufstand der Arbeiter mehr geben.

Gelesen bei: http://brd-schwindel.org

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