“Wir schaffen das”: Technologieland Deutschland

bamf_Bundesamt_fuer_Migration_und_Fluechtlinge

von Hadmut Danisch

Wisst Ihr, wie Netzwerktechnologie in Hessen funktioniert? Mit Bussen.

Nein, ich meine nicht Datenbusse. Ich meine Omnibusse.

Dort müssen sie jetzt 1800 Flüchtlinge mit Bussen durch die Gegen karren, um sie registrieren zu können:

Aufgrund fehlender technischer Möglichkeiten seitens des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) müssen diese Menschen bis Ende September in den Aufnahmezentren in Gießen, Offenbach und Neustadt vorstellig werden. Denn nur dort können sie ihren Antrag stellen. Das stellt den Kreis vor eine große logistische Herausforderung.

„Wir haben einen Mitarbeiter abgestellt, der nur mit der Organisation von Bustransfers beschäftigt ist“, sagt Kreissprecher Harald Kühlborn auf Anfrage. Unbekannt ist, wie viel das Land Hessen für die Bustransfers zahlen muss.

Viele Flüchtlinge warten nach Angaben von Kühlborn schon seit mehr als sechs Monaten auf einen Termin. […]

„Hierzu ist ein direkter Online-Zugang zu unserem Aktensystem notwendig, und dieser besteht nur in unseren Ankunftszentren und Außenstellen“, sagt Sander. Die Verlagerung dieses Arbeitsschrittes in die Gemeinschaftsunterkünfte sei deshalb nicht möglich.

Jetzt haben wir die Flüchtlingswelle nicht erst seit Dienstag, sondern schon ein ganzes Jahr.

Und die haben es bis heute nicht geschafft, irgendwie mal sowas wie ein mobiles Bürgeramt zu produzieren, sowas beispielsweise mal in einen VW-Bus oder vielleicht auch einen ausgemusterten Stadtbus einzubauen und damit einfach von Flüchtlingslager zu Flüchtlingslager zu fahren.

Verstehe ich nicht.

Das wäre doch eines der ersten Dinge, die mir zu der Problemstellung eingefallen wären, den ganzen Verwaltungskram mobil zu machen und zu den Leuten hinzubringen. Aber irgendwelche tumben Verwaltungsbetonschädel bleiben dabei, dass man zu den Behörden kommen müsse. Und was die Inkompetenz und die Borniertheit noch nicht schaffen, dass ergänzt das Föderale System.

Wie sagte Merkel so schön: „Wir schaffen das!” und „Neuland Internet”

Die scheitern schon an sich selbst. Stellt Euch mal vor, wir hätten wirklich den Katastrophenfall mit Lebensmittelvorratsbedarf. Glaubt Irgendwer, dass diese Pappnasen es schaffen würden, nach 14 Tagen Futter ranzuschaffen?

Gelesen bei: http://brd-schwindel.org

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