Krisenvorsorge: Das richtige Einkaufen

Einkaufen

von 3. Weg

Seit einigen Tagen gibt es kein anderes Thema mehr, Vorräte anlegen. Aber wie mache ich das richtig und worauf sollte ich achten?

Grundlegend sind dabei der Vorstellungskraft keine Grenzen gesetzt. Man sollte trotzdem einiges beachten.

Erst einmal das Was. Am Besten geeignet sind Glaskonserven. Diese kann man nämlich wiederverwerten. Beim Inhalt ist natürlich der eigene Geschmack zu beachten. Allerdings sollte man eine gesunde Mischung beschaffen. Ein wichtiges Kriterium ist ein hoher Nährwert. Hierbei sind Fischkonserven in Öl oder Streichwurst zu empfehlen. Durch den hohen Fettanteil geben diese viel Energie.

Als nächstes sind Gemüsekonserven sehr wichtig. Eine einseitige Ernährung über längere Zeit führt zu Mangelerscheinungen. Eine gute Grundlage bieten auch Fertiggerichte wie Eintöpfe. Außerdem noch Getreideprodukte und Reis. Dabei sollte man auf kleine Packungen achten. Hierbei sind ausnahmsweise Plastikverpackungen besser. Diese sind gegenüber Ungeziefer und Schimmel weniger anfällig. Grundlegend sind all diese Lebensmittel weit über das Mindesthaltbarkeitsdatum haltbar, teilweise Jahrzehnte.

Bei Getränken ist es neben Wasser auch ratsam einige Flaschen zuckerhaltiger Getränke als schnellen Energielieferanten zu Hause zu haben. Hier eignen sich Säfte genauso wie „Softdrinks“, wobei Säfte den zusätzlichen Vorteil haben, dass sie noch Vitamine enthalten.

Am besten ist es natürlich diese Sachen zum größten Teil selber herzustellen. Auch wenn dies nicht jedermanns Sache ist, bietet es einige Vorteile. Man kennt den genauen Inhalt und kann komplett auf künstliche Zusatzstoffe verzichten. Außerdem schmecken selbst eingekochte Lebensmittel meistens deutlich besser. Grundlagen hierzu findet man zu genüge im Weltnetz. Beim Einkochen muss das einzukochende Gut an jeder Stelle mindestens 10 Minuten über 80 Grad erhitzt werden. Da dies etwas schwierig festzustellen ist, ist der einfachste Weg die Konserven im Wasserbad mindestens eine Stunde einzukochen. Diese Konserven halten sich Jahrzehnte. Es gibt einige Ausnahmen, wo das Einkochen schwieriger ist. Diese sollte man als Laie vermeiden. Hierzu zählen stark sahnehaltige Produkte sowie Kohlrezepte. Wer genügend Lagerplatz hat, kann auch selber einlegen oder räuchern. Ob Sauerkraut, Schinken oder Essiggurken, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Man kann auch einen Teil der Vorräte tiefgekühlt lagern, aber dabei ist es wichtig, dass man die tiefgekühlten Vorräte nach einem Stromausfall schnell haltbar machen kann.

Kochmöglichkeiten sind auch sehr wichtig. Wer nicht auf dem Land wohnt, braucht aber transportable Kochmöglichkeiten. Das Einfachste ist ein Esbit-Kocher. Empfehlenswerter ist allerdings ein mittelgroßer Campingkocher. Dieser ist mit einer normalen Herdplatte zu vergleichen und ist trotzdem leicht zu transportieren. Man braucht dann natürlich auch genügend Ersatzgasflaschen. Wer auf dem Land wohnt, hat meistens die Möglichkeit, seine Küche auf einen Gasherd mit Gasflaschen umzurüsten oder mit Holz einen Herd zu erhitzen. Dann ist man autark von der Stromversorgung.

Als Letztes ist es wichtig, Stillschweigen über seine Vorräte zu bewahren. Sollte es zum Katastrophenfall kommen, besteht die Möglichkeit, dass es zu Plünderungen kommt. Um so mehr Menschen von den Vorräten wissen, um so größer ist die Gefahr, ins Auge solcher Plünderer zu fallen. Dann muss man entweder seine Vorräte verteidigen oder steht wieder mit leeren Händen da. Der einzige wirkungsvolle Schutz dagegen ist auch hier wieder die Gemeinschaft. Ein Einzelner ist anfälliger für Angriffe jeder Art als die Gemeinschaft.

Gelesen bei: http://brd-schwindel.org

2 thoughts on “Krisenvorsorge: Das richtige Einkaufen

  1. Pingback: Vorräte geschickt anlegen – luegenbaroness

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