Die europäischen Kriegsgebiete

 

Europa steht im Krieg. Abgesehen von wenigen mutigen Berichterstattern und einer handvoll Internetseiten wird aber nichts drüber berichtet. Die schariakonformen Medienzensoren verweigern sich jeglicher Berichterstattung. Wenn es Tote gibt wird es auf Geisteskrankheiten geschoben, mit Islamophobie vermischt und das alles aus „Angst vor Vergeltung“.

Daher vielen Dank an Jean Patrick Grumberg für diesen Artikel bei dreuz.info:

Die Worte sind hart, aber es ist die Realität: Die gewalttätigen Zusammenstöße unterscheiden sich in nichts mehr von einem Krieg. Junge Muslime randalieren in Essonne, einem der gesetzlosen Außenbezirke von Paris, die zu Kriegsgebieten wurden und wo die Polizei mit Mörserbeschuss rechnen muss.

Die neueste Episode stammt vom Montag aus dem Gebiet um La Grande Borne.

Eine Polizeistreife wurde mit aus Rohren bestehenden Waffen unter Beschuss genommen, mit denen die Flugbahn der Geschosse geleitet werden kann. Die Beamten wurden nicht verletzt und sie konnten sehen, von wo aus der Angriff geschah. Zwei junge Moslems wurden verhaftet und nachdem ihre Wohnung durchsucht wurde fand die Polizei … zwanzig Kisten mit Sprengstoff!

Einer der Jugendlichen wurde als „Denkzettel“ zu einer Strafe verurteilt, die man auch bekommt, wenn man beim Schwarzfahren erwischt wird – und der französische Ministerpräsident wagt tatsächlich zu behaupten, dass Ordnung herrscht? Der andere Moslem erhielt gerade einmal eine gerichtliche Verwarnung.

In der Nacht des 7. Juli geriet die Polizei in einen Hinterhalt in Grigny 2.

„Jedes Mal ist das Muster das selbe,“ sagte ein Beamter aus Juvisy-sur-Orge. „Ein Auto wird in Brand gesetzt und man wird von Bocciabällen begrüsst, die mit Mösern aus den Wohnungsfenstern fallen, ja Mörser.“

In dieser Nacht erlitten drei Polizisten der Verbrechensabwehrbrigade (BAC) Verbrennungen von Schüssen an den Unterarmen.

„Es wird zum Muster, wir erleben es jedes Mal wenn es zu Gewalt im Stadtgebiet kommt,“ sagt ein Polizist.

Ein Kommissar bestätigt: „Der Beschuss mit Mörsern folgt oft auf ‚Unzufriedenheit‘ und ist eine Reaktion auf Verhaftungswellen.“

So war es auch im Juli 2015 in Les Ulis, einem anderen Pariser Vorort, nachdem ein Drogenschmuggelnetzwerk ausgehoben wurde.

Und kein Journalist, kein Politiker macht seine Arbeit und fragt, warum die Behörden solche Waffen zulassen, warum sie die Täter wieder laufen lassen, wer das französische Volk, dem eigene Waffen verboten sind, abschlachten wird, wenn der Bürgerkrieg ausbricht.

„Er wird erst ein Polizist sterben müssen, bevor die Gefahr ernst genommen wird.“

Um die „Effizienz“ zu erhöhen werden die Kartonröhren durch längere, von Baustellen gestohlene PVC Rohre ersetzt, eine Methode, die von den arabischen Palästinensern in Gaza übernommen wurde.

„Das erlaubt ihnen einen genaueren Schuss,“ sagt ein Beamter.

„Sie bekommen die Mörser über das Internet von ausländischen Internetseiten,“ fügte ein höherer Beamter dazu.

