10 Tage verbarrikadieren – und dann?

10 Tage verbarrikadieren – und dann?

Der Nachtwächter ist bekanntlich eine Plattform, auf der in aller Regelmäßigkeit Warner und Prepper aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum zu Wort kommen – in Form von Übersetzungen. Ob es nun die persönliche Vorsorge für Notsituationen ist, die vollkommen irre gewordenen Finanzaffen, die gleichermaßen irre gewordenen Politaffen (nicht nur in der BR-Deutsch)… zugegeben, das alles kann einen Menschen auf Dauer ganz schön abstumpfen und die durchaus reale Gefahr womöglich gar komplett ausblenden lassen.

Nun jedoch kommt doch tatsächlich übermorgen das Kabinett zum Zug und möchte jedem Bunzeldeutschen den dringenden Rat geben, doch bitte für 10 Tage Lebensmittel zu bevorraten. Mmh, 10 Tage…, warum nicht 14 Tage? Oder noch besser einen Monatsvorrat? 80 Millionen Menschen gehen auf Vorrat einkaufen, das würde wenigstens etwas zum Wirtschaftswachstum beitragen.

Schaut man sich mit etwas gesundem Abstand das Gesamtbild im leiDmedialen Sommerloch an, so lassen sich doch eine Menge Seltsamkeiten feststellen. Da gibt es die einfach nicht zur Ruhe kommen wollenden “Krisenherde“ in der Ukraine, in Syrien und vielleicht noch dazu das Süd-Chinesische Meer; irgendwie wird immer und ständig überall gezündelt. Die üblichen Verdächtigen warnen wiederkehrend vor dem Dritten Weltkrieg (obwohl technisch gesehen nicht einmal der Erste abgeschlossen ist) und sorgen dafür, dass diese kleine Flamme der Besorgnis in der breiten Masse immer fein weiter brennt.

Terroranschläge, oder solche die an sich hätten als solche aussehen sollen, und tägliche Sexualübergriff-Einzelfälle tragen ihren Teil zum Feuerchen bei, weil die Mehrheit zu uninformiert und/oder uninteressiert in mangelnder Erkenntnis dahinvegetiert, als dass sie sich mit der “Qui bono?“-Frage auseinanderzusetzen mag.

Zentraleuropa, insbesondere Deutschland und Österreich, wird folglich weiter fleißig mit sogenannten “Flüchtlingen“ (oder ist der aktuell korrekte Terminus “Schutzsuchende“?) geflutet; frei nach den fast 100 Jahre alten Plänen von Coudenhove-Kalergi und Konsorten, denn schließlich soll der strunzdumme Mischmensch her – gerade noch klug genug zum arbeiten, zu blöd aber, die richtigen Fragen zu stellen. Zu Letzterem hat freilich auch insbesondere in Deutschland und Österreich die zugegeben ausgesprochen erfolgreiche “Reeducation“ einen großen Anteil beigetragen – nur auf eine erheblich perfidere Art, glaubt doch die Masse der Einwohner hier den Unsinn, der ihnen vorgekaut wird.

Nun also haben gewisse Fädenzieher die Geduld verloren und nehmen die Brechstange in die Hand? Muss jetzt unbedingt ein Krieg her? Muss die Sorge-Flamme jetzt mehr Zündstoff bekommen? Warum? Kommt jetzt der nächste Weltkrieg? Na, nun mal halblang.

Vielmehr ist es wohl so, dass jenen die Zeit davon läuft. Das Finanzsystem pfeift auf dem letzten Loch, Nullzinsen, Negativzinsen, dazu ein Aktienrekord nach dem Nächsten und die EZB (nur ein Beispiel) macht ordentlich Geld locker – 80 Milliarden Euro im Monat! -, um damit unverkäufliche Staatsanleihen und Aktien aufzukaufen und den Schein zu wahren, alles sei in bester Ordnung. Die Fundamentaldaten sprechen da weltweit zwar eine vollkommen andere Sprache, aber was soll’s – der Michel merkt das eh nicht, der schaut Olympia.

Wir leben hier in Deutschland tatsächlich nach wie vor im Himmelreich der Seligen, die Masse nichtsahnend von den großen Veränderungen, die recht bald auf uns zukommen. Ganz anders offenbar die Marionetten an den BRD-Schalthebeln, denn die gehen ja bekanntlich öffentlich daher und mühen sich die Bevölkerung zu retten – weil sie wissen, was kommt?

Seien Sie unbesorgt, liebe Leser, der Dritte Weltkrieg fällt aus. Wenn keine Sklaven mehr übrig sind, wer soll denn dann die Drecksarbeit machen? Nein, das ist reine Panikmache. Aber… es wird zu Veränderungen kommen, soviel steht fest, denn das derzeitige System ist vollends ausgelutscht und jene können kein Geld mehr damit verdienen.

Viele Menschen können es kaum erwarten, dass “das System“ endlich zugrunde geht, jedoch machen sich die Wenigsten Gedanken darüber, wie es danach eigentlich weitergehen soll? Bricht das totale Chaos aus und Mord und Totschlag darf dann á la Mad-Max die Welt regieren? Kommt der Kaiser und richtet alles? Oder stehen gar plötzlich und unerwartet Haunebu-Reichsflugscheiben mit Balkenkreuz am Himmel über unseren Städten und die NS-Absetzbewegung ist aus der Antarktis wiedergekehrt und holt sich ihr Volk zurück?

Was auch immer es sein wird, ohne das eine oder andere Scharmützel wird es wohl kaum vonstatten gehen. Und bei dem ungläubigen Staunen und der Schockstarre, in die weite Teile der Bevölkerung ob ihres Unglaubens, dass “das System“ zusammenbricht, fallen werden, ist es vermutlich absolut sinnvoll, sich »einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln von zehn Tagen« hinzustellen. Nur zur Sicherheit.

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

Gelesen bei: http://n8waechter.info

2 thoughts on “10 Tage verbarrikadieren – und dann?

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