Wer bist du, Merkel?

Schach

Von Wolfgang Prabel

Die Bundesregierung arbeitet derzeit an einer Neuordnung der Krisenvorsorge.

„Eine Versorgungskrise ist ein Szenario, in dem bis zu 80 Millionen Menschen über den freien Markt keinen Zugang zu Lebensmitteln mehr haben und daher hoheitlich versorgt werden müssen“,

heißt es in einem vom Agrarministerium ausgearbeiteten Gesetzentwurf.

„In Betracht kämen eine kriegerische Auseinandersetzung, ein großflächiger Stromausfall, eine Pandemie oder ein Terroranschlag mit großflächiger Freisetzung radioaktiver Strahlung“, berichtete die WELT.

Offensichtlich mißtraut die Regierung vor allem ihrer Klimarettungspolitik. Denn die anderen Szenarien sind seit Jahren unverändert möglich, der Stromausfall wird aber infolge der wachsenden Zahl von Windrädern und Redispatchmaßnahmen immer wahrscheinlicher.

„Der Entwurf enthält wie bisher Ermächtigungen, mit denen die Regierung Regeln zur Produktion und Zuteilung von Lebensmitteln erlassen kann. Neu sind Befugnisse, die den Behörden im Notfall die Beschlagnahmung von Bauernhöfen und anderen Lebensmittelbetrieben ermöglichen sollen“, schreibt die WELT.

Bereits im Ersten Weltkrieg wurde die Landwirtschaft durch den Staat schikaniert. Preise wurden staatlich festgelegt, wodurch die Landwirte in den Schwarzmarkt flüchteten. Im Mai 1916 folgte die Gründung des Kriegsernährungsamtes (KEA), um die Ablieferungen besser in den Griff zu bekommen. Die jüngeren Bauern fehlten auf den Höfen, weil sie an der Front waren. Auch Pferde waren beschlagnahmt worden. Düngemittel fehlten. Die Getreideproduktion sank durch die staatlichen Eingriffe von 1914 bis 1918 von 27 auf 17 Millionen Tonnen. Bei den Kartoffeln ging die Erzeugung von 45,6 auf 29,5 Millionen Tonnen zurück.

Von 1918 bis 1921 blieben die Kriegsmaßnahmen in Kraft, die Preisbindungen und den Zwangsankauf landwirtschaftlicher Produkte beinhalteten. Die Landwirte produzierten auch nach dem Krieg zu Preisen, die nicht marktgerecht und teilweise nicht kostendeckend waren. Erst 1921 wurden die Kriegsmaßnahmen aufgehoben.

Im Dritten Reich haben sich Sondergerichte oft mit Schwarzschlachtungen beschäftigt und Landwirten das Lebenslicht ausgeblasen, weil unerlaubt Fleisch der staatlichen Bewirtschaftung entzogen wurde. Von der Beschlagnahme von Bauernhöfen ist im Ersten und Zweiten Weltkrieg nichts bekannt geworden, jedenfalls nicht um die Betriebe staatlich zu bewirtschaften.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Höfe Schritt für Schritt in Kolchosen eingebunden, um sie dann nach und nach verlottern zu lassen. Weder die Beamten des Kaiserreichs noch die des Dritten Reichs hatten die absurde Wahnvorstellung, einen Bauernhof besser bewirtschaften zu können, als ein Landwirt, der die Boden-, Klima- und Wasserverhältnisse des Standorts aus jahrelanger Erfahrung kennt.

Merkel will Deutschland offenbar bolschewisieren, wie sie es in der Freien Deutschen Jugend gelernt hat. Sie entpuppt sich immer deutlicher als fanatische Stalinistin. Enteignungen, Dirigismus, Spitzelei und einsame Führerentschlüsse wie die Abschaltung der Kernkraftwerke und der Türkeideal sind ihr Markenkern. Ein Neofeudalismus hat sich in Deutschland breit gemacht. Und nun stehen auch noch die Bauern auf der Abschußliste.

Gottfried August Bürger hat 1773 in der Wut eine Anklage gegen die feudale Willkürherrschaft der Obrigkeit gedichtet: Der Bauer an seinen Durchlauchtigen Tyrannen. Das Gedicht paßt nach 243 Jahren wie die Faust aufs Auge auf die krusen Ideen der immer schneller durchdrehenden Merkel-Kamarilla:

Wer bist du, Fürst, daß ohne Scheu
Zerrollen mich dein Wagenrad,
Zerschlagen darf dein Roß?

(…)

Du Fürst hast nicht, bei Egg und Pflug,
Hast nicht den Erntetag durchschwitzt.
Mein, mein ist Fleiß und Brot! –

Ha! du wärst Obrigkeit von Gott?
Gott spendet Segen aus; du raubst!
Du nicht von Gott, Tyrann!

Gelesen bei: http://brd-schwindel.org

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