Ein Ermittler sagte:

„Ich denke, sie nutzen die Drogenschmuggelrouten, etwa die aus Belgien, um ihre Mörser zu bekommen, die man dort frei kaufen kann. Am 13. Juli fanden wir auf den Dächern von Grigny 2 dutzende leere Sprengstoffkisten.“

Munition und Sprengstoffe, die von professionellen Pyrotechnikern für Gebäude, Hügel oder Feuerwerke verwendet werden, haben eine große Reichweite von 30 Metern und können daher zu gefährlichen Waffen werden. „Wenn ein Mörser in die Luft fliegt, kann man sich Verbrennungen zuziehen. Natürlich können die Verletzungen bei einem direkten Treffer sehr ernst sein,“ meinte der Beamte.

„Ihr Ziel ist es, die Beamten direkt zu treffen,“ sagt Fouad Belhaj von der Polizeigewerkschaft. „In den Innenstädten nennen sie uns ‚die Steinefresser“. Wir haben dagegen keine angemessenen Waffen, um darauf zu reagieren. Unglücklicherweise wird erst jemand sterben müssen, bevor diese Gefahr ernst genommen wird.“

„Es passiert nun seit zwei Jahren, und es passiert ständig.“

Die Aussage von Martin (Name geändert), einem ehemaligen Mitglied der spzialisierten Feldbrigade (BST).

Martin verbrachte sechs Jahre bei der BST, einer Einheit mit dem unmöglichen Auftrag, die Gebiete sicher zu halten, und noch nie war eine ihrer Operationen erfolgreich.

Er sah den Trend der zunehmenden Angriffe mit Mörserfeuer gegen die Polizei: „In den letzten beiden Jahren passiert es dauernd. Sobald in der Nachbarschaft ein Auto brennt wissen wir, dass wir beschossen werden. Ich habe Kollegen, die ernste Brandwunden erlitten.“

Martin fährt fort: „Die Menschen vor uns [junge Moslems] sind hervorragend organisiert und ihre Art, die Hinterhalte zu gestalten ist ziemlich ausgefeilt. Es gibt die Befürchtung, dass sie unsere Ränge infiltriert haben. Wir sind das Ziel. Diese Leute sind von Wut getrieben. Sie können die Politik nicht erreichen, also attackieren sie die Polizei. Wenn man eine Zufallskontrolle in der Nachbarschaft macht [diese sind in französischen Stadtgebieten legal, jeder Fahrer erlebt das mindestens einmal im Monat], dann wissen wir, dass innerhalb von 15 Minuten mit Mörserfeuer rechnen müssen. Was kommt als nächstes, Waffenfeuer?“

„Ich habe Angst, dass mein Zuhause von einer Rakete getroffen wird.“

Nadya ist eine muslimische Frau und wohnt im Square Surcouf Komplex.

Der Square Surcouf Komplex in Grigny 2 ist regelmässig der Schauplatz von gewaltsamen Konfrontationen von Moslems mit der Polizei. Nadya lebt in einer der hohen Türme mit 18 Stockwerken. Sie befindet sich an der Front der Kriegsszenen, die mehr und mehr an Syrien erinnern.

„Wenn ich die Explosionen höre, dann ist es, als wäre Krieg,“ sagt sie.

„Während der Euro 2016 war es die Hölle. Fast nach jedem Spiel der französischen Mannschaft eruptierte die Situation.

Unser Gebäude musste einmal evakuiert werden wegen eines „Feuerwerks“, das den Müllraum in Brand gesetzt hat.

Wenn sie randalieren dann bleiben alle zu Hause. Auf der Strasse sind dann nur die Jungen [muslimischen Angreifer], und dazu die Feuerwehr und die Polizei. Ich habe Angst bis auf die Knochen.

Wenn es losgeht, kann ich trotz der Hitze die Fenster nicht offen lassen. Ich habe einfach zu viel Angst, dass eine der Rakete in meine Wohnung fliegt.“

 Quelle: Inselpresse
Gelesen bei: www.journalalternativemedien.info
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2 Kommentare zu “Die europäischen Kriegsgebiete

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